03. März 2021

Strahlender Auftritt

Tunable White Beleuchtung für die Porta Westfalica Brücke in Dortmund-Hörde - Mit der Entwicklung des ehemaligen Phoenix-Hochofen- und Stahlstandortes in Dortmund-Hörde ist ein attraktives Stadtquartier entstanden, der sogenannte „Hörder Dreiklang“: Im Osten der Phoenix See mit aussichtsreichen Wohnquartieren am Seeufer, angrenzend das aufgewertete Hörder Zentrum sowie Gewerbeansiedlungen auf Phoenix West – inmitten einer von zahlreichen Wegen und Brücken vernetzten Landschaft.

Werkstags und am Wochenende gibt es zwei verschiedene, dezent verlaufende, dynamische Lichtsequenzen von rund 10 Minuten in einer Wiederholungsschleife [Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

Die kaltweißen Lichtszenen setzen die Architektur der Porta Westfalica Brücke in Szene [Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

Die Porta Westfalica Brücke überrascht die Passanten mit einer dynamischen Lichtinszenierung, die mit FLC200 Scheinwerfern und Tunable White Technologie von WE-EF realisiert wird [Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

Die warmweißen Lichtszenen schaffen ein atmosphärisch angenehmes Licht, um sich unter und in der Nähe der Brücke aufzuhalten [Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

[Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

[Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

Mit 92 Metern ist die Porta Westfalica die längste von insgesamt sieben Stahlbrücken im kompletten Phoenix Park Areal [Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

Mit warmen und kalten Lichttönen können beispielsweise Architekturdetails differenziert herausgearbeitet und Dreidimensionalitäten gestärkt werden [Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

Die FLC240-TW LED Scheinwerfer beleuchten jeweils paarweise mit einer breit- und einer engstrahlenden Optik das gegenüberliegende Tragwerk [Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

Die Inszenierung wird mit 16 lichtstarken, DMX gesteuerten WE-EF FLC240-TW LED Scheinwerfern mit variabler, stufenloser Farbtemperaturregelung von 2700 K bis 6000 K realisiert [Bild: Frieder Blickle für WE-EF]

Die im Jahr 2012 errichtete Fuß- und Radwegbrücke Porta Westfalica im Hoetger-Park ist Teil dieses Wegenetzes. Seit letztem Sommer überrascht sie die Passanten mit einer dynamischen Lichtinszenierung, die mit FLC200 Scheinwerfern und Tunable White Technologie von WE-EF realisiert wird.



Mit 92 Metern ist die Porta Westfalica die längste von insgesamt sieben Stahlbrücken im kompletten Phoenix Park Areal. Sie komplettiert die durchgehende Fuß- und Radwegverbindung zwischen Phoenix West und dem Phoenix See und überquert dabei die renaturierte Emscher. Ihre Materialwahl nimmt Bezug zur Vergangenheit des Stahlstandortes, ihr dynamisches Lichtkonzept gibt einen Ausblick in die Zukunft von Tunable White Inszenierungen im Außenraum. „Wir haben bewusst keine Farbe eingesetzt, weil Farbe zu auffällig wäre und die Porta Westfalica sowohl in Bezug zu den anderen Brücken als auch gegenüber den Anwohnern zu sehr in den Mittelpunkt rücken würde“, erklärt Uwe Knappschneider vom Büro licht l raum l stadt planung und führt weiter aus: „Daher haben wir mit warmweißem und kaltweißem Licht gespielt und die Brücke mit Tunable White inszeniert.“

Die variable Farbtemperatursteuerung von 2700 K bis 6000 K eröffnet auch in Außenräumen neue Möglichkeiten für stimmungsvolle Beleuchtungen. So können mit warmen und kalten Lichttönen beispielsweise Architekturdetails differenziert herausgearbeitet und Dreidimensionalitäten gestärkt werden. „Tunable White hilft uns sehr gut bei der Inszenierung von Architekturobjekten, ohne allzu laut zu werden und sie trotzdem sehr differenziert in den Mittelpunkt zu stellen“, resümiert Uwe Knappschneider, Projektleiter Helmut Wehrmeyer ergänzt: „Es ist das erste Mal, dass wir Tunable White in der Außenplanung eingesetzt haben und ich bin selbst überrascht, wie stark die Wirkung ist.“

