15. November 2019

Service für Online-Gestaltung und 3D-Druck von Leuchten für Endkonsumenten gestartet

Signify hat am 14. November den vermutlich weltweit ersten Service angekündigt, mit dem Kunden ihre Leuchte (Lampenschirm und Leuchtmittel) online individuell gestalten und bestellen können. Die Leuchten werden dann aus recyclingfähigem Material im 3D-Verfahren gedruckt und sollen dem Kunden innerhalb von zwei Wochen zugeschickt werden. Ferner hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass es für den 3D-Druck recyceltes Material wie gebrauchte CDs verwendet, und gestern bereits eine Philips LED Tischleuchte aus 24 recycelten CDs vorgestellt.

[Bild: Signify Lighting GmbH]

[Bild: Signify Lighting GmbH]

[Bild: Signify Lighting GmbH]

[Bild: Signify Lighting GmbH]

[Bild: Signify Lighting GmbH]

[Bild: Signify Lighting GmbH]

In der Folge eines Pilotprojekts in den Beneluxstaaten baut Signify seinen Kundenservice europaweit aus. Mit nur wenigen Klicks kann man jetzt seine eigene dekorative Leuchte gestalten. Dazu wird einfach das Grunddesign ausgewählt und anschließend personalisiert, indem man die Größe, Farbe, Textur und Muster der Leuchte sowie die Art des LED-Leuchtmittels, einschließlich Philips Hue Lampen, bestimmt. Signify gab weiter an, das fertige Produkt danach binnen zwei Wochen liefern zu können.



Signifys 3D-Druckleuchten basieren auf dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Das Ausgangsmaterial ist ein Polycarbonat, das robust, hochwertig und zu 100 Prozent recyclingfähig ist. Eine per 3D-Druck hergestellte Leuchte (ohne Elektronik und Leuchtmittel) hat einen um 47 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck als eine auf herkömmliche Weise hergestellte Metallleuchte. Außerdem erfordert sie keinen Klebstoff und setzt sich aus weniger Einzelteilen zusammen. Da sie zudem zwei Drittel weniger wiegt als eine konventionelle Leuchte, können auch beim Versand 35 Prozent an CO2-Emissionen eingespart werden.

Signifys Investition in den 3D-Druck unterstreicht erneut das Engagement des Unternehmens, seinen Kunden einen höheren Service zu bieten und gleichzeitig ihre und die eigene CO2-Bilanz zu verbessern. „Dies ist der erste Service für den Massenmarkt, bei dem man sich sein eigenes, nachhaltiges Beleuchtungsdesign gestalten kann." Khalid Aziz, Head of Ventures bei Signify. „Und da alles online abläuft, könnte es problemlos in Webshops von Drittanbietern integriert werden, um den Kunden mehr Auswahl zu bieten. Es ist eine Weltneuheit in der Beleuchtung und unterstreicht unser wegweisendes Engagement, Kunden überall auf der Welt innovative und nachhaltige Beleuchtungstechnologie bereitzustellen.“

Drucken mit recycelten CDs

Signify hat damit begonnen, Polycarbonat aus Recyclingmaterial zu verwenden. Das erste Produkt, bei dem dies zum Einsatz kommt, ist eine Philips LED Tischleuchte, die aus 24 recycelten CDs besteht. Sie soll ab dem 28. November erhältlich sein. Signify geht davon aus, dass im Laufe des kommenden Jahres alle seine 3D-gedruckten Produkte aus Recyclingmaterial erhältlich sein werden.

„Philips und Sony haben Anfang der 1980er Jahre die CD eingeführt. Heute bauen wir auf diesem Erbe auf, indem wir auf die Technologie zurückgreifen, um hochwertige und dekorative Leuchten herzustellen“, fügt Aziz hinzu.

Darüber hinaus hat Signify heute größere internationale Expansionspläne bekanntgegeben, die den 3D-Druck von maßgeschneiderten und individualisierten Leuchten für Geschäftskunden betreffen. Diese professionellen Produkte können am Ende ihrer Nutzungsdauer recycelt werden.

2018 bestanden 79 Prozent des Umsatzes von Signify aus nachhaltigen Einnahmen. Das Unternehmen hat sich dazu bekannt, bis 2020 klimaneutral sein zu wollen, und wurde kürzlich vom Dow Jones Sustainability Index zum dritten Mal in Folge als Branchenführer ausgezeichnet.




 
 

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