Symbiose aus Kunst und Design - Auf dem Artemide-Stand im Wurzelkeller auf der Praterinsel konnten Design- und Architekturfans eine eindrucksvolle Installation erleben: Skulpturale und elegante Artemide-Highlights wie die mundgeblasenen Criosfera, Alambicco oder Bontà und Designikonen wie Nessino wurden gekonnt mit Functional Art der Künstlerin, Designerin und Schreinermeisterin Nicole Doth inszeniert.
Sie entfalteten eine harmonische Wirkung im Zusammenspiel mit dem handgefertigten Meisterwerk „drei hoch zwei_3²“ und der M-Box „for all nations“ ITALY: zwei reduzierte, stilsichere Entwürfe der Gründerin von WORLD OF UNION und Inhaberin der MÜNCH Furniture Design Manufaktur, die sich wie die Produkte von Artemide als gelungene Symbiose aus Kunst und Design präsentieren. Die Lichtinstallation La Linea „Earth“ der Bjarke Ingels Group bildete den strahlenden Rahmen und stand auf poetische Weise für die Verletzlichkeit unseres Planeten.
Zwei Stimmen, eine Haltung
Was die Arbeiten von Artemide und Nicole Doth darüber hinaus einte, war eine gemeinsame Haltung: Gestaltung wird als verantwortungsbewusstes Handeln verstanden, das sich nicht in bloßer Ästhetik erschöpft. So thematisiert Criosfera von Giulia Foscari beispielsweise die Bedrohung durch den Klimawandel. Die Leuchtenfamilie ist von Eisbohrkernen aus der Arktis inspiriert: Der mundgeblasene Körper spiegelt die Eisschichten wider, aus denen sich wertvolle Daten über die Temperaturentwicklung vergangener Jahrtausende gewinnen lassen. Nicole Doth setzt bei ihren Entwürfen ebenfalls auf langfristiges, an Nachhaltigkeitsprinzipien orientiertes Denken, was sich unter anderem in ihrem Anspruch zeigt, die “Antiquitäten von Morgen” zu schaffen. Gestaltung wird so zu einer Investition in Dauerhaftigkeit – kulturell wie materiell.
Botschaft in Sachen Umweltbewusstsein
Die sorgfältig komponierten Arrangements ließen sich deshalb auch als Botschaft in Sachen Umweltbewusstsein und Langlebigkeit verstehen. Das galt etwa für die verwendeten Materialien, darunter Holz und recyceltes Glas, oder die Herstellung “Made in Europe” samt regionaler Lieferketten. Es betraf aber vor allem das Handwerk, das bei der Herstellung der einzelnen Stücke zur Anwendung kam. Traditionelle Schreinerarbeit oder die hohe Kunst der Glasbläserei stehen nicht zuletzt für den Wert des Bleibenden inmitten ständiger Veränderungen. Auf dem Artemide-Stand der Munich Design Days konnten so Werke entdeckt werden, die einander nicht nur ästhetisch ergänzen – sondern zeigten, welche Rolle Design und Handwerkskunst in einer komplexen Welt voller Widersprüche spielt.
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