Der ready2mains Programmer ermöglicht es, Leuchten direkt über das Stromnetz zu konfigurieren, zu steuern und zu dimmen. Voraussetzung ist lediglich eine ready2mains-Schnittstelle am zugehörigen Betriebsgerät. Für die digitale Befehlsübertragung verwendet der Programmer einfache Phasenabschnitte. Auf diese Weise werden Konfigurationsbefehle übertragen, z.B. der benötigte Ausgangsstrom des LED-Drivers oder auch eine virtuelle Mitternachtsfunktion bei LED-Straßenleuchten.
Der Strom lässt sich in 1-mA-Schritten konfigurieren, um exakt die gewünschte Beleuchtungsstärke zu erreichen. Bis zu fünf Driver (max. 400 W) können parallel konfiguriert werden. Die ready2mains-Technologie unterstützt sowohl dimmbare Geräte der TALEXXdriver-Serien PREMIUM und PREMIUM Outdoor als auch schaltbare Geräte der Serie EXCITE.
Leuchtenhersteller können schon während der Fertigung vom Einsatz des Programmers profitieren, denn die automatisierte Konfiguration der Leuchten über die Netzleitung spart Zeit und Kosten. Die Verwendung von benutzerdefinierten Konfigurationsskripts reduziert das Fehlerrisiko im Vergleich zur manuellen Eingabe erheblich. Mit ready2mains kann die Programmierfunktionalität auch in bestehende Produktionslinien flexibel eingebunden werden. Und für die einfache Integration in automatisierte Testabläufe steht eine USB-Schnittstelle mit entsprechenden Software-Treibern zur Verfügung.
Der ready2mains Programmer arbeitet mit verschiedenen Protokollen, neben ready2mains auch mit DALI über die integrierte DALI/USB-Schnittstelle und für den Outdoor-Bereich mit dem herstellerspezifischen Protokoll U6Me2. Bei Bedarf ist auch die manuelle Programmierung über die integrierte Tastatur möglich.
In der Außen- und Straßenbeleuchtung lässt sich ein zusätzlicher Energieeinspareffekt erzielen, wenn die Beleuchtung zu wenig frequentierten Zeiten gedimmt wird. Mittels chronoSTEP2-Funktion wird die Einschalt- und Abschaltzeit der entsprechenden Leuchteninstallation – meist ist es die Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeit – kontinuierlich an drei aufeinanderfolgenden Tagen gemessen. Der jeweilige Mittelwert dieser beiden Referenzpunkte ist dann die virtuelle Mitternacht, die als Bezugspunkt für die Absenkung des Beleuchtungsniveaus dient. Acht verschiedene Beleuchtungsprofile mit unterschiedlichen Zeiten und Helligkeiten lassen eine flexible Anpassung an verschiedene örtliche Gegebenheiten zu. Neben fünf vordefinierten Beleuchtungsprofilen stehen auch drei konfigurierbare Profile zur Verfügung, die über das herstellereigene Protokoll U6Me2 frei programmierbar sind. Es können sowohl einzelne Straßenleuchten gesteuert werden oder vom Schaltschrank aus auch ganze Straßenzüge.
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