10. November 2014

MOLTO LUCE AWARD 2014 vergeben

Designpreis zur Förderung junger Kreativer in Österreich wurde vergeben - Bereits zum zweiten Mal wurde der Molto Luce Award – ein mit € 11.000,- dotierter Designpreis zur Förderung junger Kreativer in Österreich - ausgeschrieben.

Die Gewinner des Molto Luce Awards 2014 (v.l.n.r.): Philipp Fromme & Mariann Massegg (3. Platz), Daniel Riegler (1. Platz), Boris Stanimirovic (2. Platz) [Bild: Mathias Lauringer]

Fritz Eiber, Geschäftsführer Molto Luce bei seinem Statement [Bild: Mathias Lauringer]

1. Preis: Designentwurf VINES von Daniel Riegler [Bild: Molto Luce GmbH]

[Bild: Molto Luce GmbH]

2. Preis: Designentwurf DELTA von Boris Stanimirovic [Bild: Molto Luce GmbH]

3 Preis: Design-Duo Philipp Fromme & Marian Massegg für den Designentwurf NODO [Bild: Molto Luce GmbH]

[Bild: Molto Luce GmbH]

In diesem Jahr wurden Studenten folgender namhafter Hochschulen zur Beteiligung eingeladen: Kunstuniversität Linz, der Universität für angewandte Kunst Wien (Institut von Paolo Piva) und der FH Joanneum Graz und zukunftsweisende Leuchtendesigns für das Anwendungsgebiet „modern living“ auszuarbeiten. Molto Luce unterstreicht damit, dass gutes Design für den Erfolg des Unternehmens eine wichtige Sache ist, man junge Designer mit konkreten Aufgabenstellungen auch entsprechend fördern kann.



Statement Fritz Eiber, Geschäftsführer Molto Luce:
„Der Molto Luce Award hatte bereits beim ersten Mal großes Interesse geweckt und vor allem sehr viele kreative Impulse gebracht. Für uns stand sofort fest, den Award nach zwei Jahren wieder statt­finden zu lassen. Zukünftig soll er wie geplant biennal durchgeführt werden. Wir haben uns dann dazu entschlossen, nicht nur regional sondern alle in Frage kommenden Hochschulen zur Beteiligung einzuladen. Umso mehr freut uns, dass wir alle drei Top-Unis begeistern konnten.
53 Einreichungen…darauf sind wir sehr stolz. Es ist fantastisch, zu sehen, wie kreativ die Herangehensweise der Studierenden ist, gleichzeitig aber auch verblüffend, wie genau und detailliert einige Teilnehmer die Ideen auch technisch ausgearbeitet haben.“

Der Grundtenor der Universitäten ist absolut begeistert, das Engagement enorm. Konkrete Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft sind die beste Basis für einen kreativen Prozess. Ein Produkt nicht nur fiktiv sondern für eine tatsächliche Umsetzung zu designen, sich mit den Ideen auch im Wettbewerb durchzusetzen und dabei in letzter Konsequenz auch alle Facetten der Idee-Vermarktung zu bedenken, das ist eine absolut spannende Herausforderung. Interessant auch am Molto Luce Award, die Beteiligung von drei Hochschulen, was zusätzliche Spannung verspricht.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass trotz technik-affinem Thema nicht nur männliche sondern auch sehr viele weibliche Studierende am Bewerb teilgenommen haben. Das Thema Licht ist ein faszinierendes, weil allgegenwärtig und enorm vielschichtig.

Jurysitzung und Preisverleihung:
Am 24.10.2014 ermittelte die Jury die Preisträger. Die offizielle Preisverleihung fand am 5.11.2014 im Rahmen eines geladenen Events in der Firmenzentrale von Molto Luce in Wels statt. Rund 250 Gäste ließen die Studierenden und deren Designs hochleben. Eine Wertschätzung, die für die Studierenden  gleichermaßen Bestätigung und Motivation für die Zukunft sein soll. Unter den Gästen: Josef Resch, GF Resch & Frisch / Mag. Florian Niedersüß MBA, Vorstand E-Werk Wels / Architektenduo Harald Benesch und Richard Stögmüller / Karoline Gissinger, Oberbank Wels.

Die Jurymitglieder 2014:

  • Fritz Eiber, GF Molto Luce
  • Prok. Bernd Diesenberger, GL & Vertriebsleitung Molto Luce
  • DI Theresa Kalteis, Produktdesign Molto Luce
  • Mag. art. Elke Bachlmair, Industrial Design, Kunstuniversität Linz
  • DI Johannes Scherr, Designer, Industrial Design, FH Joanneum Graz
  • Mag. art. Christian Steiner, Industrial Design ID1, Universität für angewandte Kunst Wien
  • Mag. art. Hannes Rohringer, Designer / Innenarchitekt
  • Robert Gattringer, Innenarchitekt Fa. Manzenreiter Linz
  • Klaus Krobath, Projektleiter & freischaffender Künstler


Die Preisträger 2014:
1. Preis: wahlweise ein Stipendium an einer ausländischen Universität oder einem renommierten Designstudio in Höhe von € 8.000,- erhält Daniel Riegler, Universität für angewandte Kunst Wien, (geb. 12.9.1989 in Wien) für seinen Designentwurf VINES

2. Preis: € 2.000,- erhält Boris Stanimirovic, Universität für angewandte Kunst Wien, (geb.14.3.1975 in Belgrad / Serbien) für seinen Designentwurf DELTA

3 Preis: € 1.000,- geht an das Design-Duo Philipp Fromme & Marian Massegg, FH Joanneum Graz, (geb. 6.8.1992 in Wien; geb. 16.10.1982 in Graz) für deren Designentwurf NODO

Die Gewinner Design-Ideen 2014:
(originale Beschreibung aus den Einreichunterlagen der Designer)
VINES - Der Entwurf von Daniel Riegler befasst sich mit dem Thema Lebensraum. Der künstlich geschaffene Lebensraum wird durch vegetabile Elemente aufgebrochen. Die Formen erinnern an eine Mischung aus Bambus und Urwald und sollen in Kontrast zu modernen, sterilen Atmosphären stehen. Diese zwei Welten ergänzen sich jedoch gut zu einem Ganzen. Wie auch im Urwald hängen riesige Ranken von hoch oben herab. VINES erzeugen Lichtungen, wie sie auch im Wald vorkommen und an welchen man sich auch gerne Zeit zum Ausruhen gönnt.

DELTA ist ein modulares Pendelleuchtensystem. Das Design eines einzigen Moduls ermöglicht beinahe unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten. Selbst bei unebenen Oberflächen und besonders bei hohen Decken. Bei der Entwicklung wurde großer Wert auf das Design der Befestigungselemente gelegt, um ein System mit möglichst wenigen Einzelteilen zu schaffen.

NODO - Bestehende, flexible LED-Tubes haben den Nachteil, aufgrund der Anordnung der LEDs immer nur von einer Seite zu leuchten. Ausgehend von dieser Technologie ersonnen die beiden Designer einen einheitlich leuchtenden und plastisch verformbaren LED-Schlauch mit rundum angeordneten LEDs – das Ausgangsprodukt für Molto Luce Nodo. Nodo soll den Nutzern die verwendete Technologie und Materialität näher bringen, dabei gleichzeitig die Möglichkeit geben, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen und einen Leuchtkörper mit ansprechender Optik zu generieren.




 
 

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