23. Juli 2015

Octapharma Wien - Licht ist Emotion ... abseits jeglicher Norm

„Licht ist für uns ein immens wichtiges Gestaltungsmittel“, sagen Gregorio Lubroth und Chieh-shuTzou von Tzou Lubroth Architekten. Entsprechend spielt Licht, in diesem Fall von Artemide, neben unterschiedlichen Materialien, die Hauptrolle beim Umbau und der Neugestaltung des Betriebsrestaurants „Oben“ des weltweit tätigen Pharmakonzerns Octapharma.

[Bild: Linus Lintner]

[Bild: Linus Lintner]

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[Bild: Linus Lintner]

[Bild: Linus Lintner]

[Bild: Linus Lintner]

[Bild: Linus Lintner]

[Bild: Linus Lintner]

[Bild: Linus Lintner]

Auf insgesamt 900 Quadratmetern residiert das Betriebsrestaurant im obersten Stockwerk eines Industriebausaus den 90ger Jahren. Wien ist die größte Niederlassung des erfolgreichen Plasmaproduzenten. Als Gewinner eines geschlossenen Wettbewerbs machten sich Tzou Lubroth daran, der riesigen Industriehalle mit Hilfe von Licht und Materialien eine menschliche Dimension zu verleihen.



Die Herausforderung bestand darin, ein Setting zu gestalten, das den Mitarbeiter-innen je nach Tages- oder Nachtzeit – die Plasmaproduktion läuft 24/7 – und mehr als ausreichend vorhandenem Tageslicht unterschiedlichste Szenarien bietet. Unter dem Motto „Licht ist Emotion“ entwarfen TzouLubroth ein Licht-Programm, das einerseits aus Artemide-Leuchten wie Tagora, andererseits aus programmierten Lichtszenarien besteht, die je nach Tageszeit oder Anforderungen abgerufen werden können.

„Ausgangspunkt unserer Überlegungen war, daß das Restaurant rund um die Uhr von den Mitarbeiter-innen genutzt wird, somit ein immer wieder verändertes Erlebnis bieten sollte – mit Licht als emotionalem Hauptakteur. Wir analysierten die Ausgangsbasis, also die Lichtsituation während des Tages und der Woche und entwarfen passend dazu verschiedene Szenarien mit RGB-Licht. So wechselt die Lichtfarbe stündlich und signalisiert den Mitarbeiterinnen intuitiv, wann die Pausenzeit zu Ende geht“, so Gregorio Lubroth.

Umgesetzt wurde das komplexe Lichtprogramm mit der Leuchte SuperSpike, die dimmbares, hochkonzentriertes LED-Licht sowohl für den Einsatz an der Wand als auch an der Decke bietet. Das farbige Licht dient nicht nur der Orientierung der Mitarbeiterinnen, sondern unterstreicht und betont zugleich die unterschiedliche Materialität der einzelnen Bereiche: Die Buffetstationen bestehen aus Granit, beleuchtet mit dem Strahler Parabola, das Self-Service aus pulverbeschichtetem Stahl, der Speisesaal mit seinen Holz-Tischen und -Stühlen wird mit insgesamt 90 Stück des CATA LED-Strahlers akzentuiert. Im sogenannten Private Dining Room – durch Glas und einen Vorhang abgetrennt – unterstreichen mit Leder bezogene Bänke die exklusive Atmosphäre. Hier kommt die Leuchte Tagora in der Größe von 970 mm, mit ihrem Leuchtkörper aus Aluminium in schwarz und orange als Deckenleuchte zum Einsatz.

Manfred Peckal, Vertriebsleiter Artemide Österreich: „Die komplexe Programmierung der Licht-Szenarien nach den detaillierten Vorgaben von Tzou Lubroth war eine schöne Herausforderung für Artemide. Sie macht „Oben“ auch bei kontinuierlicher Nutzung zu einem lebendigen und aufregenden Ort. Und zeigt zugleich, dass Artemide auch bei hohen technologischen und qualitativen Anforderungen im Objektbereich ein kompetenter und verlässlicher Partner ist.“

Sowohl der Einsatz von LED als auch die Programmierung der Lichtszenarios sind Teil der Nachhaltigkeitsüberlegungen der Architekten – schließlich haben sie detailliert analysiert, wann das Betriebsrestaurant wieviel Licht benötigt. So spielt Licht bei diesem Projekt nicht nur die Hauptrolle bei der Gestaltung, sondern erfüllt auch die Artemide-Philosophie „Responsible Light“ bezüglich Nachhaltigkeit, wobei der gesamte Produktionszyklus von der Herstellung über die Nutzung bis hin zum Recycling der Leuchten in Betracht gezogen wird.




 
 

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