Bisher kam es bei den hierfür eingesetzten Infrarot-Lasern bei steigenden Temperaturen im Bauteil zu Abweichungen in der Wellenlängenstabilität von bis zu 40 Nanometern. In der Folge „sieht“ das LiDAR-System etwas verschwommen. Ein neuartiges Chipdesign von Osram reduziert die Wellenlängen-Verschiebung nun auf lediglich zehn Nanometer und ermöglicht dadurch deutlich klarere und schärfere Bilder der Umgebung.
Dank des neu entwickelten Chipdesigns können Edge Emitting Laser im Hinblick auf die Wellenlängenstabilität – bei für Automotive-Anwendungen üblichen Betriebstemperaturen bis 125°C – mit den Werten von VCSEL gleichziehen und diese sogar übertreffen. Der technologische Meilenstein in der Entwicklung von Infrarot-Lasern ermöglicht die Verwendung eines wesentlich kleineren Wellenlängenfilters am Detektor, was das Signal-Rausch-Verhältnis deutlich verbessert.
Dieser technologische Fortschritt konnte bereits bei Bauteilen mit sogenannter „Triple-Junction“, also drei übereinander geschichteten lichtemittierenden Flächen, nachgewiesen werden, und wird künftig bei allen Osram Infrarot-Lasern zum Einsatz kommen und LiDAR-Systemherstellern enorme Vorteile bieten.
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