01. Mai 2024

Projekt des Monats
Mai 2024

Saline Royale Arc et Senans – UNESCO-Weltkulturerbe in Szene gesetzt

Das Burgund ist nicht nur für seine Spitzenweine bekannt, es bietet auch ein einzigartiges Erbe, zu dem neben Landschaften und historischen Städten Klöster, Schlösser und kleine Bergdörfer gehören. Hier wurde 1771 der französische Architekt und Urbanist Claude-Nicolas Ledoux, unter der Herrschaft Ludwigs XV. einer der bedeutendsten Vertreter der klassizistischen Architektur Frankreichs und Europas, zum Bevollmächtigten der königlichen Salzbergwerke ernannt und beauftragt, eine neue Saline zwischen den Städten Arc und Senans zu bauen.

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

[Bild: Arnaud Rinuccini]

Nachdem sein erster Entwurf von Ludwig XV. abgelehnt wurde, schlug Ledoux einen Gebäudekomplex vor, der um einen halbkreisförmigen Hof angesiedelt war, dessen Querschnitt in Ost-West-Richtung von den Salzwerkstätten gebildet wurde. Dabei handelte es sich um ein sehr rationales Projekt, bei dem jedem einzelnen Bau und Bereich eine konkrete Bestimmung zukam. Die aus geometrischen Reihen und Beeten bestehende halbkreisförmige Anlage umfasst das Haus des Direktors, das im Zentrum von radspeichenartig angelegten Wegen steht und das Ziel des Architekten veranschaulicht, der Saline Royale eine „Form zu geben, die so rein ist wie der Lauf der Sonne".


Die Architektur- und Landschaftsanlage wurde mit der Strenge, Ausgewogenheit und dem Spiel der Proportionen entwickelt, deren Einhaltung in den Augen des Architekten Schönheit erzeugt. Diese wird durch Bossen, Säulen und Venezianische Fenster sowie Giebel und Dächer hervorgehoben, die Tag für Tag und Jahreszeit für Jahreszeit den Stein mit immer neuen Farben und Lichtern zum Leben erwecken und vibrieren lassen.

An dieser historischen Anlage, die jeder Architekturschule als Anschauungsmaterial dient, nahm nun der Lichtdesigner Thierry Walger vom Atelier Le Point Lumineux in Besançon einige Eingriffe vor. Die Arbeit konzentrierte sich fast ausschließlich auf die Architekturen, wobei die großen umliegenden Rasenflächen und Baumbestände in einem perfekten und natürlichen Halbschatten belassen und die geometrischen Beete und konzentrischen Reihen durch Kontrast betont wurden.

Um diesen Effekt zu erhalten, wandte sich Walger an L&L Luce&Light. Er wählte mit dem Linearprofil Tago mit DALI-2 Steuerung ein spezifisches Produkt aus, das bestmögliche Streiflichter auf den Steinoberflächen erzeugt. Bei der Einbauversion handelt es sich um eine Leuchte, die aufgrund der rückversetzten Lichtquellen die gewünschte Fläche anstrahlt, ohne zu blenden. Walger entschied sich für die Version Tago 1.1 mit 29°- und Wallgrazing-Optik, um die Materie und die von Ledoux geschaffenen architektonischen Details zu betonen, wie die tiefen Helldunkel-Effekte zwischen den Säulen aus Trommeln und Quadern - ein Erkennungsmerkmal des französischen Architekten - oder das Portalgebäude mit dorischen Säulen und künstlicher Grotte, das den Eingang zur Königlichen Saline bildet. Zur Beleuchtung der großflächigen Wände der zehn Gebäude rund um das Haus des Direktors wurde dagegen die Wallwasher-Optik von Tago 1.1 und 1.3 eingesetzt.

Bei dem vom Atelier Le Point Lumineux mit den Produkten von L&L Luce&Light realisierten Projekt handelt es sich um einen behutsamen Eingriff, der die Architektur des UNESCO-Weltkulturerbes in Szene setzt, ohne die Landschaft zu verbergen, sondern diese im Gegenteil durch einen perfekten und faszinierenden Halbschatten betont. Die vollständig ebenen und unsichtbaren Leuchten entsprechen mit ihren rückversetzten und blendfreien LED-Lichtquellen perfekt den Zielsetzungen des Ateliers.

„Wir wurden ausgewählt, um die Beleuchtung der elf Gebäude, der Umgebungsmauer und den sogenannten beweglichen Gärten auszuarbeiten” - so Walger. „Es war wunderbar, dieses Projekt umsetzen zu dürfen”.




 
 

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