16. Januar 2013

Hohe Betriebssicherheit

Anfang Januar 2013 trat die Weltelite der Bob-, Skeleton- und Rennrodelsportler auf der Kunsteisbahn am bayerischen Königssee gegeneinander an. Mit spannenden Wettkämpfen lockte der Viessmann FIBT Weltcup viele tausend Fans ins Berchtesgadener Land. Gute Sicht für Athleten und Zuschauer garantiert eine neu installierte Beleuchtungsanlage. Den Eiskanal erhellen mehrere hundert TURKU Amalgamleuchten von NORKA.

Die schnelle Rinne zwischen Watzmann und Königssee – TUKRU Amalgamleuchten von NORKA schaffen die geeigneten Sehbedingungen für rasante Abfahrten im Eiskanal [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Auf der Wettkampfstätte sorgen die TURKU Leuchten für eine gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung, die auch die Anforderungen an Kameraübertragungen erfüllt [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Mit einem tiefbreitstrahlenden, innenliegenden Hochglanz-Reflektor und einem Schutzrohrreflektor aus glasklarem PMMA wurden die TURKU Leuchten wie ein Lichtband entlang des Eiskanals installiert [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Zum Einsatz kommen einlampige TURKU Versionen mit leistungsstarken 1 x 80 Watt Amalgamlampen und zweilampige Ausführungen mit 2 x 80 Watt [Bild: NORKA GmbH & Co. KG]

Die Bob-, Skeleton- und Rodelbahn am Königssee eröffnete 1960 als erste Kunsteisbahn der Welt. Heute gilt sie mit ihren über 1.700 Metern vereister Gesamtlänge, knapp 20 Kurven und durchschnittlich 10% Gefälle bei Insidern als eine der technisch anspruchsvollsten Bahnen im Weltcup-Zirkus.



Damit auch in Zukunft Wettkämpfe auf höchstem Niveau stattfinden können, wurde die Bahn für rund 22 Millionen Euro umfassend modernisiert und umgebaut. So erhielt sie unter anderem eine neue Kühlanlage. 32 Kilometer Rohrleitungen für das Kühlmittel verlaufen, individuell dem Streckenverlauf angepasst, in der 15 bis 30 cm dicken Betonschale der Bahn. Auf der gesamten Länge folgen sie exakt der dreidimensionalen Form der Rinne in Krümmung, Neigung und Höhe.

Diese installationsseitige Anforderung angesichts der Bahngeometrie galt auch für die neue Beleuchtung. Darüber hinaus muss sie in allen Abschnitten der gewundenen und geneigten Strecke helles, gleichmäßiges und absolut blendfreies Licht garantieren. Feinste Lenkbewegungen bei hohen Geschwindigkeiten entscheiden schließlich über Sieg oder Niederlage auf der Bahn. Entsprechend wichtig ist es für die Fahrer, den Verlauf der Strecke in allen Details richtig einschätzen zu können. Jeder Schatten, jeder Reflex auf dem Eis wird da zur Störung. Und auch für die Zuschauer verlangen die rasanten Sportarten gute Sicht – das gilt sowohl für die Fans an der Strecke als auch für Fernsehübertragungen.

Ausreichend hohe Beleuchtungsstärken, Gleichmäßigkeit, Blendfreiheit und Kameratauglichkeit sichern auf der Wettkampfstätte am Königssee TURKU Amalgamleuchten von NORKA. Mit einem tiefbreitstrahlenden, innen liegenden Hochglanz-Reflektor und einem Schutzrohrreflektor aus glasklarem PMMA wurden sie wie ein Lichtband entlang des Eiskanals installiert. Zum Einsatz kommen dabei in den geraden Abschnitten einlampige TURKU Versionen mit leistungsstarken 1 x 80 Watt Amalgamlampen. In besonders anspruchsvollen und kurvigen Abschnitten werden zweilampige Ausführungen mit 2 x 80 Watt verwendet.

Doch nicht nur weil sie die lichttechnischen Gütekriterien erfüllen, konnten sich die TURKU Leuchten für dieses Projekt qualifizieren. Sie weisen darüber hinaus trotz der rauen und kalten Umgebungsbedingungen an der Eisbahn eine hohe Betriebssicherheit auf, denn NORKA hat diese Leuchtenfamilie mit Schutzart IP65 speziell für solche Einsatzbedingungen konzipiert. Weder Kälte und Nässe noch die winterliche Witterung beeinträchtigen ihre Funktion. Der Schutzrohrreflektor der Leuchten ist mit einem speziellen Duplex-Kälteschutzsystem ausgestattet. Lampen- und Vorschaltgeräteraum sind thermisch getrennt und die Leuchte hat eine kältefeste Durchgangsverdrahtung. Ein Druckdeckel mit alterungsbeständigem Dichtungssystem sorgt für einen zuverlässig geschützten Lampenraum auch bei extremer und stark schwankender Witterung.

Leuchtstofflampen in Amalgam-Technologie erreichen einen möglichst hohen Anteil ihres maximalen Lichtstroms über einen weitaus größeren Temperaturbereich als konventionelle Lösungen und sichern so auch bei niedrigen Temperaturen eine hohe Systemeffizienz. Noch einmal erhöht wird diese durch den Betrieb an energieeffizienten elektronischen Vorschaltgeräten, die den Sofortstart der Leuchte bei Umgebungstemperaturen bis -25°C garantieren.

Übrigens, wer körperlich absolut fit ist, kann selbst einmal mit einem Viererbob bei 120km/h durch den Eiskanal am Königssee jagen. In Begleitung eines erfahrenen Piloten werden der Fahrtwind und der Druck der Kurven am eigenen Körper erlebbar. Zwischen Oktober und März erwarten die so genannten Rennbob-Taxis mutige Passagiere.




 
 

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