19. Juli 2012

Licht für Südafrika

25 Architekturstudenten der Universität Stuttgart haben im April ein umfangreiches Projekt in Südafrika durchgeführt. Sie bauten ein neues Haus für das Kinderdorf „Village of Hope“ der Organisation Thembalitsha in Grabouw bei Kapstadt. Hier finden Aidswaisen und HIVinfizierte Kinder einen Platz zum Leben, Lernen und sich entwickeln.

Das „Village of Hope“ der Organisation Thembalitsha in Grabouw bei Kapstadt [Bild: Florian Kaiser]

Die Räume im neuen Wohnhaus des Kinderdorfs sind gut ausgeleuchtet mit Nimbus LED-Leuchten [Bild: Andreas Lerchl]

Ein neues Wohnhaus im Kinderdorf „Village of Hope“ in der Nähe von Kapstadt entsteht [Bild: Andreas Lerchl]

Die Nimbus Q 36-Module schaffen eine angenehme Helligkeit im Wohnhaus des südafrikanischen Hilfsprojekts [Bild: Andreas Lerchl]

Die Nimbus Group Stuttgart unterstützte das Projekt mit einer Spende: 26 Energie sparende LED-Leuchten und vier Außenleuchten illuminieren jetzt das Haus der freiwilligen Kinderbetreuer.



Das Bauprojekt kam genau zur richtigen Zeit: Im völlig überfüllten „Village of Hope“ musste dringend Wohnraum geschaffen werden. Die Architekturstudenten bauten das Haus zusammen mit einheimischen Jugendlichen und Erwachsenen in traditioneller Bauweise. Das Wohnhaus fügt sich organisch in die Umgebung ein, weil nachhaltige, traditionelle und möglichst kostengünstige Materialien wie Stampflehm verwendet wurden. Das Bauprojekt gehörte zum Trainingsprogramm „Ukuqala“ – zu Deutsch: „Anfang“ – und ermöglichte den deutschen und den mitarbeitenden afrikanischen Teilnehmern Erfahrungen mit dem Hausbau. Die einheimischen Mitarbeiter können diese Erfahrungen als Grundstock für eine Ausbildung oder für den eigenen Hausbau nutzen.

Unvorhergesehenes fördert die Zusammenarbeit

„Schon zum zweiten Mal war ich in Südafrika im Einsatz“, erläutert Leslie Koch, akademische Mitarbeiterin an der Uni Stuttgart und eine der Initiatorinnen des Arbeitseinsatzes für die Organisation Tembalitsha. „Natürlich ist es in Südafrika wesentlich wärmer im Sommer als in Deutschland. Doch durch unsere Strohstampflehmwände ist das Haus optimal gedämmt. Während der Bauphase konnten wir davon natürlich noch nicht profitieren. Die 27 Teilnehmer mussten auch an Tagen mit 40 Grad hart arbeiten, um im Zeitplan zu bleiben!“

Nach der erschöpfenden Arbeit kehrten die Studentinnen und Studenten glücklich nach Hause zurück. „Wir haben trotz oder gerade wegen der vielen Schwierigkeiten einiges gelernt“, schildert Leslie Koch. „Beispielsweise, wie auf der Baustelle die Gewerke zusammenhängen, oder auch am Beispiel der Leuchten, wie man eine Zollabwicklung organisiert. Vor allem haben wir fernab der Tourismusströme in der Zusammenarbeit mit den Township-Bewohnern berührende interkulturelle Begegnungen erfahren.“

Gemeinsame Freude über den Projekterfolg
Der Kontakt der Nimbus Group zum Hilfsprojekt kam durch die Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart zustande. „Wir haben uns sehr über die Spende der Nimbus Group gefreut“, begeistert sich die akademische Mitarbeiterin. „Mitch, unser Elektriker aus dem Township, war unglaublich überrascht von den Leuchten und von der einfachen Montage.“ „Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zum Gelingen dazugegeben zu haben“, erläutert Dietrich F. Brennenstuhl, Gründer und Inhaber der Nimbus Group, „und gratulieren den angehenden Architekten zu ihrer erfolgreichen Arbeit. „Die Studenten haben schon zum zweiten Mal ehrenamtlich und mit sehr viel Engagement ein Wohnhaus für das Kinderdorf gebaut. Da war es für uns Ehrensache, dieses Hilfsprojekt durch unsere Leuchten zu unterstützen.“




 
 

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