17. Oktober 2025

Licht zwischen Vision und Wirklichkeit – KI trifft auf künstlerisches Feingefühl

Ein fotografisches Projekt von Massimo Gardone - Foscarini geht neue Wege in der Bildsprache und setzt dabei nicht nur beim Produktdesign, sondern auch in der Kommunikation auf kreative Experimente. Gemeinsam mit dem Fotografen Massimo Gardone, einem langjährigen Wegbegleiter der Marke, untersucht das Unternehmen in einem neuen Projekt das Potenzial künstlicher Intelligenz als kreatives Werkzeug, stets gelenkt on einem sensiblen, bewusst menschlichen Blick.

Orbital [Bild: Foscarini S.p.A./ Massimo Gardone]

Dolmen [Bild: Foscarini S.p.A./ Massimo Gardone]

Light Weight [Bild: Foscarini S.p.A./ Massimo Gardone]

Tobia [Bild: Foscarini S.p.A./ Massimo Gardone]

Supernova [Bild: Foscarini S.p.A./ Massimo Gardone]

Big Bang [Bild: Foscarini S.p.A./ Massimo Gardone]

Twiggy [Bild: Foscarini S.p.A./ Massimo Gardone]

Entstanden ist eine Serie von Bildwelten, in denen KI-generierte Räume auf real fotografierte Leuchten treffen. Die Technologie dient  dabei als Mittel zur Erweiterung der menschlichen Wahrnehmung. Ziel der gemeinsamen Recherche von Gardone und seinem Studio Azimut mit Foscarini war es, dem Computer beizubringen, „wie ein Fotograf zu sehen“ und damit die charakteristische, schwebend-poetische Bildsprache Gardones nachzuempfinden. Ausgangspunkt der Bilddatensammlung war die florale Welt, die Gardone seit Jahren fotografisch begleitet. Tausende Blumenaufnahmen wurden der KI eingespeist: jede Nuance, jede Textur wurde analysiert, abstrahiert und neu zusammengesetzt.



Mit diesem neuen Fotoprojekt wird genau diese Sensibilität auf Räume übertragen: vom Kleinen zum Großen, vom Natürlichen zum Imaginären. Ausgehend von der fragilen, natürlichen Nahaufnahme einer Blume entstehen so wohnliche Szenerien, in denen Foscarini-Leuchten einen festen Bezugspunkt bilden. Die Leuchten selbst wurden fotografiert und bewusst nicht nachträglich generiert, um ihre Authentizität zu bewahren. Das Ergebnis ist kein Abbild der Realität, sondern eine poetische Übersetzung der Wirklichkeit. 

„Meine visuelle Arbeit beginnt immer mit Neugier, mit dem Wunsch, mich beeinflussen zu lassen“, erklärt Massimo Gardone. „Ich bewege mich zwischen analog und digital, zwischen zwei Welten, die sich gegenseitig berühren und ergänzen und an jeder Stelle neue Möglichkeiten eröffnen.“

Technologische Experimente sind ein verbindendes Element von Gardone und Foscarini. Für beide ist Technologie kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Ideen Gestalt zu verleihen. Gardone verbindet analoge Intuition mit digitaler Präzision, er steuert und lenkt die KI, um den menschlichen Blick zu erweitern, nicht zu ersetzen. So entsteht eine neue Bildsprache für Foscarini: ein Spiel zwischen Materialität und Vorstellung, zwischen Realität und Vision.

„Ich habe mit meinem Ansatz Epochen und Technologien durchquert. Die ersten Experimente machte ich mit Großformat, mit der Polaroid 20x25 – einem Film, der die Unfassbarkeit der Blumen einzufangen vermochte. Mit digitalen Methoden habe ich dann auf das Gegenteil gesetzt: Ich wollte in die Materialität der Blüten eintauchen, sie jedoch in eine suggestive, schwebende Welt einbetten“, so Gardone. „Technik hat mich schon immer fasziniert. Angefangen habe ich mit einem Commodore Amiga 1000. Ich verbrachte Stunden damit, mit dem Licht der Kathodenstrahlröhre zu spielen: ich legte Fotofilm auf den Bildschirm und fotografierte ihn mit der Polaroid erneut ab, während ich die Farben des Monitors veränderte. Das wirkt heute fast prähistorisch und erinnert mich an Wim Wenders, der in Bis ans Ende der Welt ein Gerät erfindet, das Träume aus Hirnaktivität aufzeichnet und in Bilder übersetzt. Eine Vision, die der heutigen KI-Forschung um Jahrzehnte voraus war.“

Das Projekt markiert ein weiteres Kapitel in Foscarinis kontinuierlicher Suche nach neuen Ausdrucksformen. Eine neue Art, die Markenidentität des Unternehmens sichtbar zu machen, die sich nicht nur über die Leuchten selbst, sondern auch über den kulturellen Kontext definiert, in dem sie gedacht und gestaltet werden.

„Für Foscarini ist Experimentieren nie Selbstzweck, sondern immer eine Möglichkeit, neue Perspektiven zu eröffnen“, sagt Carlo Urbinati, Gründer und Präsident von Foscarini. „Gemeinsam mit Massimo Gardone haben wir das Potenzial von KI als kreatives und erzählerisches Werkzeug ausgelotet, ohne dabei die menschliche Sensibilität, die unser Denken und unsere Identität prägt, aus dem Blick zu verlieren. Dieser Ansatz eröffnet uns neue Wege der Kommunikation und ermöglicht einen originellen und einzigartigen Dialog mit unserer Zielgruppe.“




 
 

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