14. November 2024

Neus Licht für das Abreuvoir de Marly

L&L Luce&Light am Hof des Sonnenkönigs - Nur wenige Kilometer von Versailles entfernt stehen die Ruinen des Château de Marly, einer königlichen Residenz in der heutigen Gemeinde Marly-le-Roi, in die sich Ludwig XIV. zurückzog, um der Etikette am Hofe zu entfliehen. Kleinere Räume bedeuteten weniger Gesellschaft und damit weniger Protokoll.

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

Im Frühjahr 1679 wollte der König auf seinem Grundstück in den Wäldern zwischen den Schlössern Versailles und Saint-Germain-en-Laye eine abgelegene Residenz errichten. Marly war die richtige Wahl. Das Projekt, eine Zusammenarbeit zwischen dem Architekten Jules Hardouin Mansart und dem Maler Charles Le Brun, wurde 1686 eingeweiht und 1688 um eine große Pferdetränke erweitert, die auch als „Abreuvoir de Marly“ oder „Pferdeteich von Marly“ bekannt ist.



Als eines der beeindruckendsten architektonischen und hydraulischen Bauwerke des 17. Jahrhunderts war es als malerischer Teich angelegt, an dem sich die Pferde des Königs nach den zahlreichen Jagden in den nahe gelegenen Wäldern ausruhen und ihren Durst stillen konnten. Ursprünglich war das „Abreuvoir de Marly“ sowohl Tierstation als auch Dekoration: Seine ästhetische Funktion war vom König erdacht und gewünscht, um seine Macht und seinen Kunstgeschmack zu repräsentieren. So fügte er auch skulpturale Elemente wie die berühmten „Chevaux de Marly“ von Guillaume Coustou ein.

Die Original-Statuen befinden sich heute im Louvre-Museum in Paris, Nachbildungen schmücken jedoch noch immer den einstigen Park. Das große rechteckige Becken verfügt über eine zentrale Treppe, die zum Wasser hinunterführt, und die Steinmauern mit ihren robusten und wuchtigen Kanten verleihen Stabilität und ein monumentales Aussehen. Das flache Becken wurde mit einer leichten Neigung gebaut, um den Pferden den Zugang zum Wasser zu erleichtern. Das Abreuvoir war Teil eines komplexen Wassersystems, das es ermöglichte, das Becken mit Wasser aus der Seine zu füllen, welches über ein als Machine de Marly bekanntes Pumpsystem nach Marly geleitet wurde und aus Sicht der damaligen Zeit ein Wunderwerk der Technik war. Der Schauplatz ist für seine ruhige Schönheit und historische Bedeutung bekannt und spiegelt sowohl die Pracht als auch die Kultiviertheit der Herrschaft des Sonnenkönigs wider.

Während von dem ursprünglichen Schloss nichts mehr zu sehen ist, blieb die Tränke in einem hervorragenden Zustand erhalten und wurde kürzlich mit neuer Beleuchtungstechnik aufgewertet: Das vom Lichtdesign-Atelier Amocosy entwickelte Beleuchtungsprojekt und die Verwendung von L&L Luce&Light-Leuchten haben das elegante und imposante Erscheinungsbild von damals wiederhergestellt. Zum Einsatz kamen dabei die linearen Unterwasserprofile für Schwimmbecken und Brunnen TREVI 1.2 32W 24Vdc 3000K, die speziell mit 90°-Drehung und 60er-Teleskopbügel erstellt wurden.

Das Abreuvoir besticht mit seiner für die Architektur des 17. Jahrhunderts typischen massiven und soliden Bauweise, die sowohl der Zeit als auch den Witterungseinflüssen standhalten sollte. Es erstrahlt in einem warmen, weichen und diffusen Licht, das den Baustein umhüllt, sich im Wasser spiegelt und wunderschöne Reflexe erzeugt. Die gesamte beleuchtete Konstruktion steht ebenso im Einklang mit der grandiosen Ästhetik der anderen Gebäude, die unweigerlich mit Versailles und der Herrschaft Ludwigs XIV. in Verbindung gebracht werden, wie mit der natürlichen Umgebung.




 
 

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