25. Juni 2010

Messebau par excellence - Samsung auf der IFA

Mit einem außergewöhnlichen Standdesign haben sich Schmidhuber & Partner als Architekten für Samsung auf der letzten IFA in Berlin präsentiert. Auf ca. 3.700 Quadratmetern zeigten sie, wie innovativer Messebau aussehen kann - und wurden dafür vom ADC (Art Directors Club Deutschland) mit dem Silbernen Nagel in Kategorie „Kommunikation im Raum“ ausgezeichnet (es gab keinen goldenen Nagel). Darüber hinaus erhielt der Stand bei der Montreux International Advertising Competition den Gold Award of 2010 und ebenso den Gold Award bei der Exibition Design in New York. Lichtdesigner Martin Kuhn verwendete für die Lichtsteuerung zwei grandMA full-size.

Samsung Messestand auf der IFA Berlin [Bild: ©die photodesigner]

Samsung Messestand auf der IFA Berlin [Bild: ©die photodesigner]

Samsung Messestand auf der IFA Berlin [Bild: ©die photodesigner]

Samsung Messestand auf der IFA Berlin [Bild: ©die photodesigner]

Samsung Messestand auf der IFA Berlin [Bild: ©die photodesigner]

Samsung Messestand auf der IFA Berlin [Bild: ©die photodesigner]

Neben den grandMA Pulten waren unter anderem rund 8.000 x B25 LED-Streifen von Schnick-Schnack-Systems, 16 x Vari*Lite VL 3500 Spot, 11 x Clay Paky Alpha Spot 1200, 207 x Source Four PAR 150W CDMT in Silber, 157 x Source Four PAR 575W in Silber, 59 x Source Four Profile 150W CDMT in Silber, 18 x Source Four Profile 750W in Silber und 60 x PAR56 300W in den Stand integriert.

Kuhn erklärte die Materialwahl: „Die Lichtqualität der CDMT-Scheinwerfer mit 942er Leuchtmittel hat sich in den Jahren vorher schon bewährt, um die weißen Möbel und die generell sehr cleane Atmosphäre zu unterstützen. Diese sorgen auch für das richtige ‚Funkeln’ in Glas, Spiegel und Metallakzenten. Darüber hinaus passen sie zu den ‚normalen’ Source Four PARs und geben so ein einheitliches Bild.“



„Die VL 3500 sind für diesen Einsatz immer gut geeignet, wobei diese außer Farben nichts weiter lieferten und statisch blieben“, fuhr Kuhn fort, „Die Alpha Spots wollte ich wegen Ihrer Vielfalt an ungewöhnlichen Gobos und den damit verbundenen Möglichkeiten. Die grandMA  wurde vor allem wegen Ihrer Zuverlässigkeit und Netzwerkfähigkeit, unter anderem der Redundanz, ausgesucht.“

„Für die Schnick Schnack Streifen gab es letztendlich keine Alternative“, so Kuhn, „Daraus wurden die im Boden eingelassenen Streifen im Monument gebaut (ca. 900 Streifen) sowie die 22  ‚Clouds’ - von der Decke abgehängte Lichtkästen mit den Abmessungen 2,4m x 4,8m - die mit je 320 B25Streifen bestückt waren. Das bedeutete eine Menge Arbeit für die Crew.“

Kuhn erläuterte das Lichtdesign: „In der Ausstellung dominierte akzentuiertes, blendfreies Licht mit sehr hoher Farbwiedergabe zur Exponatausleuchtung. Dahinter gab es einen umlaufenden Horizont, der mit 420lfm LED-Striplights sowie blauen Leuchtstoffröhren ausgeleuchtet war. Damit ergab sich ein weiß-blaues Grundthema welches gut zu den bunten Bildern auf den Hunderten von Screens passte. Für den ganzen Stand waren definierte ‚Weißwerte’ zwischen 2.800K und 4.500K vorgeben. Dabei sollte das Licht wärmer für die Besucherwege sein und kälter bei den Monitoren. Es gab aber optisch gesehen nur einen Lampentyp, der mal mit CDMT-, mal mit HPL-Kunstlicht bestückt war. Die CDMT sind aber auch im Hinblick auf weniger Kabel, niedrigen Stromverbrauch und damit besserer Umweltverträglichkeit immer einer meiner Favoriten.“

„Im ‚Monument’ dagegen galt es, die farbigen Welten der Video-Loops mit entsprechenden Farben und Bewegungen zu unterstützen. Dazu dienten vor allem die Schnick-Schnack B25 im Boden sowie die Alpha Spots, die durch Öffnungen in der Spiegeldecke leuchteten. Die Innenseite der ‚Blätter’ wurde mit LED-PARs bespielt, die hinter den LED-Fernsehern versteckt waren, während die Außenseiten mit je zwei VL3500 Spot ausgeleuchtet wurden. Die insgesamt sechs Video-Loops wurden dabei sehr aufwändig und mit mehreren 100 Cues im Timecode von entsprechenden Lichteffekten unterstützt. Der übrige Stand blieb dabei statisch ausgeleuchtet.“

Als Operator war Björn Hermann tätig. Schmidhuber+Partner arbeiteten als Architekten. Die Technische Leitung hatte Production Office inne, das Equipment lieferte Pool.




 
 

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