Im Gegensatz zu herkömmlichen Radiometern eignet sich das Ophir PD300RM-UVA damit sowohl zur Messung schmalbandiger Laserstrahlen als auch breitbandiger Quellen wie z.B. LEDs. Darüber hinaus lassen sich Lichtquellen, die in verschiedenen Wellenlängen abstrahlen, simultan messen. Das Radiometer wurde entwickelt, um Lichtquellen zu analysieren, die beispielsweise zum UV-Härten oder Trocknen von Polymeren, Lacken oder andere UV-empfindlichen Materialien in industriellen Anwendungen wie der Halbleiterproduktion oder der Additiven Fertigung eingesetzt werden.
„UV-LEDs werden heute in zahlreichen industriellen Prozessen sowie medizinischen Anwendungen genutzt. Diese präzise zu messen, geht aber mit einigen Herausforderungen einher. Häufig ist die genaue spektrale Bandbreite des Lichts nicht bekannt, die Ausleuchtung ungleichmäßig, die Einfallswinkel sind steil oder die Wellenlänge verschiebt sich durch Erwärmung“, erklärt Reuven Silverman, Geschäftsführer Ophir Photonics. „Der NIST-rückführbare PD300RM-UVA Sensor bietet ein kompaktes, UV-resistentes Design und misst die Bestrahlungsstärke und Dosis in industriellen und medizinischen Anwendungen sehr präzise. In Kombination mit den Ophir Anzeigegeräten lässt er sich in Forschung und Entwicklung, zur Prüfung und Wartung beim Kunden oder integriert in Anlagen einsetzen.“
Während klassische Radiometer nur auf eine einzige Wellenlänge kalibriert sind (z.B. 365 nm), verwendet der Ophir PD300-RM-UVA eine UV-optimierte Silizium-Photodiode mit hervorragender Linearität und Empfindlichkeit, die über einen breiten Spektralbereich zwischen 350 bis 450 nm kalibriert ist. Der Sensor verfügt über eine 2,75 mm Apertur, die eine genaue Zuordnung der Bestrahlung an unterschiedlichen Positionen ermöglicht und einen Kosinus-korrigierte Diffusor, um die Winkelabhängigkeit zu beseitigen. Der Messbereich der Bestrahlung liegt zwischen 1,5μW/cm² – 15W/cm².
Das Ophir PD300RM-UVA Radiometer bietet – wie alle Ophir Sensoren – eine „Smart Connector“ Schnittstelle, um intelligente Ophir Anzeigegeräte wie StarBright und StarLite oder die kompakte USB-PC-Schnittstelle Juno+ anzuschließen. Anwender können zwischen einer Vielzahl an digitaler Darstellungen wählen: Die Daten können grafisch als Liniendiagramme, Histogramme, Balkendiagramme und simulierte Analognadeln dargestellt werden. Zu den erweiterten Funktionen gehören das Logging der Daten sowie weitergehende mathematische Funktionen. Das Anzeigegerät konfiguriert und kalibriert sich automatisch, sobald es mit dem Ophir Sensor verbunden wird.
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