16. April 2010

Ziel übertroffen - Light+Building mit über 180.000 Messebesuchern

„Die weltweite Nachfrage nach energie-effizienter Licht- und Gebäudetechnik ist immens. Das bestätigt das beeindruckende Ergebnis der sechsten Light+Building“, sagt Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Mehr als 180.000 Besucher (2008: 167.000) kamen zu der am 16. April zu Ende gegangenen Weltleitmesse für Architektur und Technik. Das ist ein Plus von rund acht Prozent gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren.

Messe Frank­furt be­grüßt am Frei­tag vor­mit­tag den 175.000s­ten Be­su­cher der Light+Buil­ding (Dr. Mi­cha­el Pe­ters und Ar­chi­tekt Ugis Šēnbergs aus Lett­land) [Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Wel­zel]

Impression aus Halle 1.1 [Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera, Jo­chen Gün­ther]

Impression aus Halle 1.2 [Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera, Jo­chen Gün­ther]

Impression aus Halle 1.2 [Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera, Jo­chen Gün­ther]

Impression aus Halle 1.2 [Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera, Jo­chen Gün­ther]

Impressionen von der Luminale, Alte Oper [Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera, Jo­chen Gün­ther]

2.177 Hersteller (2008: 2.173) aus aller Welt präsentierten unter dem Leitthema Energie-Effizienz auf einem ausgebuchten Messegelände ihre Neuheiten und Trends für Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation. Die Besucherzuwächse stammen aus dem In- wie Ausland gleichermaßen, der internationale Anteil liegt jetzt bei über 43 Prozent, damit kam nahezu jeder zweite Besucher aus dem Ausland.

„Das war überwältigend: Ein sensationelles Ergebnis, eine phänomenale Stimmung in allen Messehallen und eine Dynamik, die noch weit über die Light+Building hinaus anhalten wird. Und wir sehen, wie wichtig eine Weltleitmesse gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist: Sie gibt dem zarten Aufschwung weitere Impulse. Sie setzt als Innovationsplattform weltweit neue Standards für Technologie, Design und Nachhaltigkeit. Sie eröffnet internationale Geschäftskontakte. Und sie informiert in einer einzigartigen Leistungsschau, was heute in Sachen Licht, Gebäudetechnik und Energiesparen möglich ist. Über 180.000 Besucher belegen eindrucksvoll die zehnjährige Erfolgsstory von Standort, Messekonzept und der engen Zusammenarbeit aller Partner", sagt Dr. Michael Peters.



Die fünf führenden Besuchernationen der Light+Building 2010 sind neben Deutschland die Niederlande, Italien, Österreich, Frankreich und Großbritannien. Deutliche Zuwächse verbuchen die Regionen Nord- und Südamerika sowie Asien. Zur wichtigsten Besuchergruppe zählt das Handwerk – nahezu jeder vierte Messegast, das sind wieder über 40.000 Handwerker. Stark vertreten waren neben der Industrie und dem Handel zudem Architekten, Lichtplaner und Ingenieure.

96 Prozent der Besucher waren mit dem Messeangebot zufrieden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug knapp zwei Tage. Das Interesse der Entscheider am Angebot der Industrie ist folgendermaßen verteilt: 55 Prozent der Besucher gaben als vorwiegende Interessen (Mehrfachnennungen waren möglich) Technische Leuchten, Lampen, Komponenten und Zubehör an, 51 Prozent interessierten sich für Elektrotechnik, 41 Prozent besuchten die Messe aufgrund der Haus- und Gebäudeautomation sowie ein gutes Drittel wegen des Angebots zu Dekorativen Leuchten und Zubehör. Die Bewertungen der Aussteller ergeben ein ähnlich positives Bild: 86 Prozent der Anbieter sehen ihre Messeziele erreicht.

Verlauf und Ergebnis der Messe Light+Building bewerten Industrie wie Handwerk gleichermaßen positiv. Friedhelm Loh, Präsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI): „Die Light+Building 2010 ist sehr erfolgreich verlaufen. Der rege Besu­cherandrang, die vielen Fachgespräche sowie die gute Stim­mung der Aussteller stimmen optimistisch. Insbesondere von den beiden The­men Energieeffizienz und LED dürfen wir weitere Ent­wicklungs­sprünge erwarten. Wichtigster Treiber von Produktinnovati­onen ist die deutsche Elektroindustrie.“

Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH): „Die Light+Building ist der Höhepunkt der E-Branche: Stimmung, Gespräche und Besucherzahlen waren sehr gut! Die Hauptthemen waren: E-Intelligenz, E-Nergieeffizienz, E-Vernetzung und Licht. Die Messe hat klar gezeigt: Ohne Strom läuft nichts! Die Besucher konnten sich im E-Haus der E-Handwerke vom Wahrheitsgehalt dieser Behauptung überzeugen – und das gilt für alle Gebiete: von LED-Beleuchtung und E-Mobilität über Energieeinsparung bei Elektrogeräten bis zur Gebäudesystemtechnik. Die vielen Gespräche haben gezeigt, dass die Zukunftsthemen der Branche – Energieeffizienz und intelligente Stromanwendungen – in der Öffentlichkeit angekommen sind.“

Michael Schmidt, Vorsitzender des Fachverbands Automation + Management für Haus + Gebäude im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA): „Die Light+Building fällt in eine für den Sektor der Gebäudeautomation sehr aktive Zeit. Die Konjunktur der Branche hat sich als sehr robust erwiesen, die Entwicklung im ersten Quartal deutet auf eine rasche Erholung hin. Kernkompetenz der Branche bleiben energieeffiziente Lösungen bei attraktiven Amortisationszeiten und gleichzeitigem Komfortgewinn für Gebäudenutzer, was die Branche einzigartig macht. Im Gegensatz zu Investitionen in die Gebäudehülle rechnen sich Investitionen in Gebäudeautomation meist nach weniger als vier Jahren und sind oft schon nach wenigen Monaten CO2-neutral. Ein wichtiges Signal an die Politik! Die Branchenunternehmen sehen, dass der Trend Richtung Energieeffizienz mittlerweile auch in benachbarten Sektoren an Bedeutung gewinnt. Auf vielen Ständen wird für energie-effiziente Produkte geworben."

Ergänzt wurde das Angebotsspektrum der Weltleitmesse durch die gemeinsam mit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) veranstaltete ACS – Computersysteme im Bauwesen. Mit der erfolgreichen Kombination aus Fachausstellung und Vortragsforum präsentierte sie sich vom 14. bis 16. April im Congress Center Messe Frankfurt als eine der bedeutendsten Plattformen für Informations- und Kommunikationstechnologien.

Zum Building Performance Congress, dem Herzstück des umfangreichen Rahmenprogramms der Light+Building, kamen rund 1.000 Teilnehmer. Gut angenommen wurde ebenfalls das Trendforum, in dem das Stilbüro bora.herke in vier Rauminszenierungen die Wohntrends 2010/2011 präsentierte.

Nach Messeschluss konnten die Fachbesucher der Light+Building und das private Publikum mit der Luminale ein Highlight erleben, das Frankfurt und die Rhein-Main-Region in faszinierende Lichtwelten verwandelte. Mehr als 140.000 Besucher aus aller Welt besuchten die 150 Licht-Ereignisse in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet rund um die Themen LED, Energie-Effizienz und die Kombination von Licht, Klang und anderen Medien.




 
 

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