15. September 2017

Aufblasbar - Blow Me Up von Theo Möller

Ursprünglich wollte Theo Möller eine Leuchte entwerfen, die schwebt. Die Hitze, die Glühlampen als Nebeneffekt erzeugen, sollte für den nötigen Auftrieb sorgen. Nach den ersten Versuchen mit der 2000-Watt-Glühlampe eines Ostsee-Leuchtturms und Rettungsfolie suchte er nach neuen Ansätzen und entwickelte die Luftröhre aus Kunststofffolie, die von einem LED-Streifen zum Leuchten gebracht wird. Den Prototypen zeigte er im Herbst 2016 in München Ingo Maurer.

[Bild: Ingo Maurer GmbH]

[Bild: Ingo Maurer GmbH]

[Bild: Ingo Maurer GmbH]

[Bild: Ingo Maurer GmbH]

Schnell war klar, dass Blow Me Up Teil der Kollektion Ingo Maurers werden sollte. Schließlich liebt Ingo Maurer Leichtigkeit und mutige, neue Ansätze, und hat als Unternehmer schon viele Ideen anderer Gestalter realisiert.



Auf der Euroluce im April 2017 zeigte Ingo Maurer eine fast zur Produktreife entwickelte Version, die viel Aufmerksamkeit erregte. Ingo Maurers Team hatte in der Zwischenzeit an Details wie Aufhängung, Schaltung, und Lichtqualität gearbeitet, Zulieferer für die Materialien recherchiert, die Fertigungsschritte in der eigenen Manufaktur getestet, bis im August die ersten Exemplare gefertigt und ausgeliefert werden konnten.

Blow Me Up wird aufgerollt in einer kleinen Dose geliefert. Mit einer Handpumpe wird die Folie zu einem ‚Stab‘ aufgeblasen, das Kabel mit zwei filigranen Steckern an den LED-Streifen angeschlossen, das Netzteil eigesteckt und mit einer Handbewegung zum Sensor angeschaltet. Wer möchte, kann den Stab an zwei Nylonfäden, Haken und auf der Blow Me Up angebrachten Magneten im Raum schweben lassen. Wer es einfacher möchte, lehnt Blow Me Up an die Wand, in eine Ecke, oder befestigt sie an der Wand.

Blow Me Up ist aber nicht nur perfekt für die, die umziehen, einziehen und ohne großen Montageaufwand Licht in ihre Wohn- oder Arbeitsräume bringen wollen. Die verblüffende Kombination von Materialen und Funktion erinnert an künstlerische Arbeiten. Blow Me Up kann sich trotz des günstigen Preises durchaus auch zusammen mit Sammlerstücken der jüngeren Design- und Kunstgeschichte sehen lassen. Sehr gut gefällt Ingo Maurer auch, dass der Anwender auch bei der Blow Me Up viel Spielraum hat, seine eigene Kreativität einzusetzen. Mit mehreren Exemplaren lassen sich eigene Installationen erstellen. Ab Winter 2017/2018 werden voraussichtlich auch farbige Blow Me Ups angeboten. Statt der silbern glänzenden Außenseite könnten sich Ingo Maurer und sein Team zum Beispiel auch blaue oder grüne Blow Me Ups vorstellen.

Theo Möller entwickelte Blow Me Up ursprünglich im Semesterprojekt „Lass blechen“ der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein, betreut von Prof. Klaus Michel. Er entwarf dabei eine Kollektion von drei Gebrauchsobjekten, die sich mit dem Thema „Leichtigkeit des Metalls“ befassen. Neben der Blow Me Up entwarf er auch eine Brille und eine Kerzenpyramide, die die traditionellen Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge neu interpretiert.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass Theo Möller uns seine Idee angeboten hat. Mein Vater Ingo Maurer und das gesamte Team waren schon immer offen für die Ideen anderer Gestalter und Gestalterinnen. Bei Theo Möllers Präsentation haben wir sehr schnell gesehen, dass das eine tolle Sache werden kann. Wir haben in der Entwicklungsphase auch sehr darauf geachtet, dass trotz der manuellen Fertigung bei uns in München der Preis nicht zu hoch liegt.“, sagt Co-Geschäftsführerin Claude Maurer.

Technische Daten:
Kunststoff, Stahl. LED-Streifen 12 Volt, 30 Watt, 4000 lm, 3000 K, CRI > 90 Ra, EEC A+. (Die Lumen-Angabe bezieht sich auf den LED-Streifen, nicht auf die Blow Me Up!) Sensor-Platine als Schalter. Weitbereichseingang 100-240 Volt. Länge ca. 180 cm, Breite ca. 10 cm. Die Länge der mitgelieferten Nylonfäden ist einstellbar. Rückseite Silber Hochglanz.




 
 

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