03. Juni 2015

Die Pyramiden vom Zürichsee

Dienliche Pyramidenform: Der neue Hauptsitz der Proman AG im schweizerischen Wollerau hat schräggestellte Fassaden. Diese Bauweise bewirkt, dass mehr Licht auf die Solarpaneele und durch die großflächigen Fenster fällt. Der Energieverbrauch der beiden Glasbauten liegt deshalb unter den Vorgaben des geltenden Minergie-Standards. Und wenn auf die Sonne mal kein Verlass ist, erhellen sparsame LED-Leuchten von Nimbus die Großraumbüros.

Die Modul R Deckenleuchten sind in unterschiedlichen Höhen abgependelt und erzielen eine gleichmäßige Beleuchtungsstärke von 500 lux [Bild: PhotoPulse]

Verschieden große Modul R Deckenleuchten von Nimbus dienen der flächigen Allgemeinbeleuchtung [Bild: PhotoPulse]

Individuelle Beleuchtung mit der Arbeitsplatzstehleuchte Office Air LED von Nimbus [Bild: PhotoPulse]

Auch die Tischleuchte Roxxane Office kommt im Hauptsitz der Proman AG zum Einsatz [Bild: PhotoPulse]

Mit ihren charakteristischen Kegelsenkungen passen die LED-Leuchten von Nimbus gut zu den gelochten grauen Deckensegeln [Bild: PhotoPulse]

Hauptsitz der Proman AG in Wollerau: Durch die Schrägstellung der Fassaden erhöht sich der Lichteinfall [Bild: PhotoPulse]

In die Fassade der beiden pyramidenartigen Glasbauten sind in unregelmäßigen Abständen Solarpaneele eingelassen [Bild: PhotoPulse]

Pyramiden haben viel mit Licht zu tun. Eine Theorie besagt, dass ihre Form einem eher seltenen Himmelsphänomen nachempfunden ist: Offenbar ließen sich sowohl die alten Ägypter als auch die Indianer Lateinamerikas von Sonnenstrahlen inspirieren, die fächerförmig durch eine Lücke in der Wolkendecke fallen.



Den Einfallswinkel der Sonnenstrahlen hatte auch Architekt Thomas Schreiber im Sinn als er den neuen Hauptsitz der Proman AG im schweizerischen Wollerau konzipierte. Der Mitbegründer und Mitinhaber des federführenden Architekturbüros atool schuf deshalb zwei fünfstöckige, pyramidenartige Glasbauten. Der Grund für die ungewöhnliche Form des Baukörpers: „Durch die Schrägstellung der Fassaden erhöht sich der Lichteinfall“, erklärt Schreiber.

Energieverbrauch unterhalb des Minergie-Standards
Unregelmäßig in die Fassade eingelassene Solarpaneele nehmen die Sonnenenergie auf. Der so produzierte Strom wird ins öffentliche Elektrizitätsnetz eingespeist. Die ebenfalls durch die Sonneneinstrahlung erwärmte Raumluft zwischen der Verglasung und der innen liegenden Beschattung wird an der Decke abgesaugt und zu einem Wärmetauscher geführt. Auf diese Weise werden die Büros im Winter beheizt.

Dieses ausgeklügelte System trägt dazu bei, dass der Primär-Energieverbrach der beiden Gebäudeteile unterhalb des geltenden Minergie-Standards liegt. Das ist ein freiwilliger Schweizer Baustandard für den rationellen Energieeinsatz, der die Lebensqualität steigern, die Konkurrenzfähigkeit sichern und Umweltbelastung senken soll.

80 Nimbus LED-Leuchten unterstützen Energieeffizienz
Einen Beitrag zur Energieeffizienz leisten aber auch die sparsamen und langlebigen LED-Leuchten von Nimbus, die Architekt Thomas Schreiber einbauen ließ. 40 Modul R 120 XL und 38 Modul R 256 XL Deckenleuchten dienen der Allgemeinbeleuchtung und erhellen die 11.000 Quadratmeter großen Büroflächen. Als Highlight ist eine Modul R 460 XL Deckenleuchte mit einem Durchmesser von über einem Meter über dem Empfangstresen montiert.

Der individuellen Beleuchtung dienen an zwei Schreibtischen jeweils eine Tischleuchte Roxxane Office und eine Arbeitsplatzstehleuchte Office Air LED. Letztere ist mit der Präsenz- und Tageslichtsteuerung PDLS.next ausgestattet: Ein Sensor ermittelt laufend das Umgebungslicht und regelt kontinuierlich nach, sodass ein konstantes Helligkeitsniveau erreicht wird. Ist der Arbeitsplatz für eine Weile nicht besetzt, schaltet sich die Leuchte automatisch aus und nach der Rückkehr wieder an.

Technischer Look der LED-Leuchten passt zu Proman
Die dimmbaren R-Module von Nimbus erzielen eine gleichmäßige Beleuchtungsstärke von 500 lux. So sind die Büroarbeitsplätze stets ausreichend erhellt, denn die Sonne scheint je nach Tages- und Jahreszeit nicht immer zuverlässig durch die großflächigen Fenster. So erzeugen die Leuchten zusammen mit den vielfältigen Ausblicken auf Zürichsee und Schweizer Alpen eine einzigartige Atmosphäre in den Großraumbüros.

Und auch Architekt Thomas Schreiber ist mit den LED-Leuchten von Nimbus hochzufrieden: „Die Proman AG ist ein Ingenieurbüro, das weltweit am Bau von Gas- und Ölförderungs- sowie Stahlproduktionsanlagen beteiligt ist. Zu so einem Unternehmen passt der technische Look der Nimbus LED-Leuchten ganz hervorragend“, freut er sich. „Obendrein passen sie mit ihren charakteristischen Kegelsenkungen sehr gut zu den gelochten Deckensegeln aus Aluminium. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild.“

Helle, freundliche Arbeitsplätze mit atemberaubender Aussicht und niedrigen Energiekosten: Beste Voraussetzungen also, dass die Proman AG die Büroflächen, die sie nicht selbst belegt, rasch an andere Unternehmen vermieten kann.




 
 

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