Im Jahr 2011 beauftragte Michel Zuchuat, Gründer und Leiter der Garage Zénith SA, das in Rom ansässige Architektenbüro Fortebis Group mit den Planungen für den Um- und Ausbau des exklusiven Autohauses. Der bestehende Altbau sollte überholt und der sich daran anschließende Neubau erweitert werden.
Die italienische Architektengruppe, die auf der ganzen Welt bereits zahllose Autohäuser der Marken Ferrari und Maserati realisiert hat, entwickelte ein schlichtes, funktionales und zurückhaltendes architektonisches Konzept, das die aufregenden Sportwagen in den Vordergrund stellt. Dabei galt es, im ebenerdigen Bestandsbau einen neuen Showroom zu inszenieren, der nicht nur die ausgestellten Automobile ins beste Licht rücken, sondern in einem eigenen Präsentationsbereich auch die Übergabe der Neuwagen zu einem einzigartigen Erlebnis machen sollte. Neben dem Showroom kamen in diesem Bauabschnitt einige Verkaufsbüros sowie eine Lounge für die Kunden des exklusiven Autohauses hinzu.
Bei der Umsetzung waren strenge Vorgaben hinsichtlich des Corporate Designs beider Marken zu berücksichtigen. Im dreistöckigen, mit einem Autolift ausgestatteten Neubau sollten im Erdgeschoss hochwertige Neu- und Gebrauchtwagen anderer Premium-Sportwagenhersteller ausgestellt werden. Das Depot für Materialien wie Reifen, Felgen und andere technische Zubehörteile war im Untergeschoss vorgesehen, ein weiteres, zu einem späteren Zeitpunkt ausbaufähiges Lager sollte im zweiten Obergeschoss eingerichtet werden.
Für die in beiden Bauteilen unterschiedlich ausfallenden Begebenheiten entwickelte Zumtobel gemeinsam mit den Genfer Elektroplanern Bäbler & Pirker ein individuelles Beleuchtungskonzept, in dem sich vor allem die perfekt modellierten Sportwagen den Kunden und Interessenten durch ein Wechselspiel von diffusem und gerichtetem Licht plastisch und unverfälscht präsentieren. Eine Besonderheit stellen die zehn 5 x 2 Meter großen Lichtdecken dar, die im Eingangsbereich des Ferrari- und Maserati-Showrooms über den ausgestellten Luxussportwagen angebracht sind. Die mit jeweils 44 TECTON Tetris Lichtbandleuchten hinterleuchteten und von je sechs schwenkbaren CARDAN 1000 Strahlern umrahmten Spanndecken wurden speziell für die Anforderungen der Garage Zénith gefertigt. Dabei verleiht das diffuse Licht der Lichtdecken den reflektierenden Karosserien eine klare Linie, während gezielt platzierte Spots ein brillantes Licht erzeugen, das hochwertige Details sichtbar macht und die Dynamik der Fahrzeuge unterstreicht.
Strengen Vorgaben unterlag die Beleuchtung der Ausstellungsnischen von Ferrari und Maserati, die allesamt unter- bzw. hinterleuchtet werden sollten. Zumtobel entschied sich hier für eine maßgeschneiderte Lösung mit Lichtbändern der Serien TECTON Tetris und LINARIA. Ihre eindrucksvolle Leuchtkraft bringen die Lichtbandsysteme auch in den Konferenz- und Präsentationsräumen zur Geltung. In den Verkaufsbüros verbaute Zumtobel SLOTLIGHT II Einbauleuchten, deren homogen ausgeleuchtete Linien für eine angenehm gleichmäßige Lichtverteilung sorgen und so den Autokauf zu einem exklusiven Erlebnis in privater Atmosphäre machen. Die Downlights der Serie MICROS setzen in der Lounge des umgebauten Altbaus stimmungsvolle Akzente. Zur Beleuchtung der High End Neu- und Gebrauchtwagen im Neubau wählte Zumtobel Lichtbänder der Serie TECTON mit breitstrahlenden Reflektoren.
Sämtliche Leuchten können über ein KNX/DALI-System separat angesteuert und unter anderem zur punktuellen Akzentuierung einzeln gedimmt werden. Dabei sind verschiedene Lichtstimmungen bereits voreingestellt und bei Bedarf auch modifizierbar. Für die Garage Zénith ist damit ein enormes Energiesparpotenzial verbunden: Durch den Einsatz des Steuerungssystems und die Dimmbarkeit der Leuchten profitiert das Autohaus von insgesamt rund 30 Prozent weniger Energie. Eine positive Bilanz, die auch bei Inhaber Michel Zuchuat langfristig Anklang findet: „Wir sind auch nach zwei Jahren noch uneingeschränkt überzeugt von dem für uns entwickelten Lichtkonzept aus dem Hause Zumtobel. Dabei schätzen wir nicht nur die extrem hochwertige Lichtqualität, sondern auch die niedrigeren Energiekosten. Hinzu kommt, dass wir in zwei Jahren noch keine einzige Leuchte auswechseln mussten. Eine optimale Lösung, deren Investition sich absolut bezahlt macht.“
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