28. Mai 2010

"Mirona" - Spiel aus Transparenz und Spiegeleffekt

Das Verwandlungsglas „Mirona“ von SCHOTT ist ab sofort in drei neuen Varianten erhältlich. Damit erfüllt der Technologiekonzern noch besser die speziellen Anforderungen der Anwender aus Architektur, Design, Leuchtenindustrie und Unterhaltungselektronik. Alle Varianten stellen vor hellem Hintergrund oder bei Hinterleuchtung eine transparente Glasscheibe dar und verwandeln sich vor einer dunklen Fläche in einen silbrig glänzenden Spiegel.

Bei hellem Hintergrund klare Durchsicht, bei dunklem Hintergrund ein Spiegel - das ist das silbrig-edle Verwandlungsglas "Mirona" [Bild: Schott AG]

Modehaus Horstmann & Sander, Hannover - Solange der dahinter liegende Monitor ausgeschaltet bleibt, wirkt das Glas wie ein Spiegel. Wird er in Betrieb genommen, blickt man durch die transparente Scheibe direkt auf den Bildschirm [Bild: Schott AG]

Das Verwandlungsglas "Mirona" wurde in die Front der Tische dieses Konferenzraumes eingesetzt. Solange die dahinter liegenden Monitore ausgeschaltet bleiben, wirkt das Glas wie eine spiegelnde Oberfläche [Bild: Schott AG]

Werden sie in Betrieb genommen, blickt man durch die transparente Scheibe direkt auf den Bildschirm [Bild: Schott AG]

„Der Wechsel zwischen Reflexion und Transmission bietet für Architekten, Designer und Ladenbauer, aber auch für die Leuchtenindustrie und Unterhaltungselektronik interessante Einsatzmöglichkeiten“, sagt Matthias Anton, Product Manager, Architecture & Design, SCHOTT AG. „Um diesen unterschiedlichen Anwendungsfeldern gerecht zu werden, haben wir ‚Mirona‘ auf Basis von Kundenbefragungen und Marktanalysen zu unterschiedlichen Varianten weiterentwickelt.“



„Mirona“ High Reflective, High Reflective GREY und Beamsplitter heißen die neuen Typen des Verwandlungsglases. Bei allen erzielt SCHOTT den charakteristischen Effekt durch eine hauchdünne Beschichtung aus Titaniumoxid, die in das Mineralglas eingebrannt wird. Diese sogenannte optische Interferenzschicht spielt aufgrund ihrer besonderen Lichtbrechung mit Reflexion und Transmission.

„Mirona“ High Reflective ist wie die Standardvariante auf beiden Seiten mit einer solchen Beschichtung versehen. Durch Änderungen beim Beschichtungsverfahren reflektiert diese das Licht allerdings im Vergleich zu „Mirona“ Standard stärker. Dadurch verstärkt sich der silbrig-glänzende Spiegeleffekt, was Designer und Architekten beispielsweise für die Gestaltung von Fassaden oder Trennwänden nutzen können.

„Mirona“ High Reflective eignet sich zudem als Vorsatzscheibe für Displays von TV- und Datensichtgeräten. Sind die Geräte im Ruhezustand, gleicht sie einem Spiegel, werden die Geräte eingeschalten, also die Scheibe von hinten beleuchtet, wird sie durchsichtig.

Eine Alternative zur weißgrundigen Neuentwicklung High Reflective ist die Variante „Mirona“ High Reflective GREY, bei der die Beschichtung auf graues Floatglas aufgebracht wird.

Mit „Mirona“ Beamsplitter bringt SCHOTT als dritte Neuentwicklung ein Spezialglas mit einem noch intensiveren Spiegeleffekt auf den Markt. Dazu versieht der Technologiekonzern eine Seite der Glasscheibe mit einer hochreflektiven, die andere Seite mit einer anti-reflektiven Beschichtung, d.h. einer Entspiegelung. Diese Variante ist unter anderem für die Leuchtenindustrie als Lampenabdeckung interessant, weil sie nahezu ohne störende Doppelreflexion auskommt.

Durch die Kombination aus entspiegelter und hochreflektiver Beschichtung eignet sie sich zudem in besonderem Maße für Displays in der Unterhaltungselektronik wie Vorsatzscheiben für TV-Displays oder Teleprompter. Die hochreflektive Seite des Glases dient beim Einsatz für Teleprompter als Projektionsfläche, von der der Sprecher den Text abliest und dabei gleichzeitig in die Kamera blickt. Von der entspiegelten Seite her kann die Kamera durch das Glas hindurch ohne störende Reflexionen filmen.




 
 

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