Sanfte Wellen und weiche Übergänge
Werkstags und am Wochenende gibt es zwei verschiedene, dezent verlaufende, dynamische Lichtsequenzen von rund 10 Minuten in einer Wiederholungsschleife. Sie erfassen die Brücke mit sanften Wellenbewegungen und weichen Übergängen von neutralweiß hin zu warmweiß und vice versa. Oder sie erzeugen mit einer monochromen Beleuchtung mit kaltweißem Licht und subtilem Auf- und Abschwellen der Beleuchtungsintensität im Wechsel von der rechten zur linken Brückenseite einen sehr langsamen Schaukeleffekt.

Einzig sogenannte Interrupts unterbrechen die Sequenzen: „Als kleine, kurze Zufallseinspielung wird die Rhythmik innerhalb der Lichtszene für die Dauer eines Wimpernschlags erhöht,“ beschreibt ledsdream Geschäftsführer Thomas Waltenberger, der das Projekt vor Ort betreut hat, diesen Effekt, der ebenso schnell wieder vorbei ist und erst im Nachhinein ins Bewusstsein rückt. Während die kaltweißen Lichtszenen die Architektur der Brücke in Szene setzen, schaffen die warmweißen Szenen ein atmosphärisch angenehmes Licht, um sich in den mit Sitzgelegenheiten ausgestatteten Grünbereichen unter und in der Nähe der Brücke aufzuhalten. Eine gesonderte Eventlichtszene mit größerer Dynamik erfolgt bei Bedarf auf manuellen Abruf.

Breit- und engstrahlendes Licht im Einklang
Die Inszenierung wird mit 16 lichtstarken, DMX gesteuerten WE-EF FLC240-TW LED Scheinwerfern mit variabler, stufenloser Farbtemperaturregelung von warmtonigen 2700 K bis zu kühl wirkenden 6000 K bei gleichbleibendem Lichtstrom realisiert. Die eine Hälfte der Scheinwerfer ist mit symmetrisch breitstrahlenden Optiken ausgestattet, die andere generiert bandförmige engstrahlende Lichtverteilungen. Montiert an den bogenförmigen Untergurtrohren oberhalb der beiden Mittelstützungen beleuchten sie jeweils paarweise mit einer breit- und einer engstrahlenden Optik das gegenüberliegende Tragwerk. Während die breitstrahlende Optik für die Ausleuchtung der weiten Brückenuntersicht sorgt, werden mit der engstrahlenden Lichtverteilung die Konturen und Details des Stahlrohr-Tragwerks herausgearbeitet. Im Zusammenwirken entsteht eine differenzierte Beleuchtung, die mithilfe von Tunable White subtil und zugleich wirkungsvoll dynamisiert wird und der Porta Westfalica Brücke eine einzigartige Ausstrahlung mit identitätsstiftender Wirkung verleiht.

Etwa 160 Jahre prägte die Stahlindustrie das Gesicht des Dortmunder Stadtteils Hörde: Phoenix-West als Hochofenstandort und Phoenix Ost als Stahlstandort. Dazwischen eingezwängt der Hörder Stadtkern. Das auf Phoenix-West erzeugte flüssige Roheisen wurde mit der legendären „Feurigen Elias“ auf Schienen zum Stahlwerk nach Phoenix-Ost gefahren und dort weiterverarbeitet. Im Jahr 2001 erlosch die „Hörder Fackel“ und die Eisen- und Stahlindustrie in Hörde war Geschichte. Zurück blieben aufgegebene Industrieareale mit einer Gesamtfläche von 214 Hektar – und die gigantische Herausforderung, diesen Standort nach dem Ende der Stahlproduktion zu entwickeln. Es war die Geburtsstunde des Projektes „Phoenix – Eine neue Standlandschaft in Dortmund“, das am 27. September 2018 mit dem Deutschen Städtebaupreis 2018 ausgezeichnet wurde.




 
 

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