14. Juli 2010

Mayday 2010 - unvergessliches Megaevent in der Westfalenhalle

Wer sich unter „Mayday“ nichts weiter vorstellen kann als ein internationales Notrufsignal im Sprechfunk, hat dies Jahr ein weiteres Mal ein Megaevent verpasst: die Mayday 2010, die größte deutsche Indoor-Veranstaltung für elektronische Musik in Dortmund, lockte in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai über 23.000 Raver in die Westfalenhalle, die auf vier Mainfloors zum Sound von rund 50 nationalen und internationalen Top-Acts unter dem Motto „You make my day“ die Nacht zum Tage machten und friedlich und ausgelassen in den Maimorgen tanzten.

Die Mayday 2010 lockte in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai über 23.000 Raver in die Westfalenhalle [Bild: Ralph Larmann]

Über 150 Geräte von Martin gaben dem beeindruckend gestalteten Rigg seine Form [Bild: Ralph Larmann]

Die Lichtinstallation hinterließ bei den Anwesenden einen bleibenden Eindruck und ganz sicher zeitlose Erinnerungen [Bild: Ralph Larmann]

Die Aufgabe, dies Riesenspektakel lichttechnisch richtig in Szene zu setzen, fiel diesmal erstmalig der Firma EBS-Lights Veranstaltungstechnik aus Limburg zu, und Mario Kommorofski, der als Projektleiter für Konzept, Design und Umsetzung verantwortlich war, ließ sich ein grandioses Setup einfallen. Das Frontlicht gestaltete er in Form von unterbrochenen Kreiselementen, und das Deckenlicht legte er als einen gigantischen Propeller aus, ergänzt von Kreisen und Seitenlinien. Jeweils vier Kreise untereinander bildeten drei im Raum schwebende und vertikal verfahrbare „Energiespulen“, die als Kernelemente im Raumkonzept über den Ravern auf und ab, zusammen und auseinander fuhren. Über 300 Geräte galt es zu installieren und zu adressieren; eine Menge Arbeit also.



„Dabei waren die Geräte von Martin natürlich meine erste Wahl; erstens, weil wir selbst im Hause über eine Menge Moving Heads, Strobes und sonstigem Equipment von Martin Professional verfügen und die Marke auf dem deutschen Rentalmarkt so gut vertreten ist, dass wir das eine oder andere fehlende Teil problemlos zumieten können, und zweitens, weil die Geräte nicht nur ein tolles Design haben und ganz einfach ‚viel können‘, sondern auch weil sie robust und zuverlässig sind und ohne Ausfälle viele Stunden am Stück ihren Dienst tun“, berichtet Mario.

Über 150 Geräte von Martin gaben dem beeindruckend gestalteten Rigg seine Form: 36 MAC III, 24 MAC 700 Wash, 38 MAC 700 Profile, 24 MAC 250 Entour, 24 MAC 250 Wash, teilweise ausgestattet mit dem Beam Upgrade Kit, 12 Atomic 3000 Strobes, 16 Atomic Colour Farbwechsler und, ganz neu, 24 MAC 401 Dual LED Washlights.

Mario Kommorofski erläutert: „Am MAC III schätze ich neben seiner Gobobestückung und der Effektengine seine ungeheure Helligkeit. Das Teil macht richtig Licht! Und mit einem Beam Upgrade Kit wiederum kann man einem aus einem MAC 250 Wash sehr einfach und günstig einen starken Beamer mit einem sehr fein konfigurierbaren Strahl machen. Hinzu kommen als weitere Vorteile das geringe Gewicht und der schnelle Kopf der MAC 250 Wash! Und für diese Geräte hatte ich diesmal eine besondere Verwendung!“

 

Das neueste Mitglied der Martin Moving-Heads-Familie nämlich, der MAC 401 Dual LED Washlight, basiert auf einem völlig neuartigen Konzept, das ihm eine kreative Mehrfachnutzung erlaubt: sei es als zweiseitiges Washlight oder als Washlight mit Spiegelrückseite. Mario Kommorofski: „Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und die Spiegelrückseite meiner MAC 401 mit den MAC 250 Beam angestrahlt. So war es mir möglich, am gleichen Platz im Rigg nach Wunsch abwechselnd ein schnelles Washlight oder einen Profiler aufleuchten zu lassen. Das ist natürlich ein toller Effekt! Weitere Features des MAC 401 Dual, wie zum Beispiel das ‚Segmentmuster‘, habe ich für dieses Setup gar nicht benutzen müssen.“

Die Lichtinstallation, die aus der Sicht des Publikums mehreren „riesigen, im Raum schwebenden Energiespulen und einem gigantischem Energiefeld hinter dem DJ“ glich, die fantastische Lasershow, der perfekte Sound und nicht zuletzt die Musik, dargeboten von DJ-Größen wie Svän Väth, Paul van Dyk, Armin van Buren, aber auch Newcomern wie Markus Schulz und viele andere, hinterließen bei den Anwesenden einen bleibenden Eindruck und ganz sicher zeitlose Erinnerungen.




 
 

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