09. Februar 2021

Lindner Leuchten für „Therese“

Wie Phönix aus der Asche - Heruntergekommener Eindruck, verdreckte Fenster, bröckelnde Fassaden – man kann sich nur noch schwer vorstellen, wie das ehemalige Werksgelände in der Theresienstraße in München aussah, nachdem dort die Produktion bereits 2012 eingestellt wurde. Das 6.500 m² große Grundstück bot Platz für Neues – das Bauprojekt „Therese“ Maxvorstadt des Immobilienentwicklers Instone Real Estate Development GmbH gilt als zukunftsweisende Nachverdichtung in einem gewachsenen Quartier. Acht Gebäude mit 117 Eigentumswohnungen der gehobenen Preisklasse und eine Kindertagesstätte entstanden auf dem Areal.

[Bild: Alpha-Light/ Lindner Group KG]

[Bild: Alpha-Light/ Lindner Group KG]

[Bild: Alpha-Light/ Lindner Group KG]

[Bild: Alpha-Light/ Lindner Group KG]

[Bild: Alpha-Light/ Lindner Group KG]

Das „Raumwunder“ stammt aus der Feder des Architekturbüros Palais Mai, die Freifläche wurde von Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten Freising gestaltet. Für die komplette elektrotechnische Planung und die Bauleitung war die EPB Service GmbH verantwortlich. Die Anordnung der Häuser mit verwinkelten Gassen und Plätzen erinnert an die moderne Variante einer italienischen Vorstadt. Die Lage der Zugänge und die wechselnde Ausrichtung der Wohnungen schaffen Privatsphäre.



An der Theresienstraße liegen die beiden Vorderhäuser Nummer 71A und Nummer 75. Den rückwärtigen Bereich des Quartiers erreicht man durch einen breiten Durchgang, an dessen Wänden große Leuchten angebracht sind. Diese erinnern an Filmscheinwerfer und greifen so die Geschichte des Areals auf.

Bei den Leuchten handelt es sich um eine Sonderanfertigung der Lindner Leuchtenfabrik. Sie bestehen aus einem zylinderförmigen Leuchtengehäuse mit runder Abdeckung. Zusammen mit der indirekten Beleuchtung über bauseits geformte Sekundärreflektoren entsteht so eine besondere Lichtinszenierung in drei verschiedenen Größen: mit einem Durchmesser von 2,4 m, 1,5 m bzw. 1 m. Die Farbgebung der LED-Leuchte lässt sich zwischen „warmwhite“ und „coolwhite“ variieren.

Im Durchgang Theresienstraße 75 wurden außerdem 30 LED-Linienleuchten des Typs TUBE LED 210 in Sonderanfertigung verbaut. Die Leuchtengehäuse sind pulverbeschichtet in RAL 9016, Verkehrsweiß und verfügen über eine halbrunde opale Abdeckung. Die verbauten Lichtrohre haben eine Länge von 1.800 mm. Die Leuchten wurden hinter einer Wandverkleidung aus unterschiedlich schräg gestellten Metalllamellen angeordnet, wodurch im Durchgang ein Licht-Schatten-Spiel entsteht.




 
 

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