21. Juni 2013

Nomen est omen

“Ein Flugzeug, das sich in die Lüfte erhebt, oder das filigrane Innenleben einer Uhr bringen uns schon lange nicht mehr zum Staunen. Heute können wir dank der Technologie die eigentliche Technik verbergen. Denken wir nur einmal an die Flachbildschirme der neuen Fernseher: Die ‚Maschine‘ ist auf ein Minimum reduziert, übrig bleibt allein das Bild. Das ist die Ästhetik des Wunders.” (Jean Nouvel)

[Bild: Artemide GmbH]

[Bild: Artemide GmbH]

[Bild: Artemide GmbH]

[Bild: Artemide GmbH]

Artemide und der französische Stararchitekt Jean Nouvel präsentieren in diesem Sommer erstmals die Tischleuchte Objective, die technische Innovation mit Poesie verbindet. Dafür unterteilt der Altmeister der Architektur einen Zylinder mit einem Durchmesser von 65 mm und einer Höhe von 372 mm in vier Segmente und schenkt jedem von ihnen seine ganz eigene Bewegungsmöglichkeit und Funktion. Dabei scheinen Sockel, Glassegment und zwei Leuchtenköpfe förmlich aufeinander zu tanzen.



Die Innovation liegt dabei in der Nutzung von optischen Elementen, die in ihrer Art und Handhabung an Kameraobjektive erinnern. Das Glassegment schenkt ein angenehmes Umgebungslicht, der erste Leuchtenkopf generiert ein punktuelles Licht zur Beleuchtung der Arbeitsfläche und der zweite Leuchtenkopfe spendet ein angenehm indirektes Licht. Alle Linsen haben eine exakt ermittelte Brennweite und garantieren genau an der gewünschten Stelle die perfekte Ausleuchtung.

Der Leuchtenkörper aus glänzend schwarz lackiertem Aluminium ist mit Total Power LED 8W (up) + 4W (down), getrennt dimmbar mit Switchdim ausgerüstet.

Der Architekt und Designer Jean Nouvel
Seit Nouvel 1987 die Gestaltung des Institut du Monde Arabe in Paris abgeschlossen hatte, wurde jedes seiner Bauwerke von Kritikern mit Begeisterung aufgenommen. Besonders erwähnenswert sind hierbei die Fondation Cartier in Paris (1994), das Euralille Einkaufszentrum in Lille (1995), das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern (1998), der Palais de Justice in Nantes (2000), der Torre Agbar in Barcelona (2000-2005), das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Brembo SpA in Bergamo (2001-2007), das Musée du Quai Branly in Paris, (2006) und das Gebäude 100 in der 11th Avenue von New York (2006). 2008 wurde ihm der Pritzker-Architektur-Preis verliehen.




 
 

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