Der Künstler Hinrich Gross verwandelte die GALERIE DER GEGENWART DER Hamburger Kunsthalle Ende Oktober für elf Abende in eine dekonstruktivistische Skulptur. Mit einer Großprojektion wurde der Gebäudekubus optisch verfremdet, indem ein Standbild des Gebäudes selbst perspektivisch versetzt auf die Fassade geworfen wurde. Die Überlagerung von Licht und Gebäudeaußenhaut führte auf diese Weise für den Betrachter zu einer Verzerrung der Wahrnehmung. Die starre Erscheinung des Gebäudes mutierte so zu einem hybriden Volumen.
In den Projektoren, die für „Gegenwart II.“ eingesetzt wurden, kamen Leuchtmittel des Lichtherstellers OSRAM zum Einsatz. Sechs Kilowatt starke Halogenmetalldampf-Lampen (HMI-Lampen) sorgten dafür, dass das Bild der Galerie kontrastreich und scharf auf die Wände projiziert werden konnte. Erst dadurch wurde der optische Effekt möglich, der das Kunstwerk ausmachte. Die eingesetzten HMI-Lampen zeichnen sich durch eine hohe Leuchtdichte, eine stabile Farbtemperatur von 6000K über die gesamte Lebensdauer, einen Lichtstrom von über einer Million Lumen sowie eine Lebensdauer von rund 500 Stunden aus.
OSRAM unterstützte dieses Licht-Kunst-Projekt gemeinsam mit der Hamburger Behörde für Kultur, Sport und Medien.
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