26. Juni 2024

serien.lighting beleuchtet Neubau der Synagoge Dessau

Siebenarmiger Leuchter als zentrale Lichtskulptur - Harmonische Mischung aus maßgeschneidertem Entwurf und bekanntem Leuchtenprogramm - Die neu gebaute Synagoge in Dessau steht im Zeichen der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Leuchtenhersteller serien.lighting und dem bekannten Architekten Alfred Jacoby. Dieses Projekt unterstreicht die Expertise von serien.lighting in der Entwicklung maßgeschneiderter Sonderleuchten, die harmonisch mit den regulären Produkten des Herstellers kombiniert werden können.

[Bild: Studio Olaf Becker]

[Bild: Studio Olaf Becker]

[Bild: Studio Olaf Becker]

[Bild: Studio Olaf Becker]

[Bild: Studio Olaf Becker]

[Bild: Studio Olaf Becker]

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[Bild: Studio Olaf Becker]

[Bild: Studio Olaf Becker]

[Bild: Studio Olaf Becker]

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Im Rahmen dieses Projekts entwarfen die Gründer und Designer Manfred Wolf und Jean-Marc da Costa eine beeindruckende Menora. Diese zentrale Lichtskulptur wird durch eine Vielzahl von Wand-, Pendel- und Deckenleuchten aus dem Sortiment von serien.lighting ergänzt. Das Beleuchtungskonzept der neuen Synagoge schafft eine Lichtatmosphäre, die die spirituelle und architektonische Bedeutung des Gebäudes eindrucksvoll hervorhebt. serien.lighting demonstriert damit einmal mehr die Fähigkeit, anspruchsvolle architektonische Projekte mit innovativen und ästhetisch ansprechenden Beleuchtungslösungen zu bereichern.



Neubau Synagoge Dessau
Mit der Grundsteinlegung im Jahr 2019 begann der Neubau der Synagoge in Dessau-Roßlau. Ende des Jahres 2023 wurde das Gebäude fertiggestellt und in Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz eingeweiht. Für den Entwurf des Gotteshauses zeichnet der Architekt Alfred Jacoby verantwortlich, der über jahrzehntelange Erfahrung mit Synagogenneubauten verfügt. Unter der Leitung des Frankfurter Büros entstanden bereits Neubauten in Darmstadt, Heidelberg, Aachen, Köln, Kassel und Chemnitz. Durch ihre Ausbildung als Diplom-Designer an der HfG Offenbach und erste Erfahrungen bei der Herstellung von Leuchten mit ihrem 1983 gegründeten Unternehmen serien.lighting waren sie für diese besondere Aufgabe prädestiniert.

Die Menora
Dieser Leuchter sollte als wandhängendes ikonisches Symbol neben dem Toraschrein auf einer Holzvertäfelung angebracht werden. Der Entwurf präsentiert sich als reduzierte Anordnung von sieben Linien, die durch die rückseitige Befestigung auf einer eigenen Platte berührungslos nebeneinander „schweben“ und eine gewisse Leichtigkeit und Immaterialität ausstrahlen. Diese Wirkung wird durch die Hinterleuchtung der einzelnen Arme noch verstärkt. Tafel und Leuchter wurden aus massivem, gelasertem Aluminium gefertigt. Die Tafel wurde schwarz und der Leuchter bronzefarben eloxiert. Für die rückseitig angebrachte Lichtquelle wurden LED-Streifen gewählt, die mit dimmbaren elektronischen Treibern betrieben werden.

Spezielle Beleuchtung Gebetsraum
In Dessau entschied sich das Architekturbüro für eine Deckengestaltung, die den Davidstern als prägnantes zentrales Element enthält. Ein aufwendiger Kronleuchter wäre mit der Decke in gestalterischen Konflikt geraten und kam daher nicht in Frage. So entschied man sich für eine Hängung von Einzelleuchten aus dem aktuellen Programm von serien.lighting.
Die Pendelleuchte DRAFT mit ihrer blau gefärbten Glaskugel und dem innenliegenden Kegel, der nach unten mit einer lichtdurchlässigen Diffusorscheibe abgeschlossen ist, unterstreicht mit ihrer doppelten ringförmigen Anordnung die besondere Deckengestaltung, ohne diese zu stören. So galt das Hauptaugenmerk im zentralen Gebäudeteil dem siebenarmigen Leuchter.

Wand- und Deckenleuchten im Gebetssaal
Flankiert wird die Menora von flachen, kreisrunden Wandleuchten der Serie LID, die ihr Licht seitlich umlaufend an die Wand abgeben und nach vorne durch eine opake Glasscheibe nur eine Korona am Rand der Fläche zulassen, wodurch eine sphärische Lichtaura entsteht.
Im hinteren Teilbereich der Synagoge mit geringerer Deckenhöhe kommt mit SLICE² PI ein weiteres Modell von serien.lighting, zum Einsatz. Der mit 30 mm Höhe sehr flache Ring der Deckenleuchte dient als Träger und Kühlkörper der LEDs, die ihr Licht seitlich zur Mitte hin in eine speziell angepasste Acrylfläche eines fünflagigen Aufbaus einspeisen. Der Lichtaustritt erfolgt größtenteils nach unten und wird über eine Pyramidenstruktur fein in den Raum gelenkt. Den Abschluss bildet eine dünne, chemisch gehärtete Echtglasscheibe. Der schwebende Effekt der Leuchte wird durch einen geringen Lichtanteil erzeugt, der über eine opake Folie an die Decke abgestrahlt wird. Gewählt wurde die Größe M in schwarz.

Schwarz ist auch die Farbe der weiteren Leuchten, die in den angrenzenden Räumen zum Einsatz kommen. Da ist zum einen die Serie REFLEX², die über eine filigrane Rahmenstruktur verfügt. Ihr Licht wird über vier LED-Platinen an die Decke abgestrahlt und über den prismatischen Reflektor der Leuchte teilweise wieder in den Raum reflektiert. Unter dieser von Magneten gehaltenen Platte befindet sich das Betriebsgerät, das die LEDs mit einer Leistung von 50 Watt versorgt.
Seitlich der abgehängten Decke kommt das Modell CAVITY zum Tragen. Dieses Deckenaufbau-Downlight verfügt über einen schlichten zylindrischen Körper, der zur Lichtquelle hin trichterförmig vertieft ist und somit eine hohe Blendfreiheit gewährleistet. Wie bei SLICE² PI wird der Aluminiumkörper mit einem Bajonettverschluss an der Decke befestigt und ermöglicht durch einen federnden Flächenkontakt einen optimalen Wärmeübergang von der Lichtquelle zum Gehäuse. Auch im Außenbereich über den breiten Stufen zum Eingang befinden sich eine Reihe von CAVITY, die zusätzlich mit einer witterungsbeständigen Dichtung ausgestattet sind. Diese Reihung sorgt für eine einladende Beleuchtung des Zugangs zu dieser Gebets- und Versammlungsstätte.




 
 

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