23. September 2010

Philips Symposium: Urbanes Leben – lebenswerte Städte

Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt aktuell in Städten. Tendenz: steigend. Parallel dazu erlebt unsere Gesellschaft einen demografischen Wandel, der die Ansprüche, Erwartungen und Bedürfnisse der Bürger an ihre Kommune verschiebt. Sicherheit und Gesundheitsversorgung, Stadtidentität, Renaturierung, Gemeinschaft, Individualität – sind nur einige der Schlagworte, die die Diskussion um die Veränderung der Städte begleiten.

Philips Symposium am 9. November in Essen: Urbanes Leben – lebenswerte Städte [Bild: Philips Deutschland GmbH]

Am 9. November 2010, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Oktogon / Zeche Zollverein in Essen [Bild: Philips Deutschland GmbH]

Was macht eine Stadt aus? Welche langfristigen Visionen gibt es? Was haben die vorausdenkenden Kreativen für Pläne? Was sind die bestimmenden Trends der kommenden Jahre? Was erwartet der Bürger? Welche Konzepte zeigen Erfolg?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die von Philips durchgeführte Veranstaltung Urbanes Leben – lebenswerte Städte am Dienstag, den 9. November, in Essen. Ausgewiesene und hochkarätige Experten präsentieren beispielhaft, wie wir aus der Vergangenheit lernen können um lebenswerte Städte zu gestalten. Sie zeigen uns außerdem mit welchen Trends wir rechnen können und mit welchen konkreten Projekten dafür gesorgt wurde, dass Bürger sich in ihrer Stadt wohler fühlen.



Eine Auswahl der Themen und Sprecher:
Wir und die Stadt – was Bürger heute von ihrer Stadt erwarten
Urbanes Leben im 21. Jahrhundert – was heißt das eigentlich? Was erwarten die Menschen von einer attraktiven und lebenswerten Stadt? Der renommierte Trendforscher Professor Peter Wippermann vom „Trendbüro“ in Hamburg geht in seiner Key Note auf diese Fragen ein. Dabei skizziert er grundlegende Trends und den Wandel von Werten, die für die Städte der Zukunft und ihrer Menschen prägend sind. Er zeigt so, wie sich Städte im Wettbewerb um die besten Köpfe und Unternehmen positionieren und ihre Anziehungskraft steigern können.

Eine Frage der Identität – was eine Stadt ausmacht
Nachdem die Erwartungen an Städte abgesteckt sind, geht das Interview mit der Darmstädter Soziologie-Professorin Martina Löw und dem österreichischen Künstler und Architekten Michael Zinganel auf die Suche nach der DNA von Städten. Die unverwechselbare Identität, der Kern, der eine Stadt ausmacht, berührt Fragen nach den Wertvorstellungen der Bürger ebenso wie nach der Vielfalt als Ausdruck von Kreativität einerseits und Homogenität als Faktor für Stabilität andererseits. Unter welchen Umständen ist eine Stadt also besonders lebenswert? Die unverwechselbare Identität einer Stadt prägt das Wir-Gefühl der Bürger ebenso wie die Außenwahrnehmung. Eine wichtige Rolle spielen Stadtplanung und Architektur im Spannungsfeld zwischen kulturellem Erbe und Modernität. Welches sind die entscheidenden Determinanten?

Der öffentliche Raum – wo wir die Stadt täglich erleben
Die aktuelle Diskussion um Stuttgart 21 macht die Fronten einer immer wiederkehrenden Diskussion ersichtlich: Wie der ideale öffentliche Raum aussehen soll und was er in einer Stadt leisten muss. Peter Brdenk erläutert in seinem Impulsvortrag zeitgemäße Möglichkeiten der Gestaltung öffentlicher Räume und geht dabei insbesondere auf die die Rolle von Licht ein. Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion nähert sich die interdisziplinäre Runde der Thematik des öffentlichen Raums aus verschiedenen Perspektiven. Die Architekten Peter Brdenk, Anna Rose und Tobias Wallisser diskutieren mit dem Stadtplaner Matthias Koziol und der Zürcher Direktorin für Stadtentwicklung Brigit Wehrli-Schindler über Zukunft,  Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume für die Planung und das Design öffentlicher Räume.

Gerade angesichts der notorisch engen Handlungsspielräume der Verwaltungen bieten neue Technologien wie nachhaltige Baustoffe, energieeffiziente Geräte oder intelligente Beleuchtungslösungen ungeahnte Möglichkeiten der Kosteneffizienz. Und auch der Bürger mit seinen Lebenswelten will eingebunden sein. Tobias Wallisser bringt das Ziel der Stadtplanung auf den Punkt: Es gehe um mehr Lebensqualität und bessere Architektur bei gleichzeitig weniger Material- und Ressourcenverbrauch.

Best Practice
Wie wird man zur lebenswertesten Stadt? Diese Frage wird Hartwig Schultheiß beantworten, der seit November 2003 in der Funktion „Stadtdirektor der Stadt Münster“ tätig ist. Seit 2004 darf sich Münster die „lebenswerteste Stadt der Welt“ nennen, insbesondere wegen ihrer nachhaltigen Planung und ihres Ressort übergreifenden Arbeitens. In allen fünf Kategorien konnte die Stadt die Jury damals überzeugen: bei der Verbesserung der Landschaft, bei der Gestaltung des historischen Erbes, dem umweltbewussten Leben, der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bis zur integrierten Zukunftsplanung. Ein Modell, das Schule machen könnte?

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen unter: www.Philips.de/urban




 
 

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