27. März 2013

Licht auf den Punkt

NORKA präsentiert eine Reihe neuer LED-Leuchten mit der Möglichkeit, das Lumenpaket exakt auf die Anforderungen der Beleuchtungsaufgaben abzustimmen. Überdimensionierungen, um bestimmte Normvorgaben zu erfüllen, gehören damit der Vergangenheit an.

NORKA präsentiert eine Reihe neuer LED-Leuchten mit der Möglichkeit, das Lumenpaket exakt auf die Anforderungen der Beleuchtungsaufgaben abzustimmen [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

NORKA bietet verschiedene LED-Leuchtenserien, wie ERFURT LED (Abb.), FULDA LED, ZUG LED, BITBURG LED und MÜNCHEN LED, jetzt mit fein abgestuften Lichtströmen an [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Die Leuchte MÜNCHEN LED beispielsweise bietet eine Vielzahl von Leistungsstufen und stellt Lumenpakete zwischen 6700 Lumen (63 Watt) und 1700 Lumen (16 Watt) zur Verfügung [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Zu den Energieeinsparungen durch optimierte Anschlusswerte summieren sich die technologiebasierten Effizienzvorteile der LED-Technik. FULDA LED [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Damit Lichtplaner systematisch und ohne großen Aufwand Anlagen nach der Methode „Licht auf den Punkt“ planen können, stellt NORKA die Datensätze der Leuchten für jede Leistungsstufe zur Verwendung in den Lichtplanungssoftwares Relux und Dialux bereit. ZUG LED [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Neben der Neuinstallation eignen sich die neuen LED-Leuchten besonders auch für den 1:1-Austausch von vorhandenen Beleuchtungsanlagen mit T8 oder T5 Leuchtstofflampen [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Der Anlagenbetreiber profitiert von erheblichen Energieeinsparungen von bis zu 50% im Vergleich zu Leuchten mit Leuchtstofflampenbestückung. Neben der Neuinstallation eignen sich die Leuchten besonders auch für den 1:1-Austausch von vorhandenen Beleuchtungsanlagen mit T8 oder T5 Leuchtstofflampen.



Ein Beispiel, welches das Potenzial fein abgestufter Leistungswerte besonders deutlich macht, ist die gleisnahe Beleuchtung auf Bahnhöfen. Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit und Blendungsbegrenzung sind die Schlüsselwerte bei der Planung von Lichtlösungen für Bahnsteige. Für die Bewertung der Größen wird ein Raster aus Beobachterstandorten über den Bahnsteig gelegt. Definiert wird dieses einmal aus Sicht der Reisenden, separat für die Bahnsteigkante und den Bahnsteigbereich dahinter, und zum zweiten aus Sicht des Lokführers. An allen Punkten des Rasters und über den gesamten Bewertungsbereich hinweg sind Mindestanforderungen für die verschiedenen Gütemerkmale des Lichts zu erfüllen.

Diesen Vorgaben mit konventioneller Lichttechnik gerecht zu werden, erfordert in der Regel Kompromisse. Ein typisches Phänomen: Eine Lampe generiert für ihre Position zwar eine ausreichende mittlere Beleuchtungsstärke, im Interesse der Gleichmäßigkeit über das gesamte Bewertungsareal muss aber doch eine größere Leuchtenanzahl installiert werden – und dies führt zu einer nicht erforderlichen Erhöhung des Gesamtbeleuchtungsniveaus.Angesichts der relativ grob gestaffelten Leistungswerte bei herkömmlichen Lampentechnologien stellt diese Lichtquelle dann eventuell ein deutlich höheres Lumenpaket bereit, als zur Erfüllung der Vorgaben notwendig wäre. In der Folge entsteht für den Betreiber der Anlage also ein unnötiger Energieverbrauch mit den dazugehörigen Mehrkosten.

Variable Lumenpakete statt vorgegebener Wattagen
Eine wesentlich flexiblere und somit energieeffizientere Lösung bietet NORKA mit LED-Leuchten, deren Lumenpakete variabel sind. „Licht auf den Punkt“ überschreibt der Leuchtenhersteller sein Konzept und bietet verschiedene LED-Leuchtenserien, wie ERFURT LED, FULDA LED, ZUG LED, BITBURG LED und MÜNCHEN LED, jetzt mit fein abgestuften Lichtströmen an. So wird es zum Beispiel möglich, die dezidierten Vorgaben der Deutschen Bahn deutlich bedarfsgerechter und energieeffizienter zu realisieren.

Bei der Leuchte MÜNCHEN LED beispielsweise hat der Lichtplaner die Wahl aus einer Vielzahl von Leistungsstufen. Dieser eine LED-Leuchtentyp stellt ihm Lumenpakete zwischen 6700 Lumen (63 Watt) und 1700 Lumen (16 Watt) zur Verfügung. Im Ergebnis lässt sich mit nur drei Leuchtenlängen eine Vielzahl verschiedener Lichtströme realisieren.

Doppelt gespart: optimierte Anschlusswerte plus effiziente Technik
Zu den Energieeinsparungen, die eine Planung gemäß der „Licht auf den Punkt“-Philosophie durch optimierte Anschlusswerte freisetzt, summieren sich die technologiebasierten Effizienzvorteile der LED-Technik. Werden die Halbleiterlichtquellen kompetent in Leuchtendesigns integriert, können diese deutlich höhere Lichtausbeuten liefern als konventionelle Lösungen. Die Voraussetzungen dafür – wie zum Beispiel ein effektives Thermomanagement und maßgeschneiderte optische Systeme – schafft NORKA mit Eigenentwicklungen und ausgiebigen Tests in einem eigenen VDE-zertifizierten Labor. Im Ergebnis dieser Bemühungen stehen LED-Leuchten, die auch mit rauen Umgebungsbedingungen zurechtkommen und durch ihre Leistungsfähigkeit überzeugen.

Die Leuchten vom Typ MÜNCHEN LED zum Beispiel haben einen Leuchtenbetriebswirkungsgrad von 96,1%. Für konkrete Bahnsteigsituationen wurden Vergleichsrechnungen erstellt, die Bestandslösungen auf Basis konventioneller Lichtquellen und Beleuchtungskonzepte mit LED-Leuchten mit variablen Lumenpaketen gegenüberstellen. Laut dieser Analysen sind durch einen 1:1-Austausch der Leuchten Energieeinsparungen von über 50% möglich.

Einfache Planung trotz großer Vielfalt
Damit Lichtplaner systematisch und ohne großen Aufwand Anlagen nach der Methode „Licht auf den Punkt“ konzipieren können, stellt NORKA die Datensätze der Leuchten für jede Leistungsstufe zur Verwendung in den Lichtplanungssoftwares Relux und Dialux bereit.

Für die Optimierung von Bestandsanlagen durch den 1:1-Austausch der vorhandenen konventionellen Leuchten gegen LED-Leuchten mit variablen Lumenpaketen hat NORKA eine einfache Planungsmethode in nur drei Schritten erarbeitet. Der Ansatz liefert nicht nur alle lichttechnischen Daten, sondern auch explizite Energiesparwerte. Der direkte Vergleich von vorhandenen Beleuchtungslösungen mit einer auf LED-Technik umgerüsteten Anlage liefert überzeugende Argumente.




 
 

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