09. Juli 2013

Leuchten aus Bremen für Weltkulturerbe

Mit dem Kornhaus besitzt die Stadt Dessau architektonisches Unikat im Ensemble des Weltkulturerbes BAUHAUS. Nach Jahren der Vernachlässigung wurde der gesamte Außen- und Innenbereich des Kornhauses unter Aufsicht der Denkmalschutzbehörde der Stadt Dessau weitgehend authentisch wiederhergestellt. Die Bremer Leuchtenmanufaktur TECNOLUMEN GmbH & Co. KG wurde ausgewählt, Leuchten zu liefern, welche die Formensprache des Bauhauses der 1920er-Jahre repräsentieren.

[Bild: TECNOLUMEN GmbH & Co. KG/ zenolicht.de]

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[Bild: TECNOLUMEN GmbH & Co. KG/ zenolicht.de]

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Das Ausflugslokal Kornhaus, namentlich an einen historischen Getreidespeicher angelehnt, wurde 1929 nach einem Architekturwettbewerb von Carl Fieger entworfen. Im Auftrag der Stadt Dessau und der Schultheiss-Patzenhofer-Brauerei, Berlin wurde das Gebäude 1930 im Bauhausstil errichtet. Ein Café, ein Tanzsaal, zwei Terrassen und ein Stehbierausschank bildeten das Zentrum einer Freizeitanlage direkt am Ufer der Elbe. Nicht nur die Schönheit der umgebenden Natur, sondern auch die Nähe zum Wasserflughafen der Junkers Flugzeugwerke machten das Kornhaus zu einem beliebten Ausflugsziel.



Carl Fieger, der seit 1921 im Architekturbüro von Walter Gropius arbeitete, gestaltete einen bauhaustypischen Grundriss, der von Quadern und Kreisformen geprägt ist. Das Gebäude besitzt zwei Etagen, in der oberen Etage sind Lobby, Café, Tanzsaal und Terrassen zentral um einen Wirtschaftstrakt angeordnet. Der Stehbierausschank in der unteren Etage war für Laufpublikum gedacht. Das Gebäude überstand den zweiten Weltkrieg und den Funktionalismus der ehemaligen DDR fast unbeschadet.

Im Jahr 2012 legte die neue Pächterin Regina Gröger ein schlüssiges Betreiberkonzept vor, das unter Aufsicht der Denkmalschutzbehörde der Stadt Dessau umgesetzt wurde. Gemeinsam mit dem Planungsbüro Gastroconcept, Gera hat die Innenarchitektin Kathrin Meisel bei der Anlehnung an die Originalausstattung einen nahezu authentischen Rahmen geschaffen. Die künstlerisch-stilistische Beratung leistete Prof. Philipp Oswalt, Vorstand der Stiftung Bauhaus Dessau. Besonderes Augenmerk galt dabei der Auswahl der Innenbeleuchtung, die Größe und Form der Original-Leuchten von 1930 entsprechen sollten. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Leuchten für das Kornhaus Dessau als Teil des Weltkulturerbes BAUHAUS ausgewählt wurden.“, sagt Carsten Hotzan, Geschäftsführer der TECNOLUMEN GmbH & Co. KG, Bremen. Die Wandleuchten WLZ 94 (Design zenolicht.de, Bremen) und HL 99 illuminieren die Lobby, das Café und den Tanzsaal.

Für Architektur- und Design-Interessierte bietet die Stiftung Bauhaus Dessau ein umfangreiches Programm und sogar Übernachtungsmöglichkeiten. Der Ausflug in das Kornhaus in Dessau-Roßlau garantiert exquisite Kulinarik im authentischen Bauhaus-Ambiente.




 
 

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