05. Juli 2012

„Hot Lumen“-Angabe für LED begrüßt

Das deutsche Lichttechnologie-Unternehmen Global LightZ begrüßt die zunehmende Verbreitung von „Hot Lumen“-Angaben für LEDs. Die herstellerseitige Angabe der „Hot Lumen“, also der Lichtausbeute einer LED bei praxisnaher Betriebstemperatur, erleichtere Leuchtendesignern die realistische Einschätzung einer LED und den Vergleich mit möglichen Alternativtechnologien, so Geschäftsführer Klaus Wammes.

Erhitzt werden nur die Plasmaröhrchen bei der Produktion der e³-Plasmalampen. Im Betrieb bleiben die patentierten Leuchtmittel dagegen kühler als LED [Bild: Global LightZ GmbH]

Die von Global LightZ selbst entwickelte und für kundenspezifische Lösungen gefertigte e³-Plasmalampe erwärmt sich, im Unterschied zu anderen Arten von Plasmalampen oder Leistungs-LEDs, im Betrieb nur moderat. Ihre Lichtausbeute wird daher nicht in Abhängigkeit von der Betriebstemperatur, sondern nach den individuellen Vorgaben des Projektkunden bei der jeweiligen Betriebstemperatur spezifiziert.



In der Regel geben Hersteller von Leuchtdioden (LEDs) die Lichtausbeute ihrer Produkte (Lumen pro Watt aufgenommener Leistung) für eine Sperrschichttemperatur von 25 Grad Celsius an. Im Praxisbetrieb kann diese Temperatur jedoch weit über 100 Grad Celsius liegen, was die Lichtausbeute (und die Lebensdauer) reduziert. Integratoren von LEDs müssen daher häufig eigene Tests durchführen, um herauszufinden, welche Lichtleistung LEDs in praktischen Anwendungen erbringen können. Inzwischen gehen Leuchtdioden-Hersteller dazu über, neben dem Laborwert für 25 Grad auch die Lichtausbeute bei höheren Temperaturen anzugeben, wie sie im Dauerbetrieb der LEDs auftreten.

„Niederdruckplasma-Lampen wie die e³-Plasmalampe müssen nicht heiß sein, um Licht zu emittieren“, erklärt Klaus Wammes, Geschäftsführer von Global LightZ. „Das war ein Vorteil, den bereits die klassische Leuchtstoffröhre gegenüber der Glühlampe hatte. Mit der e³-Technologie haben wir eine ‚kühlere’ Alternative zur LED bei gleichwertiger oder besserer Energieeffizienz, Lichtqualität und Farbwiedergabe. Die differenziertere Angabe von ‚Lumen’ und ‚Hot Lumen’ bei LEDs erleichtert den Integratoren der Leuchtmittel den Vergleich der LED mit anderen Technologien. Das hilft auch, die Stärken alternativer Lichttechnologien zu erkennen. Wir selbst definieren und messen Leistungswerte für Kundenprojekte im realen Anwendungsfall und brauchen deshalb auch keine zwei verschiedenen Werte. Wir haben einen Wert, der für den Anwender relevant ist.“




 
 

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