28. April 2011

Außerordentlich effizient

Mit dem Neubau der Konzernzentrale in Essen hat Stahlgigant ThyssenKrupp ein architektonisches Vorzeigeobjekt für modernes und nachhaltiges Bauen realisiert. Die Beleuchtungslösung leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag. Sämtliche Büros und Besprechungsräume wurden mit intelligenten Leuchten von Waldmann ausgestattet. Im Sommer 2010 wurde der erste Bauabschnitt des ThyssenKrupp Quartiers offiziell beendet.

[Bild: Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.]

[Bild: Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.]

[Bild: Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.]

[Bild: Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.]

[Bild: Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.]

[Bild: Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.]

[Bild: Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.]

[Bild: Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.]

Der im Campus-Stil erbauten Konzernzentrale lagen die Pläne der Kölner JSWD Architekten und Chaix & Morel et associés aus Paris zugrunde. Rund 1.500 Personen sind mittlerweile in das markante Headquarter Q1 und in die umliegenden Gebäude eingezogen.



Durchdachte und flexible Bürowelten
Die Büros basieren auf einem Konzept, das gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO entwickelt wurde. Sie bieten Raum für alle Anforderungen eines modernen Verwaltungsalltags: von der konzentrierten Einzelarbeit über kreative Teamarbeit bis hin zu den kommunikationsfördernden Coffepoints.
Um bei Bedarf auch flexibel auf Nutzungsänderungen eingehen zu können, sollten die Räume möglichst leicht und kostengünstig veränderbar sein. Dies bedarf einer innovativen und nachhaltigen Lösung in allen Bereichen der Gebäudetechnik. ThyssenKrupp bevorzugte daher eine kabellose Umsetzung eines Raumautomationssystems. Darüber lassen sich Raumtemperatur, Blendschutz und Beleuchtung per Software immer wieder neu und kostengünstig zuordnen.

Der Faktor Licht
Flexibilität, Effizienz und Anbindung an die Gebäudetechnik waren ausschlaggebende Kriterien für die Suche nach der richtigen Beleuchtung. Basis des Beleuchtungskonzepts ist, die Büros möglichst natürlich zu beleuchten und nur nach Bedarf künstliches Licht zu ergänzen.
Die eingesetzten kommunikativen Indirektleuchten ATARO von Waldmann regulieren die Lichtmenge ganz automatisch nach Bedarf. Das heißt entsprechend dem einfallenden Tageslichtniveau und abhängig von der tatsächlichen Anwesenheit im Büro. Das macht die Lösung äußerst effizient. Dies wurde vorab durch ein einjähriges Monitoring-Projekt von ThyssenKrupp, der Hochschule Rosenheim und Waldmann belegt.
Außerdem passen sich die Stehleuchten durch ihre Flexibilität an die gewünschte Wandlungsfähigkeit der Räumlichkeiten an.

Steuerung über die Gebäudetechnik
Eine integrierte LON (Local Operating Network) Schnittstelle ermöglicht die Anbindung der kommunikativen Leuchten an die Gebäudetechnik. Die Leuchten-Sensorik erfasst neben dem Tageslichtniveau ebenfalls Präsenzinformationen, die auch anderen Teilsystemen zur Verfügung gestellt werden.
Unabhängig vom Tageslichtniveau kann sich der Nutzer das Licht nach individuellen Bedürfnissen per Hand einstellen. Dies ist zum einen über einen intuitiv bedienbaren Schalter direkt an der Leuchte oder über das Telefon möglich, das ebenfalls an das LON angeschlossen ist. Um den Stromverbrauch weiter zu reduzieren, wird das Beleuchtungsniveau jede Nacht über die Gebäudetechnik einheitlich auf ein Ursprungsniveau zurückgestellt.

Nachhaltigkeit mit Wohlfühlfaktor
Die effiziente und umweltfreundliche Beleuchtungstechnologie für die Gebäude ist beispielhaft für das nachhaltige Wirtschaften bei ThyssenKrupp. Während der gesamten Planung und Realisierung der Gebäude wurde den Anforderungen an einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffressourcen umfassend Rechnung getragen. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Projekt deshalb bereits vorab mit dem Zertifikat in Gold für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet.

ThyssenKrupp legte neben Effizienz und Stilsicherheit von Anfang an großen Wert auf die Akzeptanz der neuen Büroräume durch die Mitarbeiter. Bereits im Jahr 2007 wurde deshalb ein erstes Modellbüro ausgestattet. Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter wurden in der jetzigen Umsetzung weitestgehend berücksichtigt. So können die Verantwortlichen nach den ersten Monaten in den neuen Räumen ein durchweg positives Fazit ziehen. 




 
 

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