30. August 2010

Britische Premiere in Feuerrot

Das satte Grün des englischen Rasens vor der Serpentine Gallery in London kontrastiert bis zum 17. Oktober 2010 mit einem lebhaften Rot. Wie schon in den vergangenen neun Jahren erhebt sich auch in der Sommersaison 2010 ein Pavillon vor der renommierten Kunstgalerie in den Kensington Gardens. Für den diesjährigen Architekturentwurf im Rot von Londons Telefonzellen, Doppeldecker-Bussen und Briefkästen konnte die Galerie den Architekten und Pritzker-Preisträger 2008 Jean Nouvel gewinnen. Wenn sich die Dunkelheit über die Kensington Gardens senkt, bleibt der temporäre Bau durch Leuchten von WE-EF sicht- und nutzbar.

Serpentine Pavillon [Bild: James Newton, London]

Serpentine Pavillon [Bild: James Newton, London]

Serpentine Pavillon [Bild: James Newton, London]

Serpentine Pavillon [Bild: James Newton, London]

Serpentine Pavillon [Bild: James Newton, London]

Serpentine Pavillon [Bild: James Newton, London]

Serpentine Pavillon [Bild: James Newton, London]

Kunst und Kontemplation
Nachdem die feierliche Eröffnung am 12. Juli 2010 stattfand, wird der Serpentine Pavillon noch bis zum 17. Oktober 2010 zu Kontemplation und Begegnung inspirieren. Tagsüber beherbergt er ein Café und lädt mit Schachbrettern und Tischtennisplatten zu Müßiggang an langen Sommernachmittagen. Abends wird er zur Bühne für die „Park Nights“, die beliebten öffentlichen Kultur-Veranstaltungen der Serpentine Gallery. Dabei stellt die temporäre Erweiterung der Galerie nicht nur ein luftiges Volumen für ihre Aktivitäten zur Verfügung, sondern der moderne Bau an der Nahtstelle zwischen Kunst und Architektur ist selbst ein sehenswertes Exponat. Glaselemente, PVC-Platten und Gewebefl ächen verbinden sich mit einer freitragenden Metallkonstruktion zu einer nicht nur wegen ihrer knalligen Farbe dramatischen Struktur.



Kühne geometrische Elemente, ausziehbare Sonnensegel und eine 12 Meter hohe, frei stehende Wand, die leicht geneigt dynamisch der Schwerkraft trotzt, bilden ein fl exibles Gefüge aus Innen- und Außenräumen. Der größte von ihnen ist das Auditorium, ein Veranstaltungsort für Konzerte, Talkrunden, Vorträge und andere Kulturevents, die Jahr für Jahr rund 250.000 Besucher anziehen. Engagement und Exzellenz „Wir hätten erfreuter nicht sein können, als wir erfuhren, dass Jean Nouvel unsere Einladung akzeptiert und den zehnten Serpentine Gallery Pavillon errichtet“, erklären Julia Peyton-Jones, Direktorin, und Hans Ulrich Obrist, Co-Direktor der Serpentine Gallery. „Er setzt die gute Tradition fort, nach der bei uns jährlich ein international überragender Architekt seine erste Arbeit auf englischem Boden realisiert.“

Für ihr ambitioniertes Projekt steht der Galerie kein Budget aus öffentlichen Kassen zur Verfügung. Auch wenn das Arts Council England anlässlich des zehnjährigen Jubiläums einige Mittel bereitgestellt hat, erfolgt die Finanzierung überwiegend durch Sponsoren, durch Spenden in Form von Material und Dienstleistungen und durch den abschließenden Verkauf des Pavillons. Die Serpentine Gallery arbeitet deshalb mit vielen Firmen und privaten Gebern zusammen. Ein bereits langjähriger, großzügiger Partner ist dabei WE-EF UK, der das Kunstprojekt fi nanziell und technisch unterstützt.

Spezialisten und Generalisten

WE-EF Scheinwerfer sind die Bausteine des Beleuchtungskonzepts für den Serpentine Pavillon. In enger Kooperation haben die Spezialisten der Ateliers Jean Nouvel und von Arup Lighting London eine Lichtkomposition geschaffen, die sowohl die architektonische Idee des Pavillons kommuniziert als auch ganz praktisch seinen verschiedenen Funktionen dient.

Mit Sorgfalt platzierte WE-EF FLC121 Scheinwerfer erfüllen sämtliche Beleuchtungsaufgaben im und am Pavillon: Sie stellen ebenso die Allgemeinbeleuchtung, wie sie gezielte Anstrahlungen übernehmen und Spots setzen. Brillant erhellen sie das Auditorium, schaffen einladende Lichtinseln und inszenieren Struktur und Farbe der Baustruktur. Als Generalisten erzeugen die Schweinwerfer genau die richtige Lichtstimmung für den nächtlichen Pavillon: Begeisterung, Vergnügen, aber auch Dramatik und Sensation fi nden hier eine Bühne.

Dass die FLC121 Scheinwerfer so verschiedene Beleuchtungsaufgaben meistern, verdanken sie ihrer konstruktiven und lichttechnischen Flexibilität. In das Leuchtengehäuse können ganz unterschiedliche Optiken, Leuchtmittel, Streuscheiben und Filter eingesetzt werden. Für den Serpentine Pavillon haben die Lichtplaner extrem eng- und breitstrahlende Scheinwerfer, weißes und rotes sowie grünes Licht spannungsvoll komponiert. Hinter den Streuscheiben und Farbfi ltern sind die Scheinwerfer mit Halogenlampen bestückt. Ihr einzigartig warmes Lichtspektrum bringt das strahlende Rot von Nouvels Pavillon subtil zum Glühen. Außerdem erlauben sie durch ihre stufenlose Dimmbarkeit eine exakte Anpassung des Lichtniveaus an die jeweilige Nutzung.




 
 

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