Der sogenannte Loop, als sichtbares Continental-gelbes Band entlang der Fassade, vernetzt nicht nur visuell die sechs Gebäude miteinander, sondern auch die verschiedenen Raumtypologien. Dadurch konnten Orte des konzentrierten Arbeitens und gewollten Rückzuges sowie Flächen für die Begegnung und den Austausch geschaffen werden. Die Arbeitsbereiche, das Restaurant und die Cafeterien wurden von der Ippolito Fleitz Group gestaltet. Die Lichtlösungen von Zumtobel nach einer Lichtplanung von a·g Licht unterstützen das Grundkonzept des Gebäudekomplexes.
Bei der neuen Konzernzentrale der Continental AG in Hannover war die Beleuchtung bereits in einem sehr frühen Projektstadium ein wichtiger Bestandteil der Planung. So konnten die anspruchsvollen Vorgaben an die Akustik und die Flexibilität bei der Verlegung der akustisch wirksamen Lamellendecke von HAUFE Deckensysteme, mit integrierten Zumtobel SUPERSYSTEM inline Leuchten gewährleistet werden. Im Bereich der Arbeitswelten fügen sich die eleganten Lichtlinien perfekt in die schmalen Abstände zwischen den Akustiklamellen ein. Diese sind nicht nur werkzeuglos installiert, sondern verbinden sich auf einfache Weise mit den mikroperforierten Lamellen der Decke, ohne dass eine zusätzliche Abhängung an die Rohdecke benötigt wird.
„Die Lichtgestaltung für das Continental Headquarter stärkt unsere zentrale Entwurfsidee: Der Loop, ein zusammenhängendes Raumkontinuum, verläuft durch alle Gebäude hinweg und vernetzt sie miteinander. Durchgängig mitlaufende Lichtbänder unterstreichen die Dynamik der architektonischen Gestaltung und markieren den Loop nach innen wie nach außen als Herzstück des Ensembles“, erläutert Martin Henn, Geschäftsführer und Design Principal beim Architekturbüro HENN.
Raumkonzept und Lichtplanung: ein harmonisches Zusammenspiel
Continental bleibt auch in den Nebenräumen sowie in Flur- und Gangbereichen dem linearen Look treu. Dort fiel die Entscheidung auf das Lichtband SLOTLIGHT infinity slim. So entsteht insgesamt eine einheitliche und klare Optik, die es ermöglicht, offene Flächen in funktionale Einheiten zu unterteilen. Durch die Beleuchtung werden verschiedene Nutzungsmöglichkeiten intuitiv sichtbar: kreatives Brainstorming am Besprechungstisch, vertraulicher Austausch in der Sitznische oder Zonen für konzentrierte Einzelarbeit.
„Ziel unserer Gestaltung der Arbeitswelten war ein selbstbewusstes und merkfähiges Erscheinungsbild. Gut geplantes Licht differenziert hier die verschiedenen Nutzungsbereiche, unterstützt bei der Orientierung und stärkt Raumwirkung und Identität der einzelnen Orte. So wird etwa eine Lichtvoute zum markanten Begleiter der Wegezonen und die eleganten Lichtlinien zum Markenzeichen der Arbeitswelten“, erklärt Peter Ippolito, Mitgründer und Geschäftsführer der Ippolito Fleitz Group.
Das für die Lichtplanung verantwortliche Büro a·g Licht setzte auf eine Kombination aus projektspezifischen Leuchten und Standardprodukten von Zumtobel. Von Anfang an wurde die Lichtlösung durch ein digitales Gebäudemanagement vervollständigt. Das dadurch entstandene Gesamtkonzept zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit der Beleuchtungsanlage aus.
„Auf der einen Seite haben wir mit dem Lichtband SLOTLIGHT infinity slim ein verbindendes Element als Verbindung über alle Baukörper des Continental-Ensembles geschaffen und so einen visuellen Anker für die Außenwirkung kreiert“, sagt Daniel Walden, Lichtplaner und Geschäftsführender Gesellschafter von a·g Licht. „Weiterhin konnten wir mit diesem Projekt die SUPERSYSTEM- Produktpalette um eine ‚inline’ Variante gezielt erweitern. Das ist keine Lichtlösung aus dem Katalog, sondern ein individuell für den Kunden erarbeitetes, besonders nachhaltiges und energieeffizientes Konzept.“
Smart Building System und digitales Gebäudemanagement
Damit sich das Licht an die jeweilige Tagessituation anpasst, messen Sensoren den Lichteinfall ins Gebäude. So kann Continental auf lange Sicht Energie einsparen und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Firmenzentrale leisten. Mit der Entwicklung der Lichtline SUPERSYSTEM inline hat Zumtobel die Sensorik-Integration in das Smart Building System für unterschiedlichste Anwendungen ermöglicht. Durch die Kombination von Licht, Sensorik und Gebäudemanagementsoftware werden die Abläufe im Unternehmensgebäude, ganz im Sinne des Internet of Things (IoT), transparent abgebildet und optimiert
„Über die Zumtobel Lichtinfrastruktur kann die Gebäudemanagementplattform zum Beispiel Daten zu Energieverbräuchen und -effizienzen auslesen“, sagt Tilo Meier, Projektverantwortlicher bei Zumtobel. Die Kommunikation erfolgt über ein dichtes Mesh-Netzwerk im Gebäude. „Auch die Belegung von Schulungs- und Meetingräumen lässt sich digital über die Plattform darstellen. Der Flächeneinsatz wird langfristig optimiert. Sogar Fragen wie ‚Muss ein Raum gereinigt werden?‘ lassen sich über die intelligente Verknüpfung von Licht und Sensorik beantworten.“
Der Neubau der Continental AG Konzernzentrale zeigt eindrucksvoll die Stärke von Partnerschaften. Gemeinsam wurden architektonische und technologische Meilensteine gesetzt, um nachhaltige Lösungen für neue Arbeitswelten voranzutreiben.
Intelligente Automation und Beleuchtung von...
Visuelle Ergonomie, Lichtstimmungen und...
Für die neue Grand Show-Produktion "Blinded by...
Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche...
Neuer Maßstab für die Großflächenbeleuchtung mit...
Hue SpatialAware erkennt die Umgebung zuhause –...
Glamox installiert umfassendes Beleuchtungssystem...
SLICE² PI und REFLEX² als integrale Bestandteile...
Die Originals Collection von 1971 kehrt zurück -...
Vor kurzem stellte BMW mit dem iX3 das erste...
Nahtlose Verbindung der kabelgebundenen Systeme...
Um die strategische Weiterentwicklung des...