21. April 2012

Starkes Plus

Rund 196.000 Besucher (2010: 183.111) (*) kamen zu der am 20. April zu Ende gegangenen weltgrößten Messe für Licht und Gebäudetechnik Light+Building. Das ist ein Plus von etwa sieben Prozent gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren.

[Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera]

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt GmbH [Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera]

[Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jens Liebchen]

[Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jens Liebchen]

[Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jens Liebchen]

[Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera]

[Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera]

[Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera]

Luminale Kulturcampus [Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jochen Günther]

2.352 Hersteller (2010: 2.154) (*) aus 50 Ländern präsentierten unter dem Leitthema Energie-Effizienz auf einem ausgebuchten Messegelände ihre Neuheiten und Trends für Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie Software für das Bauwesen.



Die Besucherzuwächse stammen aus dem In- wie Ausland gleichermaßen. Der internationale Anteil ist weiter gestiegen und liegt jetzt bei rund 44 Prozent. Damit kam nahezu jeder zweite Besucher aus dem Ausland.

„Die Light+Building ist die weltgrößte Messe für Energie-Effizienz. Gebäude sind mit 40 Prozent Anteil die größten Verbraucher, entsprechend wichtig ist ihre Rolle bei Smart Grids, also der dezentralen Energieversorgung. Das sehr gute Ergebnis zeigt, wie stark weltweit die Nachfrage nach ressourcenschonenden Licht- und Gebäudetechniklösungen ist – und dass die Light+Building Treffpunkt Nummer eins für Industrie und Entscheider ist. Die hohen Erwartungen der Branche, das haben wir in vielen Gesprächen während der Messetage gespiegelt bekommen, sind damit noch übertroffen worden“, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Sehr positiv ist die Einschätzung der Branchenkonjunktur. 91 Prozent der Besucher und 83 Prozent der Aussteller sind zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Die zehn führenden Besuchernationen der Light+Building 2012 sind neben Deutschland die Niederlande, Italien, Frankreich, Österreich, China, Großbritannien, die Schweiz, Belgien, Schweden und Russland. Deutliche Zuwächse verbuchten die Regionen Nord- und Südamerika sowie asiatische Staaten wie Indien, Südkorea und Japan. Die Besucherstruktur blieb weitestgehend unverändert mit den Hauptgruppen Handwerk, Industrie, Handel sowie Architekten, Lichtplaner und Ingenieure.

Die Besucher interessierten sich je zur Hälfte für den Licht- und/oder Gebäudetechnikbereich. 98 Prozent von ihnen sind mit dem Messeangebot zufrieden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug zwei Tage. Die Bewertungen der Aussteller ergeben ein ähnlich positives Bild: 86 Prozent der Anbieter sehen ihre Messeziele erreicht. Die Hersteller aus aller Welt hoben insbesondere die hohe Besucherqualität, also vor allem die Entscheidungskompetenz, die Internationalität und die Zahl der Neukontakte sowie die Erreichung der relevanten Zielgruppen hervor.

Verlauf und Ergebnis der Messe Light+Building bewerten Industrie wie Handwerk gleichermaßen positiv. Friedhelm Loh, Präsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI): „Die Light+Building 2012 hat die Erwartungen des ZVEI mehr als erfüllt. Die exzellenten Besucherzahlen sowie die hohe Qualität der Gespräche stimmen optimistisch, dass sich die Märkte für Licht und Gebäudesystemtechnik 2012 positiv weiterentwickeln werden. Die ausgestellten energieeffizienten Technologien zeigen, dass sich mit dem Know-how der Elektroindustrie die Energiewende erfolgreich gestalten lässt."

Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH): „Das E-Handwerk ist auf Innovationskurs. Die Light+Building 2012 zeigt es: Ohne das Handwerk keine Energiewende! Im E-Haus der Elektrohandwerke findet die Energiewende zum Anfassen statt. Damit beweist das E-Handwerk seine Innovationsstärke bei der Umsetzung der umweltpolitischen Ziele. Die Aussteller berichten uns vom großen Interesse unserer Mitgliedsbetriebe an Innovationen – zukunftsfähige Systemlösungen sind dabei die Favoriten.“

Ergänzt wurde das Angebotsspektrum der weltgrößten Messe für Licht und Gebäudetechnik mit der Sonderschau „Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid“ und dem Building Performance Congress. Gut angenommen wurde ebenfalls das Trendforum, in dem das Stilbüro bora.herke.palmisano in vier Rauminszenierungen die Wohntrends 2012/2013 präsentierte.

Nach Messeschluss konnten die Fachbesucher der Light+Building und das private Publikum mit der Luminale ein Highlight erleben, das Frankfurt und die Rhein-Main-Region in faszinierende Lichtwelten verwandelte. Mehr als 140.000 Besucher aus aller Welt bestaunten die 170 Licht-Ereignisse in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet.

Die nächste Light+Building findet vom 30. März bis 4. April 2014 in Frankfurt am Main statt.

(*) Alle 2010-Zahlen sind FKM-zertifiziert.




 
 

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