01. März 2009

Projekt des Monats
März 2009

"CALLA" im darmstadtium - Ein Geheimtipp

Namensgeber des darmstadtium ist ein Element. Die international renommierte und bekannte Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt hat es 1994 geschafft, Blei und Nickel mit hoher Geschwindigkeit zu verschmelzen. So entstand das Element darmstadtium mit der Nummer 110 im Periodensystem.

Das darmstadtium - Die Blaue Stunde [Foto: darmstadtium / Jürgen Mai]

Außenansicht mit Blick von der Alexanderstraße [Foto: darmstadtium / Jürgen Mai]

Unverwechselbar - Darmstadts neues Veranstaltungszentrum [Foto: darmstadtium / Jürgen Mai]

Das Foyer im darmstadtium [Foto: darmstadtium / Jürgen Mai]

Die avantgardistische Architektur lässt den Besucher ein völlig neues Raumgefühl erleben [Foto: darmstadtium / Jürgen Mai]

Nach den Entwürfen von Heinrich Fiedeler Industrialdesign entstand das neue Restaurant 'Calla' [Foto: Jürgen Mai / LIC GmbH]

Bei der Inszenierung der Innenarchitektur durch die künstliche Beleuchtung vertraute Heinrich Fiedeler auf die Erfahrungen der LIC GmbH aus Norderstedt [Foto: Jürgen Mai / LIC GmbH]

Zwischen den massiven Sichtbetonunterzügen ragen eisschollenartig schräg verlaufende Deckenfelder heraus [Foto: Jürgen Mai / LIC GmbH]

Die Fugen zum Bestand erstrahlen über indirekte Beleuchtung und reflektierende Folie goldfarben [Foto: Jürgen Mai / LIC GmbH]

Die LIC GmbH entwickelte für das Projekt die Sonderleuchtenserie PORU, bestehend aus Decken-, Pendel- und Tischleuchten [Foto: Jürgen Mai / LIC GmbH]

Damit ist Darmstadts neues Veranstaltungszentrum unverwechselbar mit der Stadt Darmstadt und der Wissenschaft verbunden und verdeutlicht außerdem die internationale Bedeutung der Wissenschaftsstadt. Darmstadt ist die einzige deutsche Stadt, nach der ein Element benannt worden ist.

Das darmstadtium wissenschaft | kongresse ist der Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur mitten in den Metropolregionen Rhein-Main / Rhein-Neckar und mitten in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Kongresszentrum liegt verkehrsgünstig im Herzen der Wissenschaftsstadt Darmstadt, nur ein paar Schritte von der zentralen innerstädtischen Fußgängerzone entfernt. Die avantgardistische Architektur lässt den Besucher ein völlig neues Raumgefühl erleben und ist optimal geeignet für wissenschaftliche Kongresse und Konferenzen.


Im Januar 2009 eröffnete Gauls Catering GmbH & Co. Kg das neue Restaurant "Calla" im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium. Das Restaurant versteht sich als Erweiterung des bisherigen gastronomischen Konzepts des Unternehmens, bestehend aus Eventcatering und Kongressbewirtung im darmstadtium.

Mit 130 Sitzplätzen im Erdgeschoss und 50 Plätzen im Cafebereich des Obergeschosses verfügt das „Calla“ über ausreichende Kapazitäten für Kongressbesucher, wie auch für die Darmstädter und Darmstädterinnen. Das Restaurant und der Cafe-Bereich im Obergeschoss präsentieren sich hell, einladend und freundlich. Zum längeren Verweilen laden die Lounge-Bereiche und die Bar ein. Ein besonderes Highlight bietet der große Freibereich auf der Außentreppe des darmstadtiums mit Blick auf das Schloss. Im Sommer können die Gäste dort verweilen und das gastronomische Angebot nutzen. Ein flexibles Raum-in-Raum- Konzept ermöglicht Gruppenveranstaltungen bis zu 30 Personen.

