20. Juli 2010

Simulations-Tool für optische Messaufgaben

Die MAZeT GmbH, Entwicklungs- und Fertigungsdienstleister für Opto-ASICs, Spektral- und Farbsensoren sowie Embedded Computing-Lösungen aus Jena, bietet ab sofort ein Tool zur Simulation kompakter spektral-selektiver Halbleitersensoren für genaue Inline Messungen. Noch während der Machbarkeitsstudie wird so das System mit dem von MAZeT entwickelten Tool simuliert und entsprechend auf die gestellten Anforderungen optimiert.

MAZeT präsentiert Simulations-Tool für optische Messaufgaben - Die Kunden profitieren durch verkürzte Entwicklungszeiten und erhöhte Qualität [Bild: MAZet GmbH]

Mit der Simulationssoftware erlaubt MAZeT damit bereits im Vorfeld sowohl die Auswahl des passenden Sensors als auch die optimale Zusammensetzung von Filtern und Beleuchtung, um die bestmögliche Qualität für die tatsächliche Messung zu ermöglichen.



Mit der Simulationsanwendung stellt MAZeT verschiedene Sensormodelle zur Farbmessung bereit, um unterschiedliche Genauigkeitsanforderungen bei gezielter Kostenkontrolle abdecken zu können. Damit wird die Zusammenstellung auf Basis radiometrischer Berechnungsvorschriften simuliert und optimiert. Das Simulations-Tool eignet sich für die Verifizierung der Anforderungen neuer und vorhandener Applikationen. Es lassen sich Optimierungen aufzeigen, die teilweise einfach umzusetzen sind, wie das Tauschen der verwendeten Sensorbeleuchtung oder die Wahl der Objekte zur Kalibrierung.

Die Sensormodelle des Simulations-Tools eignen sich vom einfachen Teachen, RGB- und XYZ-Sensoren, über absolute Farbmessungen, XYZ- und Mehrbereichssensoren, bis hin zu radiometrischen Messungen mit Mehrbereichssensoren. Unabhängig von der letztendlichen Aufgabe ist eine bestmögliche Zusammenstellung aus Filter, Beleuchtung und Wahl der Objekte für die Kalibrierung erforderlich, um ein Optimum an Genauigkeit zu erreichen. Die spektrale Zusammensetzung der Filter und Beleuchtung hat den signifikantesten Einfluss auf die Qualität der Messung. Während der Entwicklung des Systems vermeidet die Vorab-Simulation so mehrere Optimierungsdurchläufe beispielsweise bei der Wahl der Beleuchtung. Zusätzlich zu der erheblichen Zeitersparnis bietet die Simulation noch den Vorteil, dass bereits während der Entwicklung abgeschätzt werden kann, ob sämtliche Anforderungen an das System eingehalten werden.




 
 

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