12. September 2011

Für unkomplizierte und flexible Designs

Ein neuer Hybrid-Sensor von OSRAM Opto Semiconductors vereinfacht den Einbau von Näherungs- und Umgebungslichtsensorik in Smartphones und ähnliche Geräte. Der Sensor vereint Sender und Empfänger und ist so ausgelegt, dass für viele Einsatzbereiche kein Übersprechen auftritt.

Der SFH 7773 ist ein kombinierter Näherungs- und Umgebungslichtsensor, der Sender und Empfänger in einem Gehäuse vereint. Er lässt sich unkompliziert einsetzen und an verschiedene Anwendungsfälle anpassen [Bild: OSRAM Opto Semiconductors GmbH]

Der kombinierte Näherungs- und Umgebungslichtsensor SFH 7773 macht in vielen Designs Maßnahmen gegen Übersprechen überflüssig [Bild: OSRAM Opto Semiconductors GmbH]

Dieser Effekt muss normalerweise aufwändig abgefangen werden. Erstmalig können Designer auch die Empfindlichkeit des Umgebungslichtsensors an unterschiedliche Lichtdurchlässigkeiten verschiedener Smartphone-Cover anpassen.



Der digitale Sensor SFH 7773 erfasst bis zu 15 cm weit entfernte Objekte und misst gleichzeitig die Helligkeit des Umgebungslichts. Sein schwarzes, (5.3 x 2.5 x 1.2) mm großes Gehäuse fällt auch hinter durchsichtigen Abdeckungen von Smartphones kaum auf. Dank hocheffizienter Chiptechnologien verbraucht er nur wenig Strom - im Stand-By-Modus fließen maximal 5 mA, im Betrieb 300 mA – und eignet sich damit besonders für den Einsatz in mobilen Geräten.

Design verhindert Reflexionen

Näherungssensoren erfassen Objekte, indem sie die Reflexion eines ausgesandten Lichtsignals registrieren. Allerdings reflektiert auch beispielsweise das Gehäuse eines Smartphones das Licht zurück auf den Sensor. Dieses so genannte Übersprechen wird üblicherweise durch den Einbau einer optischen Barriere abgefangen. Alternativ platziert man den Sender so weit entfernt vom Empfänger, dass die Reflexionen von der Abdeckung nicht mehr auf den Empfänger treffen. Beide Varianten sind jedoch  sehr aufwändig. OSRAM hat nun den SFH 7773 so entwickelt, dass sich Designer über das Übersprechen keine Gedanken zu machen brauchen: In dem Bauteil sind Sender- und Empfängerchip weit auseinander angeordnet. Zusätzlich sind in das Gehäuse Blenden integriert, die ein Übersprechen verhindern oder deutlich reduzieren.

Frei wählbare Empfindlichkeit
Über die integrierte I²C-Schnittstelle sind die Integrationszeit des Empfängers und damit die Reichweite des Näherungssensors in großem Maß frei wählbar. Auch der Umgebungslichtsensor lässt sich so an die Transparenz der Smartphone-Abdeckung anpassen. Dafür stehen verschiedene Empfindlichkeitsstufen zwischen den Bereichen von 3 bis rund 65.500 Lux und 0.03 bis 655 Lux zur Verfügung. „Damit können unsere Kunden erstmals selbst das Bauteil für ihre Anwendung optimieren – vom Arbeitsabstand bis hin zur Empfindlichkeit des Umgebungslichtsensors“, betont Bianka Schnabel, die bei OSRAM Opto Semiconductors im Produktmarketing für den Sensor zuständig ist. „Der deutlich reduzierte Aufwand für das Design und der flexible Einsatz macht die kombinierte Umgebungslicht- und Näherungsfunktion nun auch für das mittlere Segment mobiler Geräte attraktiv.“




 
 

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