26. April 2019

Mit Ansorg wird ein Schuh draus!

Fürstlicher Glanz für historisches Ladenlokal - Schon im Mittelalter gaben Schuhe zuverlässig Auskunft über den sozialen Status ihres Trägers. So bestieg Egino I. 1218 den Thron der Grafen von Freiburg wahrscheinlich in überlangen Schnabelschuhen. Denn nur an Fürstenfüßen durften die Spitzen besonders lang sein.

[Bild: Schuhe Lüke GmbH]

[Bild: Schuhe Lüke GmbH]

[Bild: Schuhe Lüke GmbH]

[Bild: Schuhe Lüke GmbH]

[Bild: Schuhe Lüke GmbH]

[Bild: Schuhe Lüke GmbH]

Wo Egino I. seine Schuhe gekauft hat, ist nicht überliefert, wahrscheinlich in Freiburg selbst. Hier entstanden zu dieser Zeit die ersten Bauten, deren Substanz bis heute erhalten ist. In einem dieser Altstadthäuser, zwischen denkmalgeschützten Wandfresken und bemalten Holzdecken, bietet das traditionsbewusste Schuhhaus Lüke heute seine exquisiten Schuhmoden in historischem Ambiente feil. Für dieses Kleinod unter den Ladenlokalen schuf Ansorg ein einzigartiges Beleuchtungskonzept. Es besteht nicht nur aus Licht, Leuchten und Technik, sondern auch aus Design, Stil und Einfühlungs­vermögen.



Licht, das Welten verbindet
„Wir suchten ein Lichtkonzept, das die Waren erstklassig präsentiert, unseren Stil mit Understatement unterstreicht und die unterschiedlichen Welten in unserem neuen Store harmonisch zusammenbringt“, erklärt Daniel Larysch, Personalleiter bei Lüke, die Anforderungen an die Ladenbeleuchtung. Sie muss passen und bequem sitzen wie der Lieblingsschuh und dabei eine zeitlose Eleganz ausstrahlen. Denn heute sind modische Schuhe an keinerlei Konventionen mehr gebunden. Jeder kann sich in Freiburg aus dem Angebot an zeitlosen Klassikern und angesagten Marken das an den Fuß wünschen, was ihm gefällt.

Licht und Beleuchtung müssen dafür bei Schuhe Lüke aus historischer Bausubstanz und zeitgemäße Produktpräsentation eine neue, in sich stimmige Einkaufswelt erschaffen. Die einzigartigen denkmalgeschützten Wandfresken zeigen historische Wappen bedeutender Adelsgeschlechter und weisen auf die ursprüngliche Funktion des Raums als Rittersaal hin. Diese Besonderheit will mit Licht ablenkungsfrei, doch deutlich betont sein, um das geschichtliche Flair des Stores authentisch zu unterstreichen. Bei den farblich gefassten Holzdecken darf es nur zu minimalen Eingriffen an der historischen Bausubstanz kommen. Gleichzeitig muss das Licht selbst in Intensität und Zusammensetzung so gewählt sein, dass es Fresken, Deckenfarben und Schuhe schonend und gleichzeitig deutlich erstrahlen lässt.

Beleuchtung ist Licht, Technologie und Design

„Um die zahlreichen Herausforderungen in Freiburg in einem durchgängig stimmigen Konzept zu bewältigen, haben wir im engen Austausch mit den Hausherrn die Details perfektioniert“, erinnert sich Thomas Bock, verantwortlicher Sales Manager von Ansorg. „Die niedrigen Rundbogen-Schaufenster erstrahlen heute im Licht kompakt designter Leuchten. Speziell für solche Raumsituationen haben wir die Leuchte Coray CXS entwickelt. Unter den Decken sorgen frei dreh- und schwenkbare Leuchten für viel Flexibilität und ein stets einheitliches Erscheinungsbild. Es bleibt in jeder Beleuchtungssituation zurückhaltend homogen, da für die unterschiedlichen Aufgaben lediglich der innenliegende Reflektor angepasst werden muss.“ Das Licht aus den stilvollen Deckenleuchten lässt die Farben der Wandfresken dynamisch erstrahlen und sorgt für blendfreie Glanzpunkte auf dem präsentierten Schuhwerk. Sie hängen an filigranen schwarzen Stromschienen, die sich wie dünne Schnürsenkel über die Decke ziehen. Diese sind nur dort, wo es die Stabilität unbedingt erfordert, in der Holzdecke verankert und tragen gleichzeitig die Deckenbeleuchtung. Für den Besucher unsichtbar, verlaufen auf ihrer Oberseite speziell an dieses Ladenlokal angepasste LED-Streifen. Die unterschiedlichen Farben und Muster der Decke kommen in schonendem Licht kontrastreich zur Geltung.

In der Summe von Leuchten, Lichttechnik, Stil, Design und der perfekten Ausrichtung aller Lichtquellen auf ihre jeweiligen Aufgaben ist ein Beleuchtungskonzept entstanden, das sich selbst zurücknimmt und die historische Identität der Räume erhält. Es verbindet einfühlsam die geschichtlichen Motive mit dem modernen Ladenbau und der Schuhmode. In harmonischer Selbstverständlichkeit erzeugt es eine so intime Vertrautheit und Weite im Raum, als wäre das Licht hier schon zu Ritterzeiten erstrahlt.




 
 

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