Kommunikative Gastronomie - Sie wirken wie kleine Inseln, die großzügigen Lounge-Bereiche im neuen Restaurant. „Ich möchte eine kleine eigene Welt kreieren“ erklärt der Interieur-Designer Heinrich Fiedeler. Der Chef des bekannten gleichnamigen Designbüros in Wiesbaden hat dafür das „Raum-in-Raum Konzept“ entworfen. Der Clou: Im Normalbetrieb laden trendige Sitzmöglichkeiten und luftige Raumelemente zum Verweilen ein und sind mit stimmungsvollen Lichtquellen inszeniert. „Alles ist jederzeit veränderbar“ so der Gestaltungsprofi, der auch schon internationale Marken wie Hugo Boss oder die Autostadt in Wolfsburg in Szene gesetzt hat. Mit wenigen Handgriffen ist das flexible Raumkonzept, nutzbar für Gruppenveranstaltungen jeden Couleurs.

Für die außergewöhnliche Architektur des Wiener Architekten Talik Chalabi entwickelte Heinrich Fiedeler ein gelungenes Gesamtkonzept für die gehobene Gastronomie. Die außergewöhnliche Innenraumgestaltung geht auf ihren umschließenden Raum ein und akzentuiert die Lage des besonderen Lokals innerhalb des Gesamtgebäudes. Zwischen den massiven Sichtbetonunterzügen ragen eisschollenartig schräg verlaufende Deckenfelder heraus. Die Fugen zum Bestand erstrahlen über indirekte Beleuchtung und reflektierende Folie goldfarben.

Restaurant und Café werden über eine schräg zur Deckenöffnung verlaufende interne Treppe verbunden, die immer wieder neue Einblicke in die beiden Geschosse ermöglicht.

Bei der Inszenierung der Innenarchitektur durch die künstliche Beleuchtung vertraute Heinrich Fiedeler auf die Erfahrungen der LIC GmbH aus Norderstedt. Ein Leuchtenhersteller der in den vergangenen Jahren bereits sein Können unter Beweis stellte. In enger Zusammenarbeit entstanden eindrucksvolle Leuchten für eine eindrucksvolle Architektur.

Die LIC GmbH entwickelte für das Projekt die Sonderleuchtenserie PORU, bestehend aus Decken-, Pendel- und Tischleuchten. Der direkte Lichtanteil aus einem Aluminiumrohr kann von dem Raumlicht der stoffbezogenen Lampenschirme getrennt geschaltet werden. Durch die verschieden farbigen Stoffbespannungen der Lampenschirme entsteht ein Spiel aus Licht und Farbe. Alle Metallteile sind aus Aluminium pulverbeschichtet. Bei der Tischleuchte ist der Lampenschirm zusätzlich mit einer matt weißen Kunststoffscheibe geschlossen.


Weitere Standard Produkte von LIC wie die Deckenaufbauleuchte DELEO für gerichtetes Raumlicht und die Ringleuchte CALEO, eine LED RGB Ringleuchte unterstützen das Gesamt- konzept der Beleuchtungsanlage. CALEO kombiniert direktes weißes mit wechselnd farbigem Licht und taucht den Leuchtenkörper in unterschiedliche Farbstimmungen. Eine Hochvolt-Halogen- oder Entladungslampe mit verschiedenen Abstrahlwinkeln ermöglicht somit eine zusätzliche Tisch- sowie Raumbeleuchtung.

Die gesamte Beleuchtung ist eingebunden in die Gebäudeinstallation. Über eine DALI-Steuerung werden die Leuchten gedimmt und geschaltet sowie bestimmten Gruppen zugeordnet. Um die konventionellen Lampen in das digitale System einzubinden, wurden Leistungsdimmer mit entsprechenden DALI-Konvertern eingesetzt. Auch die Niedervolthalogenstrahler werden mit elektronischen Trafos mit direkter DALI-Funktion betrieben.




 
 

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