08. November 2010

OSRAM präsentiert erste OLED-Leuchte

OLED – dieses Kürzel fasziniert Designer und Künstler gleichermaßen. Denn die organischen Leuchtdioden sind hauchdünne Flächenlichtquellen und eröffnen völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten. OSRAM bietet ab sofort mit der PirOLED erstmals eine kommerziell verfügbare OLED- und LED-Leuchte an. Das Konzept: Fünf von hinten verspiegelte und bewegliche ORBEOS Panels, verwoben in einer Doppelhelix aus gebürstetem Aluminium, treffen auf das gerichtete Licht der LED im Sockel.

OSRAM präsentiert erste OLED-Leuchte PirOLED [Bild: Osram GmbH]

Bei der Designerleuchte PirOLED dreht sich alles um das Licht der Zukunft [Bild: Osram GmbH]

Die Lichtverteilung ist wesentlich variabler als die herkömmlicher Tischleuchten [Bild: Osram GmbH]

Die nicht blendende Leuchtdichte der ORBEOS Scheiben mit 79mm Innendurchmesser hat eine sanfte, beruhigende Wirkung, vergleichbar zu der von Kerzenlicht [Bild: Osram GmbH]

Ihre Drehbarkeit innerhalb der Helix lädt zum Spielen und Ausrichten ein [Bild: Osram GmbH]

Jeder der 5 OLED-Monde kann unterschiedlich ausgerichtet werden und bewirkt eine optimale, sanfte Ausleuchtung [Bild: Osram GmbH]

OLED und LED können am Fuß der Leuchte separat geschaltet werden [Bild: Osram GmbH]

Die 80 cm hohe Aluminium-Doppelhelix ist eine dynamisch anmutende Skulptur, die auf zwei Ideen beruht: Die organische Struktur entspricht der DNA-Helix. Die Formentwicklung leitet sich von der Pirouette, einer Drehung im Ballet ab. Entwickelt wurden Design und Lichttechnik von OSRAM-Lichtdesigner Dr. Martin Möck. PirOLED ist eine Hybridleuchte aus einem gerichteten LED-Anteil und dem weichen, diffusen OLED-Licht der fünf drehbaren ORBEOS. Die Leistungsaufnahme der LED liegt bei etwa 6 W, der Verbrauch der OLEDs bei circa 4 W. Die LED sind im Sockel integriert und strahlen nach oben auf die ORBEOS Panele. Sie sind auf der Rückseite verspiegelt. Damit kann man den LED-Lichtstrahl beliebig umlenken und verteilen.



In der Helix befinden sich fünf drehbar gelagerte, kreisförmige ORBEOS OLED mit einer Leuchtdichte von 1000 cd/m2 und über 5000 Stunden Lebensdauer. ORBEOS ist Leuchtmittel, Material und Symbol zugleich. Insbesondere im asiatischen und skandinavischen Raum symbolisiert der leuchtende Kreis den Mond. Die nicht blendende Leuchtdichte der ORBEOS Scheiben mit 79mm Innendurchmesser hat eine sanfte, beruhigende Wirkung, vergleichbar zu der von Kerzenlicht. Ihre Drehbarkeit innerhalb der Helix lädt zum Spielen und Ausrichten ein. Die Scheiben sind als die Moleküle der DNA-Helix von oben nach unten angeordnet. Jeder der 5 OLED-Monde kann unterschiedlich ausgerichtet werden und bewirkt eine optimale, sanfte Ausleuchtung von Tischen und Gesichtern.

Die Lichtverteilung ist wesentlich variabler als die herkömmlicher Tischleuchten. PirOLED ist beides: eine OLED-Skulptur mit Anspielung auf Tanz und Organik, und eine variable Lichttechnik mit flexiblen Lichtverteilungen und Beleuchtungsstärken.

Die PirOLED ist eines von zahlreichen Leuchtenmodellen, das OSRAM in den vergangenen Monaten entwickelt hat und zugleich der erste Schritt zu einer eigenen OLED-Leuchtenfamilie. Vorgestellt wurde das Leuchtenkonzept unter anderem auf der internationalen Designmesse SuperPiu im April 2010 in Mailand und im September 2010 im Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung in Berlin. Aufgrund der positiven Resonanz wird sie nun in limitierter Auflage in Aluminium der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Eingesetzt wird in der PirOLED das OLED-Panel Orbeos CDW-031, das im vergangenen Jahr als erstes qualifiziertes OLED-Panel Orbeos der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die warmweiße Farbtemperatur (2800 K) entspricht dem warmen Licht einer Glühlampe und eignet sich daher für die stimmungsvolle und zugleich funktionale Beleuchtung. Das Panel kann verzögerungsfrei ein- und ausgeschaltet werden. Im Sockel wurden 5 OSLON SSL LED in einen Reflektor integriert. Der gerichtete Lichtstrahl unterstreicht die Aluminium-Helix als Skulptur und beleuchtet die verspiegelten Rückseiten der ORBEOS-Panele.

Die PirOLED ist ab dem 15. November verfügbar.




 
 

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