20. August 2015

The Edge in Amsterdam eröffnet - Vernetztes Licht leuchtet im Büro der Zukunft

„The Edge“ in Amsterdam ist ein ausgesprochen nachhaltiges und durch seine modernste Gebäudetechnik auch ein „intelligentes“ Haus. Es ist überdies weltweit auch das erste Bürogebäude, das mit dem innovativen Bürobeleuchtungssystem „Power-over-Ethernet“(PoE) von Philips ausgestattet wurde.

„The Edge“ in Amsterdam [Bild: Ronald Tilleman]

Das vernetzte System kombiniert umfassende Software für das Beleuchtungsmanagement mit intelligenten, PoE-fähigen LED-Leuchten, die in das IT-Netzwerk integriert werden. Die Nutzung der PoE-Technologie führt zu erheblichen Kosteneinsparungen bei der der Beleuchtungsinstallation, da nicht nur der Datenaustausch, sondern auch die Stromversorgung der Leuchten über Ethernet-Verbindungskabel erfolgt.



Gebäudetechniker erhalten über das System einen ganzheitlichen Überblick über die Gebäudebelegung und den Energieverbrauch. So können sie noch fundiertere Entscheidungen treffen, was eine neue Dimension von Energiesparpotenzialen und betriebliche Effizienz ermöglicht.

„Neben den Energieeinsparungen gewinnen wir durch das vernetzte Beleuchtungssystem von Philips enorme Erkenntnisse in Bezug auf die Gebäudenutzung. Anhand der von den Sensoren erfassten Daten können wir in der Tat verstehen, wie und wie intensiv unsere Mitarbeiter das Gebäude nutzen“, sagte Erik Ubels, Chief Information Officer des Hauptmieters Deloitte, Niederlande. „Beispielsweise können wir anhand der Daten einfacher feststellen, welche Räume wirklich gereinigt werden müssen, was die Kosten senkt: Ein Raum, der den ganzen Tag für eine große Besprechung samt Mittagessen und Kaffeepause genutzt wurde, bedarf natürlich einer viel intensiveren Reinigung als ein Raum, der zwei Stunden lang von nur zwei Personen belegt wurde.“

Das PoE-basierte, vernetzte Beleuchtungssystem von Philips ermöglicht es den Büronutzern in „The Edge“, Licht und Temperatur entsprechend den persönlichen Vorlieben einzustellen. Über eine App auf ihrem Smartphone können Mitarbeiter die Temperatur und die Helligkeit der Leuchte über ihrem Schreibtisch anpassen, wodurch sich die Voraussetzungen für eine höhere Produktivität am Arbeitsplatz schaffen lassen.

Vernetzte Bürobeleuchtung
Mit Sensoren ausgestattet erfasst dieses vernetzte Bürobeleuchtungssystem anonyme Daten zur Raumbelegung. Die LED-Leuchten sind mit dem IT-Netzwerk verbunden und verfügen über eine Schnittstelle zu sonstigen Gebäudesystemen wie Heizung, Belüftung und IT-Dienste. Die gewonnenen Daten begünstigen die betriebliche Effizienz, da damit fundiertere Entscheidungen getroffen werden können.

Der Gebäudetechniker kann über ein zentrales System sowohl Echtzeit- als auch Verlaufsdaten zur Gebäudenutzung einsehen. Beispielsweise kann er sehen, dass freitagnachmittags ein bestimmtes Stockwerk nicht genutzt wird und daraufhin Temperatur, Beleuchtung und den Reinigungsplan entsprechend anpassen.

Das vernetzte Beleuchtungssystem von Philips mit „Power-over-Ethernet“-Technologie kann bei verschiedenen Gebäudemanagementdiensten zur Steigerung der betrieblichen Effizienz beitragen:

Beleuchtung: Sie benötigt rund 40 Prozent der elektrischen Energie eines Gebäudes. Die
vernetzte PoE LED-Beleuchtung von Philips ermöglicht eine Energieeinsparung von bis zu 80 Prozent. Das entspricht einer Senkung des Gesamtenergiebedarfs des Gebäudes von etwa 30 Prozent.

Reinigung: Mit dem PoE-vernetzten Beleuchtungssystem von Philips lassen sich die Gebäudereinigungskosten anhand von Belegungsdaten um etwa zehn Prozent senken.

Raumauslastungsoptimierung: Mit Hilfe der mit Sensoren ausgestatteten Beleuchtung können Gebäudetechniker die Raumbelegung besser planen. Durch die Echtzeitdaten ergibt sich eine um mindestens 20 Prozent verbesserte Raumbelegungseffizienz.

Die Verwendung von standardisierten, PoE-fähigen Leuchten erlaubt enorme Kosteneinsparungen bei der Beleuchtungsinstallation. Die Leuchten werden über eine zentrale Ethernet-Verbindung sowohl mit Strom versorgt als auch zur Datenübertragung genutzt. Daher besteht keine Notwendigkeit, teure Stromkabel zu verlegen, wodurch die Installationskosten bei rund 87,5 Prozent geringerem Verkabelungsaufwand um mindestens 25 Prozent gesenkt werden.

„The Edge“ – Die Beteiligten
„The Edge“ ist aus der Zusammenarbeit zwischen OVG Real Estate, Philips und dem Hauptmieter Deloitte hervorgegangen. Das Gebäude wurde von Ron Bakker und Lee Polisano vom Londoner Architekturbüro PLP Architecture entworfen. Eigentümer von „The Edge“ ist das Unternehmen Deka Immobilien Investment. Zu den weiteren Mietern des Gebäudes zählen AKD, Salesforce, Henkel, Sandvik und Edelman.




 
 

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