Das Herzstück von Strange Little Thing ist eine kleine Platine – eine mikroskopisch verdichtete Technikwelt, auf der sich alles Notwendige in minimalem Raum konzentriert: winzige Optik, beleuchteter Taster, Hochleistungs-LED und zwei USB-C-Anschlüsse. Diese Platine ruht auf einem asymmetrisch geschnittenen Aluminiumblech, das mit einer federleichten Klammer versehen ist.
Diese Klammer macht die Leuchte einzigartig: Sie erlaubt es, das Lichtelement völlig frei entlang des Zuleitungskabels zu positionieren – ein bewegliches Lichtspiel, das sich mit wenigen Handgriffen verändert. Das Designteam von Ingo Maurer hat diese technischen Elemente bewusst sichtbar gelassen – nicht aus Pragmatismus, sondern aus Überzeugung. Sie machen deutlich, dass hier nicht „verpackt“, sondern offengelegt wird. Ein spielerischer Umgang mit Technik, der nicht verbirgt, sondern neugierig macht.
„Wie viel braucht es eigentlich, um ein funktionierendes Lichtsystem zu bauen, wenn man alle gängigen Vorstellungen mal kurz vergisst?“ - Axel Schmid – Head of Product & Project Design.
Das Konzept von Strange Little Thing greift auf Technologien zurück, die aus der Welt der Computer und Smartphones bekannt sind. Der USB-C-Anschluss ermöglicht die Nutzung handelsüblicher Kabel, der Treiber stammt aus der Peripheriegerätetechnik – ein Remix aus Elektronik und Design, der bewusst mit dem Vertrauten spielt. Verwendet werden diese Versatzstücke nicht, weil sie verfügbar sind, sondern weil sie in anderen Kontexten geläufig und gerade deshalb fremd wirken. Diese Strategie, Bekanntes aus dem Alltag herauszulösen und neu zu inszenieren, ist ein wiederkehrendes Prinzip der Münchner Lichtdesigner.
Selbst der Baldachin ist eine radikale Neuinterpretation: Eine Schuko-Aufputzdose dient als Deckenelement, das kleine Steckernetzteil wird einfach in die Buchse gesteckt. Ein filigraner Bügel hält das USB-Kabel, fixiert mit einem Klett-Kabelbinder – ein pragmatischer, industrieller Ansatz, der wie eine spielerische Geste wirkt. Trotz seiner winzigen Dimensionen überrascht Strange Little Thing mit beeindruckender Lichtqualität. Die verbaute Hochleistungs-LED erzeugt ein präzises, klares Licht – natürlich dimmbar und von einer Intensität, die den minimalen Formfaktor der Leuchte fast vergessen lässt.
Strange Little Thing ist modular gedacht. Über die zweite USB-C-Buchse lässt sich das Licht durchschleifen und weitere Elemente können angeschlossen werden, sodass aus der Kleinstleuchte eine Art minimalistischer Lüster entsteht. Ein Lichtsystem, das mitwächst, sich verändert und in seiner Unscheinbarkeit eine unerwartete Vielseitigkeit offenbart.
Eingebettet zwischen dem türkisfarbenen Flusslauf...
ewo entwickelt eine Sonderleuchte für die...
DIAL veröffentlicht DIALux evo 14, eine neue...
Lichtlösung von Zumtobel für das neue Haus D...
SIRUX Mini ist der „kleine Bruder“ des smarten...
Mit der neuen Gro-Lux PRO Frame 720 FS Plus...
Mit der SMARTLED Pure 0201 führt ams OSRAM eine...
Der Elektrogroßhändler Sonepar hat seine...
Nahtlose Integration in bestehende Designs und...
Kooperation schafft neue Datenpotenziale in Smart...
Gemeinsam Grenzen verschieben seit einer Dekade:...
Durable erweitert sein Portfolio hochwertiger...