30. September 2010

Martin Professional - "Unser STAR für OSLO 2010"

Um in diesem Jahr den Deutschen Teilnehmer zum Eurovision Song Contest 2010 in Oslo zu ermitteln, fand in den Kölner Brainpool TV Studios ein zu diesem Zweck entwickelter und gestalteter Vorentscheid mit dem Titel "Unser Star für Oslo 2010" statt. Dem Jurypräsidenten Stefan Raab gelang es dabei offensichtlich, die wahren Sangeskünstler aus der Reserve zu locken.

Zu jedem vorzutragenden Song erstellte Jerry Appelt mit seiner Crew ein passendes Lichtdesign [Bild: Ralph Larmann]

Die gesamte Lichttechnik zur „Unser STAR für OSLO 2010“ Produktion lieferte und betreute die Firma Cape Cross [Bild: Ralph Larmann]

Für die Bespielung der umfangreichen LED- und Videotechnik kamen drei Martin Maxedia Broadcast HD Medien Server in Verbindung mit einer GrandMA Konsole zum Einsatz [Bild: Ralph Larmann]

"Unser STAR für OSLO" sollte eben nicht jemanden suchen und inszenieren, der einen möglichst großen Hype mit seinem Privatleben in einer Tageszeitung erzeugt. Dazu wurde das ganze visuell sehr schön verpackt, wobei die Verpackung, bzw. Gestaltung des Aufnahmestudios im Wesentlichen vom Set Designer Florian Wieder und Licht Designer Jerry Appelt übernommen wurde. Dabei ist Ihnen offensichtlich ein kleines Designer-Meisterstück gelungen, das ohne überladenen Content und visuelle Reizüberflutung auskam.



Nachdem "Unser STAR für OSLO 2010" beschlossen war, hatte man das Team zur TV-Show schnell gefunden. Um relativ zügig ein schlüssiges Design auf den Weg zu bringen, setzten sich Stefan Raab, der Produzent Jörg Grabosch, Produktionsleiter Mathis Kreye, Mitarbeiter des Unternehmens Cape Cross und der Regisseur Ladislaus Kiraly mit Florian Wieder, Jerry Appelt und einigen Musikern der Studioband Heavytones" zum Gedankenaustausch an einen Tisch. Grundsätzlich legte man fest, dass bei "Unser STAR für OSLO 2010" andere Dinge in den Vordergrund zu rücken sind, als bei sonstigen Casting Formaten. Dazu gehörte auch die Maßgabe, dass das Gesamtdesign weniger bzw. keine Spielflächen für Videocontent beinhaltet und keinesfalls technisch überzieht.

Vielmehr ging es darum das, wofür die Show steht, nämlich musikalische Ernsthaftigkeit entsprechend visuell zu umrahmen. Ergo war die Vorgabe, ohne jeden Qualitätsverlust eher einen Schritt im Design zurück zu gehen. Florian Wieder und Jerry Appelt haben im Anschluss das finale Studio- und Bühnendesign in enger Absprache entwickelt. Jerry Appelt: Das ist das schöne, wenn man mit einen so angenehmen Kollegen wie Florian Wieder zusammen arbeitet. Das Verständnis füreinander ist von vorherein da. Bereits bei der Wahl der technischen Möglichkeiten, die erforderlich sind, um gewisse Dinge umsetzen zu können, findet ein reger Gedankenaustausch statt. Letztendlich geht es auch darum etwas zu entwickeln, das in der Formsprache eine gewisse Eigenständigkeit hat."

Die gesamte Lichttechnik zur "Unser STAR für OSLO 2010" Produktion lieferte und betreute die Firma Cape Cross, die Visasvis der Brainpool Studios in Köln angesiedelt ist.

MAC III
Jerry Appelt: Grundsätzlich hängt meine Lampenwahl nicht von bestimmten Marken ab. Vielmehr geht es darum, die Bilder, die man im Kopf hat, umzusetzen, und zu diesem Zweck die passenden Lampentypen auszuwählen. Da ich mich beständig darüber informiere, welche Entwicklungen auf dem Lampenmarkt stattfinden, beziehe ich die sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten in meine gestalterische Planungsarbeit ein. Die Mac III bietet mir eine ausgezeichnete Lichtpower. Zudem zeichnet diese Lampen aus, dass sie auch bei weiteren Öffnungswinkeln eine gute Coverage mit einer schönen und sauberen Gobostruktur zulässt; wobei ich mir wünschen würde, dass bei dieser Lampe in Sachen Gobos noch mehr Möglichkeiten an Bord wären. Zugleich hat diese Lampe einen sehr schönen Lichtaustritt.

Zu jedem vorzutragenden Song erstellte Jerry Appelt mit seiner Crew ein passendes Lichtdesign. Und da die Entscheidung, mit welchem Song ein Teilnehmer auftritt, relativ kurzfristig getroffen wird, erstellt man das passende Lichtdesign erst bei den Proben zur Show. Die Vorentscheidungen zur TV-Show fanden in den Brainpool Studios durchweg Dienstagabends, das Viertel- und Halbfinale Freitagsabends statt, so dass man die Programmierung von Licht und Video am Vortag und letzte Korrekturen am Showtag vornahm, wobei am Showtagmittag eine einfache Probe und am Nachmittag die Generalprobe stattfand.

Durch diese Rahmenbedienungen machte eine großartige Vorprogrammierung mit entsprechender WYSIWYG-Software wenig Sinn. Und dank einer eingespielten Crew und der entsprechenden Soft und Hardware, wie z.B.  Aftereffects im Contentbereich, war eine schnelle, intuitive Gestaltung zu den Songs im gesetzten Zeitfenster relativ Stressfrei möglich. Für die Bespielung der umfangreichen LED- und Videotechnik kamen drei Martin Maxedia Broadcast HD Medien Server in Verbindung mit einer GrandMA Konsole zum Einsatz. [Autor: Ralph Larmann]




 
 

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