Eine neue Fabrik, die flexibel auf Bedürfnisse reagiert - Die neue, auf 3D-Druck spezialisierte Fabrik in Piła dient als zentrale Drehscheibe für die additive Fertigung von Signify in Europa. Hier sollen Kompetenzen und Prozesse aus verschiedenen Fertigungsbereichen zusammenlaufen. Die Entscheidung für einen zentralen Standort in Polen bringt dabei gleich mehrere Vorteile mit sich: Die Lieferzeiten sind besser planbar, das Lagerrisiko wird minimiert und Signify erhält die Möglichkeit, noch schneller auf die sich ändernden Bedürfnisse von Kund*innen aus ganz Europa zu reagieren.
Die neue Fabrik in Piła verfügt derzeit über 100 3D-Drucker, wobei die Zahl bis Ende des Jahres auf über 300 steigen soll. Die Anlage vereint 3D-Druck, Materialaufbereitung, Nachbearbeitung und Montage an einem Standort und basiert auf einem vollständig digitalisierten und skalierbaren Ansatz. Bereits heute produziert die Fabrik 3D-gedruckte Leuchten in Serie und liefert jeden Monat mehr als 10.000 Exemplare an verschiedene europäische Märkte. Dieses Betriebsmodell ermöglicht eine Auftragsabwicklung in nur fünf Werktagen nach Eingang der Bestellung.
Die Einnahmen aus kreislauffähigen Produkten sollen bis 2030 stark steigen
Die Leuchten werden lokal und auf Anfrage im Rahmen der Signify Circle-Initiative hergestellt, die wiederum auf den Prinzipien einer effizienten Kreislaufwirtschaft beruht. Die dabei entstehenden Produkte bestehen zu mindestens 75 Prozent aus recycelten und biobasierten Materialien, wodurch der Verbrauch von Primärrohstoffen deutlich reduziert wird.
Die Eröffnung des Werks steht darüber hinaus in Einklang mit dem Nachhaltigkeitsprogramm „Brighter Lives, Better World 2030“, mit dem sich Signify das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, die Einnahmen aus kreislauffähigen Produkten und Dienstleistungen im professionellen Sektor bis 2030 von 10 auf 27,5 Prozent zu steigern. Der sich wandelnde Markt fordert effiziente, digital integrierte Beleuchtungslösungen und widerstandsfähigere Lieferketten. Genau diese werden mit den Investitionen in die neue Fabrik adressiert. Durch eine höhere Resilienz gegenüber Störungen und eine effizientere und Nutzung von Ressourcen über den gesamten Produktionsprozess hinweg.
„Mit dem Verfahren können wir sicherstellen, dass immer nur das produziert wird, was auch wirklich gebraucht wird. Mithilfe unserer Technologien können wir diesen alternativen Weg in ein wirtschaftlich tragfähiges Modell überführen. Ein Modell, von dem sowohl unsere Kund*innen als auch unsere betriebliche Widerstandsfähigkeit profitieren.” Bart Maeyens, Leiter des Bereichs 3D-Druck bei Signify.
Polen wird zur Drehscheibe fortschrittlicher Fertigungstechnologien
Signify ist in Polen schon lange präsent und lokal tief verwurzelt. Seit Jahrzehnten engagiert sich das Unternehmen für die Entwicklung der polnischen Beleuchtungsindustrie und investiert konsequent in Fertigung, technische Kompetenzen und den Ausbau der technologischen Infrastruktur. In den letzten Jahren hat Signify seine Präsenz in Piła kontinuierlich erweitert. Die neue, auf 3D-Druck spezialisierte Fabrik rundet dieses Ökosystem nun ab. Design, Forschung und Produktion werden an einem Standort vereint, sodass auch das lokale Know-how weiter ausgebaut werden kann.
Das neue Werk in Piła wird Teil des globalen 3D-Druck-Netzwerks von Signify, das darüber hinaus auch Standorte in Littlestown (Pennsylvania, USA), Peachtree im Großraum Atlanta (Georgia, USA) und Sydney (Australien) sowie das Entwicklungszentrum in Eindhoven (Niederlande) umfasst. Ab Juli dieses Jahres wird das Werk in Piła das weltweit größte seiner Art sein.
„Die Beleuchtungsbranche durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Wandel – weg von traditionellen Fertigungsmodellen hin zu flexibleren und widerstandsfähigeren Ansätzen. Unser Standort in Polen spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die Nähe zu unseren europäischen Märkten ermöglicht es uns, die betriebliche Flexibilität zu erhöhen, die Abhängigkeit von langen und störanfälligen Lieferketten zu verringern und schneller auf aktuelle Kundenbedürfnisse und regulatorische Anforderungen zu reagieren.” Sophie Breton,
President Professional Business Europe bei Signify.
Leuchten aus dem 3D-Drucker - Effizient, flexibel und ressourcenschonend
Mithilfe seines 3D-Druckverfahrens kann Signify Leuchtengehäuse besonders flexibel und ressourcenschonend herstellen. Abmessungen, Formen und Texturen lassen sich individuell auf die Vorstellungen der Kund*innen zuschneiden und nahtlos in bestehende Decken- oder Schienensysteme integrieren. Die unter anderem in Piła gefertigten Leuchten sind zudem leichter nachzurüsten, zu reparieren und am Ende ihrer Nutzungsdauer erneut recycelbar. So verbindet die Fertigungstechnologie hohe Gestaltungsfreiheit mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck. Für Anwendungen im Einzelhandel, dem Gastgewerbe oder moderne Büroumgebungen.
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