01. Oktober 2012

Viel Licht auf der Straße

Oslon Black Flat heißt die neue LED für Frontscheinwerfer von Osram Opto Semiconductors. Mit modernster Chip- und Gehäusetechnologie und einem Keramikkonverter ausgestattet, zeigt das neue LED-Produkt aus der bekannten Oslon Black-Series-Reihe seine Stärken auf der Straße: Hohe Lichtleistung auch bei hohen Strömen, homogene Lichtverteilung, Temperaturstabilität und ein besonders gutes Kontrastverhältnis für besseres Sehen und Gesehen werden. Erstmals als Prototyp vorgestellt auf der ISAL 2011, ist die Oslon Black Flat nun erhältlich.

Die Oslon Black Flat von Osram Opto Semiconductors steht für geringen Wärmewiderstand, hohe Ströme und eine hohe Lichtleistung bei hohen Temperaturen [Bild: OSRAM AG]

Lichtquellen für Frontscheinwerfer müssen heute Multitalente sein: Sie sollen nicht nur bei Regen, Nacht und Nebel zuverlässig die Fahrbahn ausleuchten, sondern auch verschiedene Lichtfunktionen übernehmen – vom Abblend- über Kurvenlicht bis zum Nebelscheinwerfer. Gleichzeitig muss das Autolicht auch die hohen Temperaturen im Scheinwerfer aushalten. Aus diesem Grund setzen immer mehr Autohersteller auf die flexible, effiziente und leistungsstarke LED-Technologie. Mit der Oslon Black Flat hat Osram Opto Semiconductors seine Oslon Black-Series-Reihe jetzt um eine LED ergänzt, die genau auf diese Anforderungen zugeschnitten ist.



Hoher Lichtstrom auch bei hohen Temperaturen
Die neue LED enthält einen Chip in UX:3-Technologie, der eine hohe Lichtleistung auch bei starken Strömen möglich macht. Bei 2,3 W Leistungsaufnahme und 700 Milliampere (mA) Betriebsstrom erreicht die Oslon Black Flat einen typischen Lichtstrom von 200 Lumen (bei 25° C). Wird sie bei 1,2 Ampere betrieben, können bis zu 270 Lumen erreicht werden – und das bei einer Anwendungstemperatur von 100° C im Chip.

Das thermische Management ist mit der neuen LED wesentlich einfacher: Zum einen durch die höhere Temperaturstabilität des Lichtstroms auch unter „heißen“ Applikationsbedingungen, zum anderen durch ein neues, temperaturoptimiertes Packaging-Verfahren. Damit konnte auch der typische elektrische Wärmewiderstand auf 4 K/W reduziert werden. Der thermische Ausdehnungskoeffizient des schwarzen QFN-Gehäuses (Quad Flat No Leads) der Oslon Black Flat ist auf den Ausdehnungskoeffizienten der Metallkernplatine abgestimmt. All diese Eigenschaften machen die Oslon Black Flat besonders stabil und mit über 100.000 Stunden (bei 700 mA und einer Chiptemperatur von 60° C) besonders langlebig.

Hohe Lichtqualität für bessere Sicht
Die in Regensburg entwickelte Oslon Black Flat kommt ohne Linse aus, ihr Licht kann somit sehr nahe in Lichtleiter oder Linsen eingekoppelt werden. Ihre Leuchtdichte, also das, was das menschliche Auge als Helligkeit einer Fläche wahrnimmt, ist mit 70 -100 Mcd/m² (Millionen Candela pro Quadratmeter) um den Faktor 2-5 höher als bei vergleichbaren LED ihrer Klasse. „Das ist besonders wichtig bei Scheinwerferlösungen, die auf Projektionssystemen basieren“, betont Peter Knittl, Direktor Automotive LED bei Osram Opto Semiconductors. „Je höher die Leuchtdichte der LED ist, desto kleiner die externe Linse und der benötigte Bauraum. Scheinwerfer können so viel kleiner und damit viel flexibler im Design gestaltet werden.“

Der Verguss der Chips direkt im Gehäuse bewirkt eine definierte Hell-/Dunkel-Grenze im Lichtbild und in Verbindung mit der ausgefeilten Gehäusetechnik und ihrem Keramikkonverter eine besonders homogene Lichtverteilung und ein besonders gutes Kontrastverhältnis auf der Straße.

„Die Vorteile der Oslon Black Flat, vor allem ihr geringer Wärmewiderstand und die hohen Leistungsdaten bei extremen Bedingungen, haben den Nerv der Industrie getroffen. Bereits 2012 werden wir Autos und Motorräder auf den Straßen sehen können, bei denen die kleine schwarze LED die wesentlichsten Scheinwerferfunktionen wahrnimmt“, so Knittl.

Die Oslon Black Flat wird auf der SIA-Vision von 09. bis 10. Oktober 2012 in Versailles (Frankreich) zu sehen sein.

 




 
 

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