07. Juli 2011

Für die Zukunft (um)rüsten

Seit Kurzem strahlt das Neubaugebiet Rohrdorf der Gemeinde Pielenhofen bei Regensburg in modernem Licht: Neun Straßenleuchten mit LED-Technologie von OSRAM Opto Semiconductors werden die künftige Siedlung erhellen. Und das ist nur der Anfang – Pielenhofen wird nach und nach seine Straßenbeleuchtung im gesamten Gemeindegebiet auf LED umstellen.

Die Gemeinde Pielenhofen bei Regensburg profitiert seit kurzem von LED-Straßenleuchten [Bild: Osram GmbH]

Sie erzielen eine normgerechte, optimale Ausleuchtung der Straße ohne Streulicht unter Einhaltung der Blendungsbegrenzung [Bild: Osram GmbH]

Eine Maßnahme, die sich nicht nur für große Städte rechnet: Auch kleine Gemeinden können dadurch erheblich Kosten sparen und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Ob kleine Gemeinde oder große Stadt: Die Umstellung auf moderne Lichtlösungen, wie die LED- Technologie, ist eine sinnvolle Maßnahme, um die Energiekosten langfristig zu senken und sich für die Zukunft zu rüsten – und ein Schritt, den Städte und Gemeinden in den nächsten Jahren zudem gehen müssen.



Denn die EU-Verordnungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs beziehen sich seit Ende 2009 auch auf Produkte, die zwar selbst keine Energie verbrauchen, sich aber stark auf den Energieverbrauch auswirken – wie eben die Straßenbeleuchtung. So werden ab April 2012 bestimmte Leuchtmittel für Straßenleuchten wie etwa die in Pielenhofen verwendeten Natriumdampflampen vom Markt genommen, ab 2015 werden auch die in Kommunen häufig benutzen Quecksilberdampflampen innerhalb der EU nicht mehr verkauft. Erlaubt sind dann nur noch effiziente Hochdruck-Entladungslampen oder LED.

Mit LED auf Sparkurs
Die Gemeinde Pielenhofen im Landkreis Regensburg nimmt mit ihren Umrüstungsplänen damit eine Vorreiterrolle ein. Straßenleuchten auf LED-Basis sind als Alternative für den Wechsel optimal geeignet: Mit ihrer hohen Lichtausbeute machen LED die Leuchten deutlich effizienter, in weniger frequentierten Straßen kann die Beleuchtung durch die flexible Lichtsteuerung von LED-Systemen nachts – wie in Pielenhofen – gedimmt werden. Dazu kommt der gute Farbwiedergabeindex der LED-Lichtquellen – er sorgt auch nachts für einen natürlichen Farbeindruck und damit eine erhöhte Sicherheit durch eine klarer konturierte Umgebung.  Zudem weisen LED eine hohe Lebensdauer auf – sie müssen deutlich seltener gewartet werden als konventionelle Leuchtmittel und sparen dadurch zusätzlich Kosten.

Erfolgreiches Pilotprojekt
Eingesetzt in der Gemeinde werden nun Straßenleuchten vom Typ „Kassel“ des Herstellers Herkules: Diese sind mit einem Retrofit-Kit und Golden Dragon Plus LED von OSRAM ausgestattet und werden nach und nach auch die Natriumdampflampen des Gemeindegebietes ersetzen. Als Pilotprojekt hat Bürgermeister Reinhold Ferstl bereits im Februar 2010 zwei LED-Leuchten im Ortskern installieren lassen – mit positiver Resonanz von Seiten der Bürger. „Überzeugt hat uns die moderne Technologie, da sie nicht nur angenehmeres warmes Licht erzeugt, sondern die Leuchtdioden auch nur in die gewünschte Richtung abstrahlen“, so Ferstl. Verstärkt wird dieser Effekt durch die integrierte Linse der Golden Dragon Plus: Sie ermöglicht trotz geringer Leistungsaufnahme eine hellere und gleichmäßigere Beleuchtung einer definierten Fläche – und erzielt eine normgerechte, optimale Ausleuchtung der Straße ohne Streulicht unter Einhaltung der Blendungsbegrenzung. Auch die Dimmfunktion kommt in Pielenhofen zum Einsatz: Am Abend wird die Beleuchtung um 50 Prozent heruntergefahren und spart so zusätzlich Energie.

Nachhaltigkeit im Fokus
Die sukzessive Umrüstung auf Straßenleuchten mit LED-Technologie ist für die 1.500-Seelen-Gemeinde Pielenhofen jedoch keine schlichte Notwendigkeit, sondern vielmehr Teil eines nachhaltigen Gesamtkonzepts. „Wir verfolgen schon seit Längerem konsequent unseren Kurs in Sachen Nachhaltigkeit“, erläutert Bürgermeister Ferstl. „Bei der Modernisierung unserer Straßenbeleuchtung haben wir uns bewusst für Qualität „Made in Germany“ und einen Leuchtmittelhersteller aus der Region entschieden“, so Reinhold Ferstl. „Nachhaltigkeit ist für uns kein Modebegriff. Wir wollen ihn in all seinen Facetten leben.“




 
 

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