28. April 2015

Sicherheit und Sehkomfort müssen nicht teuer sein

Eine Voraussetzung zum Bau des Klosterhofs in der niederrheinischen Stadt Kempen war die Auflage, auch eine Tiefgarage zu errichten. Der moderne Wohn- und Geschäftskomplex in der Innenstadt sollte ein Besuchermagnet werden, jedoch ohne die Parkplatzsituation für Anwohner und Gäste in der Altstadt zu verschärfen.

[Bild: Philips Deutschland GmbH]

[Bild: Philips Deutschland GmbH]

[Bild: Philips Deutschland GmbH]

[Bild: Philips Deutschland GmbH]

OccuSwitch Wireless Sensors [Bild: Philips Deutschland GmbH]

PacificLED [Bild: Philips Deutschland GmbH]

Nach den Vorstellungen des Investors, der Ralf Schmitz GmbH & Co. KG, sollte für das modernen Städtebauprojekt auch ein Vorzeige-Parkhaus mit komfortablen Stellplätzen sowie einer besucherfreundlichen Kennzeichnung der Parkbereiche und Fahrwege entstehen.



Die Grundlage dazu legte die großzügige bauliche Gestaltung. Die entscheidende Komponente für die Sicherheit und den Sehkomfort ist allerdings die Beleuchtung. Wegen der relativ geringen Deckenhöhe der Klosterhof-Garage war es eine Herausforderung, Dunkelzonen zu vermeiden und an jeder Stelle, rund um die Uhr die optimale Ausleuchtung zu gewährleisten. Da der überwiegende Teil der Kosten einer Beleuchtungsanlage durch ihren Betrieb entstehen wundert es nicht, dass seitens des Betreibers konsequente Energieeffizienz und ein geringer Wartungsaufwand gefordert wurden.

Drahtlos vernetzt
Ursprünglich war wegen der geringeren Initialkosten eine konventionelle Beleuchtung vorgesehen. Die entsprechenden Vorbereitungen zur Installation waren zwar bereits abgeschlossen, durch eine Empfehlung ließen sich die Verantwortlichen jedoch überzeugen, stattdessen das vernetzte LED-Beleuchtungssystem Pacific Green Parking von Philips zu installieren. Das patentierte Lichtkonzept verbindet robuste, hocheffiziente LED-Leuchten mit kabelloser Steuerung und Anwesenheitsdetektion.

Das funkgesteuerte Sensor-System machte eine Neuverkabelung mit Steuerleitungen überflüssig. Es konnte ohne zusätzliche Kosten, mit nur geringem Montageaufwand, installiert werden. Hinzu kam ein bedeutender lichttechnischer Vorteil: Das intelligente LED-System bietet bei geringerem Energieverbrauch die gleiche Lichtleistung wie herkömmliche Leuchtstofflampen jedoch bei deutlich längeren Wartungsintervallen. Insgesamt entpuppte sich diese Kombination als optimal für das Projekt und bietet allen einen konkreten Mehrwert. Für den Betreiber insbesondere unter Kostenaspekten und für die Nutzer durch die hochwertige Beleuchtung, die zur rechten Zeit für Sicherheit und Komfort sorgt.

Optimales Licht und sparen
Maximiert wird die Energieersparnis durch eine Anwesenheitsdetektion, die sowohl Menschen als auch Kraftfahrzeuge erkennt, die sich im Erfassungsbereich des Sensors befinden. Die Platzierung der Anwesenheitsdetektoren und die Gruppierung in verschiedene Beleuchtungszonen sorgen für optimales Licht. Das Lichtniveau regelt sich bedarfsgerecht und ist dem Parkhausnutzer immer einen Schritt voraus. Hält sich niemand mehr in einer Parkzone auf, wird das Licht im Energiesparmodus bis auf 20 Prozent heruntergeregelt. Zusätzlich wurde in einige Pacific LED-Leuchten ein Notbeleuchtungssystem integriert. So konnten geltende Vorschriften für ein eigenständiges Notbeleuchtungssystem ohne zusätzliche Investition eingehalten werden.

„Die Autofahrer sind von unserer hochmodernen Tiefgarage samt Beleuchtung begeistert – und wir sind es auch“, sagt Projektleiter Axel Martin Schmitz. „Die anfänglichen Mehrkosten der LED-Installation amortisieren sich schon in weniger als vier Jahren. Danach sparen wir Jahr für Jahr viel Energie und Geld.“

Mehr Sicherheit ─ geringere Kosten
Wie wichtig gute Beleuchtung in Parkhäusern ist, leuchtet unmittelbar ein. Das dunkle Parkhaus ist für viele geradezu ein Synonym für schlechte Sehbedingungen und die daraus resultierende Unbehaglichkeit. Entsprechend großen Stellenwert hat für Parkhausbetreiber eine zuverlässige und hochwertige Beleuchtungsanlage, die zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort Sicherheit und Orientierung gewährleistet. Da im Betrieb jedoch kaum planbar ist, wann und wo gerade Licht benötigt wird, bleibt in vielen Parkhäusern die Beleuchtung während der Öffnungszeiten konstant und undifferenziert, teilweise rund um die Uhr ─ meist auf höchstem Beleuchtungsniveau ─ eingeschaltet. Dies hat zur Folge, dass die Energiekosten für die Beleuchtung bis zu 70 Prozent der Gesamtbetriebskosten eines Parkhauses ausmachen.




 
 

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