19. August 2016

Museu de Cultures del Món – Kulturelle Vielfalt ausdrucksstark beleuchtet

Das Museu de Cultures del Món in Barcelona präsentiert in traditionellen katalanischen Gebäuden herausragende Werke außereuropäischer Völker. Bei der Beleuchtung mit den ERCO Lichtwerkzeugen Optec und Pollux kommen Architektur und Kunst gleichermaßen zur Geltung. Eine Totenmaske aus Ghana, eine Buddhastatue aus Burma und ein Weihrauchgefäß aus Guatemala. Das Museu de Cultures del Món versteht sich als Plattform für die Erhaltung, Präsentation und Vermittlung des künstlerischen Erbes von asiatischen, afrikanischen, amerikanischen und ozeanischen Kulturen.

[Bild: Sebastian Mayer, Berlin]

[Bild: Sebastian Mayer, Berlin]

[Bild: Sebastian Mayer, Berlin]

[Bild: Sebastian Mayer, Berlin]

[Bild: Sebastian Mayer, Berlin]

[Bild: Sebastian Mayer, Berlin]

[Bild: Sebastian Mayer, Berlin]

Die permanente Ausstellung zeigt eine exemplarische Auswahl von rund 500 Werken, darunter ein „Apa’apai“ Schläger aus Polynesien, den der Seefahrer und Entdecker James Cook im 18. Jahrhundert nach Europa brachte.



Das Museu de Cultures del Món liegt an der Carrer de Montcada, einer für historische Bauten bekannten Straße. Es befindet sich im Casa Nadal und im Casa Marquès de Llió, deren Geschichte sich über Jahrhunderte nachvollziehen lässt. Das Nadal Haus folgt dem Aufbau eines mittelalterlichen Palastes mit einem Innenhof, einer Galerie im ersten Stock und einer Fassade mit Turm. Das Marquès de Llió Haus entspricht der Struktur eines vornehmen Wohnhauses aus dem 8. Jahrhundert, ebenfalls mit Innenhof, Galerie und Turm, sowie einem repräsentativen Treppenaufgang. Um die beiden Anwesen für die aktuelle Nutzung einzurichten, waren umfangreiche Umbau- und Renovierungsmaßnahmen erforderlich, beispielsweise der Bau von Verbindungselementen zwischen den bisher eigenständigen Gebäuden.

Mit der Lichtplanung für das Museu de Cultures del Món wurde Antonio Sainz von Haz Luz 17 beauftragt. Die zentrale Herausforderung bestand darin, sowohl die historischen Gebäude als auch die Artefakte zu beleuchten, ohne dass Architektur und Kunst miteinander konkurrieren. Dieses Ziel wurde mit den ERCO Leuchten Optec und Pollux erreicht, deren Licht sich dank eigens entwickelter Linsensysteme präzise ausrichten lässt. Außerdem sollten die Kunstwerke so inszeniert sein, dass sich die Betrachter kontemplativ in ihren Anblick vertiefen können. Die ERCO LEDs gewährleisten eine besonders gute Farbwiedergabe und bringen daher die Material- und Farbnuancen der Sammlerstücke deutlich zur Geltung. Nicht zuletzt handelt es sich bei den Exponaten um kostbare historische Werke, die aus konservatorischer Sicht nur eingeschränkt Licht ausgesetzt werden dürfen. Hier überzeugt LED-Licht, da sein Spektrum keine schädigenden IR- und UV-Strahlen enthält.

Zahlreiche Exponate befinden sich in Schaukästen, deren Grund- und Akzentbeleuchtung reflexfrei von außen erfolgt. Zudem sollen aus konservatorischen Gründen die Temperaturen in den Vitrinen konstant bleiben. Da bei ERCO LED-Leuchten die Wärme über das Gehäuse nach hinten abgeleitet wird, eignen sie sich ausgesprochen gut für Vitrinenbeleuchtungen. Bei einigen hohen Schaukästen werden ihre Deckel in die Lichtlenkung einbezogen, etwa mit gefrosteten Scheiben. Wenn das Licht eines Strahlers durch das semitransparente Material scheint, entsteht in der Vitrine eine Kombination aus diffuser Grundbeleuchtung und Akzentuierung durch gerichtetes Licht. Auf diese Weise wird im Museu de Cultures del Món unter anderem eine Gruppe afrikanischer Masken expressiv in Szene gesetzt.




 
 

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