18. Januar 2018

Archäologisches Museum Madrid - Historische Exponate zeitgemäß inszeniert

Der inhaltliche Fokus des Archäologischen Museums in Madrid liegt auf Iberischer Kunst – wie etwa der Dame von Elche. Präzise akzentuierende Beleuchtung von ERCO lässt die historischen Exponate expressiv und zeitgemäß erscheinen.
Der 4. August 1897 sollte für den 14-jährigen Manuel Campello Esclápez ein besonderer Tag werden. Bei landwirtschaftlichen Arbeiten nahe der spanischen Stadt Elche stieß er auf einen größeren Stein, der sich bei genauerem Hinsehen als Frauenbüste mit sehr hoher künstlerischer Qualität entpuppte. Heute ist sie als „Dame von Elche“ bekannt, gilt als Meisterwerk Iberischer Kunst und wird im Museo Arqueológico Nacional ausgestellt.

[Bild: Frieder Blickle, Hamburg]

[Bild: Frieder Blickle, Hamburg]

[Bild: Frieder Blickle, Hamburg]

[Bild: Frieder Blickle, Hamburg]

[Bild: Frieder Blickle, Hamburg]

[Bild: Frieder Blickle, Hamburg]

[Bild: Frieder Blickle, Hamburg]

Vollständige Sanierung eines historischen Museums für mehr Besucher - Das Museo Arqueológico Nacional, das 1867 von Königin Isabella II. gegründet wurde, ist auf historische Funde der Iberischen Halbinsel spezialisiert, ergänzt durch jeweils eine ägyptische, griechische, römische und islamische Sammlung. Die Ständige Ausstellung macht rund 13.000 Exponate der interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Neben der Dame von Elche sind beispielsweise eine Nachbildung der Höhle von Altamira mit steinzeitlichen Felsmalereien und das wiederaufgebaute Mausoleum von Pozo Moro aus dem 6. Jahrhundert zu sehen.



Zusätzliche Ausstellungsfläche mit kommunikativ gestalteten Übergangsbereichen
Das neoklassizistische Gebäude wurde im 19. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Francisco Jareño errichtet. Im Laufe der Jahre erfolgten wiederholt Renovierungen und Erweiterungen. Für die jüngst abgeschlossenen Arbeiten zeichnen Frade Arquitectos verantwortlich. Der Hauptgedanke bestand darin, den emotional ansprechenden Charakter des historischen Gebäudes beizubehalten und ihn hinsichtlich Kommunikation und Ästhetik mit den Anforderungen an ein Museum des 21. Jahrhunderts in Einklang zu bringen. So werden beispielsweise die neuerdings überdachten und mit Treppentürmen ausgestatteten Innenhöfe auch als Ausstellungsfläche genutzt. Großformatige Objekte können aus verschiedensten Perspektiven betrachtet werden.

Kontrastreiche Beleuchtung für lebendigen Ausdruck der Exponate
Die gesamte Ausstellung wird akzentuierend beleuchtet. Je nach Größe und Oberfläche der Exponate ist für jeden Ausstellungsraum ein passender Dimmlevel definiert. Eingesetzt werden Optec Strahler und Linsenwandfluter von ERCO mit 12W, 1260lm und der Lichtfarbe Warmweiß 3000K sowie Logotec Strahler von ERCO mit 12W, 1260lm und der Lichtfarbe Warmweiß 3000K. Die Flexibilität der Beleuchtungsanlage ergibt sich aus drei Faktoren: Die Leuchten werden an Stromschienen befestigt, die Spherolitlinsen lassen sich werkzeuglos austauschen und die Leuchtengehäuse sind formal zurückhaltend gestaltet.

Betonung filigraner Details von Kunstwerken durch präzise ausgerichtetes Licht
Die Dame von Elche gilt als eines der bedeutendsten Exponate der Ausstellung. In einem sonst von hellen Farbtönen bestimmten Raum steht sie in dessen Zentrum vor einem rotbraunen Hintergrund. Sie wird mit drei Optec Strahlern von ERCO in Szene gesetzt, wobei zwei Strahler mit der Lichtverteilung spot jeweils von den Seiten und einer mit der Lichtverteilung wide flood das Exponat von hinten beleuchten. Die Lichtfarbe Warmweiß 3000K unterstreicht die Farbe des Kalksteins. Durch das Licht-Schatten-Spiel zeichnen sich die Konturen der Büste deutlich ab. Während beispielsweise die nach unten gerichteten Augen leicht im Schatten liegen, erscheinen die Lider besonders hell – es entsteht ein gegenwärtiger, lebendiger Ausdruck.




 
 

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