22. Dezember 2025

licht.wissen 12 - „Lichtmanagement“


Drinnen und draußen – digitales Licht löst Herausforderungen. Lichtmanagementsysteme können heute weit mehr als Licht ein- und ausschalten. Mit der Integration von Sensorik, Präsenz- und Tageslichtsteuerung ermöglichen sie ein bedarfsgerechtes, energieeffizientes und nutzerorientiertes Licht in Gebäuden und eine adaptive Beleuchtung im Außenraum. Wie Lichtsteuerungen funktionieren und welche Vorteile sie haben, erklärt die Brancheninitiative licht.de in ihrem neuen Heft „Lichtmanagement“ aus der Schriftenreihe „licht.wissen“.

licht.wissen 12 "Lichtmanagement": Die Broschüre erläutert auf 84 Seiten Grundlagen und Planungsanforderungen von Lichtmanagementsystemen [Bild: licht.de]

Das Monitoring von Beleuchtungssystemen erfasst den Energieverbrauch und Systemstatus. Es ermöglicht auch Fehlererkennung und eine bedarfsgerechte Steuerung [Bild: licht.de/ Waldmann]

Über offene Schnittstellen lassen sich Sensoren mit einem Lichtmanagementsystem verbinden. Es passt die Beleuchtungsintensität automatisch äußeren Einflüssen an [Bild: licht.de/Signify]

„Lichtmanagementsysteme sind ein wichtiger Hebel für nachhaltiges Wirtschaften, effiziente Gebäudetechnik und ein gesundes Lebens- und Arbeitsumfeld. Gerade in Zeiten von Energieknappheit, Klimawandel und digitaler Transformation nimmt ihre Bedeutung drastisch zu“, betont Professor Meike Barfuß von der Fachhochschule Südwestfalen im Vorwort der Publikation.



Moderne Steuersysteme bringen das richtige Licht an den richtigen Ort – zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Intensität: etwa, wenn anspruchsvolle Sehaufgaben hohe Beleuchtungsstärken erfordern oder viel Tageslicht weniger Beleuchtung notwendig macht. Oft sollen Flure stromsparend nur bei Anwesenheit beleuchtet werden. Und wählbare Lichtszenen wie „Diskussion“ oder „Präsentation“ erleichtern den Arbeitsalltag in Besprechungsräumen.

Für die Straßenbeleuchtung gelten jedoch andere Aufgaben und Bedürfnisse: Mit ihr sollen vor allem Verkehrsteilnehmer gut sehen können, zugleich aber die Betriebskosten für Strom und Wartung möglichst niedrig sein. Darüber hinaus sind ein attraktives Erscheinungsbild und gutes Sicherheitsgefühl durch nächtliche Beleuchtung wichtig. Immissionen durch Streulicht sollen jedoch vermieden werden.

 „Nur mit automatisierter Steuerung können Betreiber und Nutzer alle Vorteile ausschöpfen, die moderne Lichtquellen, Leuchten und Betriebsgeräte bieten“, sagt Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer von licht.de.

Praxisnahes Wissen für Planung und Anwendung


Die Broschüre erläutert auf 84 Seiten Grundlagen und Planungsanforderungen von Lichtmanagementsystemen. Über technische Aspekte informieren die Kapitel Schnittstellen, Sensoren und Software. Viele Anwendungsbeispiele zeigen, wie Beleuchtung heute Mehrwert schafft – etwa im Büro, in der Industrie und in Bildungseinrichtungen oder der Architektur-, Außen- und Straßenbeleuchtung. Beiträge zur Inbetriebnahme, Wartung und Wirtschaftlichkeit ergänzen die Publikation licht.wissen 12.

Rechtliche Vorgaben beschleunigen Entwicklung
Ein weiteres Kapitel informiert über die neuen rechtlichen Anforderungen an den Energieverbrauch von Gebäuden. Nach EU-Vorgaben dürfen bestimmte Bauten in den kommenden Jahren stufenweise gewisse Obergrenzen nicht mehr überschreiten. Lichtmanagement ist ein wichtiger Baustein, mit dem diese Ziele verwirklicht werden können.




 
 

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