06. April 2022

Oslos eindrucksvolles neues Museum

ERCO Strahler beleuchten die weltweit größte Sammlung von Werken Munchs - In Oslo, der Geburtsstadt des norwegischen Künstlers, wurde ein beeindruckendes neues Museum eröffnet. Es liegt unmittelbar am Fjord und beherbergt die weltweit größte Sammlung von Werken Edvard Munchs. Munch gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Symbolismus im 20. Jahrhundert. Sein Gemälde „Der Schrei“ ist eines der bekanntesten Bilder der Weltkunst.

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

[Bild: Tomasz Majewski]

Der markante 60 Meter hohe Turm des spanischen Architekten Juan Herreros mit seinen 13 Stockwerken und 11 Galerien ermöglicht eine große Bandbreite an Deckenhöhen und Raumgrößen. Die künstlerischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, erforderten ein hochflexibles Beleuchtungssystem, das den unterschiedlichsten Anforderungen der einzelnen Exponate und Bereiche gerecht wird.



Perfekt abgestimmtes Licht
In einem Beleuchtungskonzept des Osloer Lichtplanungsstudios Zenisk werden die Kunstwerke fast vollständig mit dem universell einsetzbaren Strahlersystem Parscan von ERCO beleuchtet. Das eigens für Museen entwickelte System verfügt über mehrere Baugrößen, optisches Zubehör und neun verschiedene, werkzeuglos austauschbare Lichtverteilungen. So konnte Zenisk bei der Gestaltung die individuellen Anforderungen der Exponate berücksichtigen. Zudem erlaubt das System sowohl bei Wechsel- als auch bei Dauerausstellungen eine unkomplizierte Neuanordnung der Leuchten. Die verschiedenen Arten von Kunstwerken – neben an der Wand hängenden, großvolumigen Gemälden ohne Verglasung auch gerahmte Bilder mit Verglasung und horizontal in Kabinetten positionierte Werke – wurden auf ganz unterschiedliche Weise in Szene gesetzt.

Man installierte rund 2.500 DALI gesteuerte Parscan Leuchten in verschiedenen Wattstärken (12W, 24W, 48W) mit unterschiedlichen Lichtverteilungen und Zubehörelementen, die den Museumsbesuchern optimalen Sehkomfort bieten. „Wir haben die komplette Parscan Serie eingesetzt, um das Licht perfekt an jedes Kunstwerk und jede Ausstellungssituation anzupassen“, so die Chefdesignerin Kristin Bredal von Zenisk.

Statisch und dynamisch
Die Einteilung des Gebäudes in zwei Zonen – eine statische und eine dynamische Zone – hatte auch Auswirkungen auf das Beleuchtungskonzept. In der statischen Zone befinden sich die Kunstwerke. Um diese zu schützen, gibt es dort zum Beispiel kein Tageslicht. Die dynamische Zone ist offener und verfügt über großzügige Glasfronten, die den Blick auf Oslo freigeben. Besucher gelangen von Ausstellungsbereichen mit Tageslicht in geschlossene, künstliche beleuchtete Bereiche. Dies erforderte, die Anpassung des Tageslichts an die für die Kunst erforderlichen niedrigen Beleuchtungsstärken konzeptionell zu berücksichtigen.

Zenisk wollte das Licht so gestalten, dass die Besucher sich intuitiv orientieren, die künstliche Raumbeleuchtung nicht als solche wahrnehmen, sondern den Eindruck gewinnen, die Bereiche seien durch natürliches Licht beleuchtet. „Wir wollten, dass die Kunstwerke so wirken, als seien sie auf natürliche Weise beleuchtet, ohne sichtbaren, betonten Fokus und natürlich ohne Reflexionen und Blendung“, so Bredal. „Sowohl für das Museum als auch für uns hatte oberste Priorität, dass die Ausstellungsräume als hell und angenehm empfunden werden. Sie sollen weder dunkel wirken noch sollen die Kunstwerke darin wie Ikonen erscheinen.“

Und sie fügt hinzu: „Es war auch wichtig, die reinen Farben und das Leuchten in Munchs Gemälden, Zeichnungen und Drucken hervorzuheben. Daher legten wir großen Wert auf die Lichtqualität, die Farbwiedergabe, die Verteilung und den Winkel des Lichts.“ Es wird durchgehend warmweißes Licht mit einer Farbtemperatur von 3000K eingesetzt. Eine exzellente Farbwiedergabe war essenziell. „Das entscheidende Merkmal ist die Farbwiedergabe und es besteht kein Zweifel daran, dass ERCO hier eine außergewöhnliche Qualität liefert“, so Bredal. „Und natürlich schätzen wir Eigenschaften wie eine gleichmäßige Lichtverteilung und praktische Funktionen wie den einfachen Austausch der Optiken.“

"Die Mona Lisa unserer Zeit"
Das Herzstück der Ausstellung ist zweifellos Munchs Werk "Der Schrei", das der amerikanische Journalist und Kunstkritiker Arthur Lubow als "Mona Lisa unserer Zeit" bezeichnet hat. Genauer gesagt, werden sogar drei Versionen des Kunstwerks gezeigt. Diese sind jedoch aufgrund ihrer Zerbrechlichkeit und Lichtempfindlichkeit in Vitrinen untergebracht, die sich im Laufe des Tages abwechselnd öffnen. Der Raum ist völlig dunkel, die Vitrinen sind schwarz gestrichen.

Eclipse Strahler von ERCO beleuchten die Kunstwerke mit einer Lichtstärke von lediglich 25 Lux durch exakt angepasstes Framing. „So entsteht der Eindruck, das Kunstwerk würde aus dem Dunklen hervortreten“, so Bredal. „Die Qualität und natürliche Farbwiedergabe bei gedimmtem Licht musste bis herunter auf 25 Lux perfekt sein. Die übrige Ausstellung sollte so beleuchtet werden, dass Munchs Hauptwerk im Vergleich nicht düster wirkt.“
Hier erweist sich Eclipse als äußerst effizient: hohe Lichtintensität auf der Zielfläche trotz geringer Anschlussleistung. Das Licht ist nur dort eingesetzt, wo es gebraucht wird, dank präziser, speziell konzipierter optischer Systeme gibt es kein Streulicht. Ein perfektes Beispiel für nachhaltige Beleuchtung, ausgerichtet an der menschlichen Wahrnehmung.

Die Sammlung, die Edvard Munch nach seinem Tod im Jahr 1944 dem norwegischen Staat vermacht hat, umfasst über 26.700 Werke, darunter rund 1.200 Gemälde und mehr als 42.000 museale Objekte. „Die Einzigartigkeit der Kunstwerke, ihre Sichtbarkeit, die Narrative in ihrer Kuratierung und die Art und Weise, wie der Raum und die Anordnung der Exponate wahrgenommen werden – all diese Faktoren mussten in Einklang gebracht werden“, so Bredal.

„Wie das Licht eingesetzt und ausbalanciert wird ist etwas, womit wir als Lichtdesigner einen Mehrwert zum Besuchererlebnis beisteuern können. Das ist oft subtil, hat aber eine große Wirkung.“




 
 

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