19. März 2013

Hess Tochtergesellschaft Vulkan verkauft

Im Rahmen des laufenden M&A-Prozesses der Hess AG kann bereits ein erster Erfolg vermeldet werden. Vulkan mit Sitz in Hannover, an der die Hess AG mittelbar zu 100 % beteiligt war, konnte mit Wirkung 14. März 2013 an den strategischen Investor Nordeon verkauft und die gesamten knapp 20 Arbeitsplätze erhalten werden.

Innerhalb der Hess-Gruppe stand die Marke Vulkan für effiziente, qualitativ hochwertige, jedoch preiswerte dekorativ funktionale Beleuchtung [Bild: Hess AG]

Innerhalb der Hess-Gruppe stand die Marke Vulkan für effiziente, qualitativ hochwertige, jedoch preiswerte dekorativ funktionale Beleuchtung. Nordeon ist ein international aufgestelltes Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden und Standorten in Deutschland und Frankreich. Das Unternehmen wurde im Oktober 2012 im Rahmen einer Ausgliederung von Philips in Springe gegründet und expandierte bereits zwei Monate später durch die Übernahme der Philips Fertigungsstätte in Frankreich.



Als ehemaliger Leuchtenstandort von AEG und später Philips kann Nordeon auf fast ein halbes Jahrhundert Erfahrung zurückblicken. Nordeon verfolgt seit seiner Gründung im Oktober 2012 im Bereich der Außenbeleuchtung ambitionierte Ziele. „Der Erwerb von Vulkan ermöglicht es Nordeon, diese Ziele wesentlich früher zu erreichen“, freut sich Pierre van Lamsweerde, CEO der Nordeon Group.

Auch für den vorläufigen Insolvenzverwalter, Dr. Wolfgang Bilgery, von der Sozietät Grub Brugger & Partner in Stuttgart, ist der Verkauf der Vulkan an Nordeon sehr erfreulich: „Es ist uns gelungen, alle Arbeitsplätze zu sichern und Vulkan und seinen Mitarbeitern eine Perspektive zu geben“. Der Nordeon-Standort in Springe ist gerade einmal knapp 30 Kilometer entfernt vom bisherigen Firmensitz von Vulkan und damit auch geografisch optimal für alle Beteiligten.

Die Übernahme der Vulkan durch Nordeon hat im Zuge eines sogenannten Asset Deals stattgefunden. Über den Kaufpreis wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart. Dr. Volker Grub, vorläufiger Insolvenzverwalter der Hess AG, wertet den Verkauf der Vulkan GmbH als einen positiven Schritt im Rahmen der weiteren Sanierung der Hess-Gruppe: „Da Vulkan auf Grund seiner Ausrichtung zu den Randaktivitäten innerhalb der Hess-Gruppe zählte, können wir uns im laufenden Restrukturierungsprozess nunmehr ganz auf die Kernaktivitäten und Kernkompetenzen konzentrieren.“

Der M&A-Prozess für die Hess AG und die weiteren Tochtergesellschaften wird, wie bereits kommuniziert, weiter mit Hochdruck vorangetrieben.




 
 

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