27. Januar 2026

Solarbetriebene Außenbeleuchtung mit Tridonic-Technologie

Mit ILIORA vom Sonnenlicht zum Nachtlicht - Die Beleuchtung von Straßen und Plätzen sorgt für Sicherheit und damit ein gesteigertes Wohlbefinden. Im Zusammenhang mit Klimazielen, Energieautarkie und Digitalisierung wächst der Markt für solarbetriebene Außenleuchten. Sie entlasten das Stromnetz oder ermöglichen Beleuchtung dort, wo keine Stromleitungen liegen. Als Wegbereiter für eine neue Ära der solarbetriebenen Außenbeleuchtung bringt Tridonic die Technologie ILIORA auf den Markt.

Solarbetriebene Außenbeleuchtung mit ILIORA trägt entscheidend zur Reduktion der Installationskosten bei und vermeidet Emissionen im Betrieb der Beleuchtungsinfrastruktur [Bild: Tridonic GmbH & Co KG]

Solarbetriebene Außenbeleuchtung mit Tridonic-Technologie [Bild: Tridonic GmbH & Co KG]

Mit ILIORA vom Sonnenlicht zum Nachtlicht [Bild: Tridonic GmbH & Co KG]

Die klassische Straßenbeleuchtung wurde für Stromnetze entwickelt, die sich in der Vergangenheit langsamer verändert haben, als dies heute der Fall ist. Die Kosten für die Erweiterung der Beleuchtungsinfrastruktur sind hoch, besonders wenn Bauarbeiten im öffentlichen Raum zum Verlegen der Kabelinstallationen im Untergrund notwendig werden. In vielen Teilen der Erde sind die Stromnetze zudem noch unterentwickelt, die Strompreise sind in den letzten Jahren vielerorts explodiert. Zunehmend laufen auch gut ausgebaute Stromnetze Gefahr, dass durch Überspannung Blackouts verursacht werden.



Neue Außenbeleuchtung zur Entlastung der Stromnetze
Neue technologische Fortschritte bieten umfassendes Potenzial, das Außenbeleuchtungsnetz entscheidend zu verbessern und dazu beizutragen, Energie sowie CO₂ einzusparen. Technologien wie fortschrittliche Smart-City-Lösungen sowie die höhere Qualität und Leistung von Solartechnologie, Batterien oder LEDs bieten Möglichkeiten, die aktuellen Stromnetze zu entlasten. Die EU-Klimaziele, die unter anderem im EU Green Deal festgeschrieben sind, haben das Augenmerk auf autarke, nachhaltige Lösungen gelenkt. Um dies zu erreichen, muss Außenbeleuchtung jedoch neu gedacht werden.

ILIORA – Vom Sonnenlicht zum Nachtlicht
Solarbetriebene Leuchten machen die Außenbeleuchtung flexibler und nachhaltiger. Die Lösung ILIORA von Tridonic läutet eine neue Ära der Außenbeleuchtung ein. Das Herzstück der Technologie ist ein neuer, D4i-zertifizierter DC/DC LED-Treiber, der die einfache Integration von unterschiedlichen Sensoren und Lichtmanagementsystemen ermöglicht. Dadurch kann für jede Anwendung die perfekte Lösung realisiert werde. Die Solarbeleuchtung wird damit zu einer zuverlässigen und skalierbaren Lösung für moderne städtische Umgebungen. Ein MPPT-Controller verwaltet den Energiefluss und sorgt dafür, dass die gespeicherte Energie effizient an die LED-Leuchten übertragen wird. Integrierte Sensoren und modernste Steuerungen ergänzen die Lösung, sowohl für eine kleine Gruppe von Leuchten als auch für eine Smart-City-Anwendung.

Da keine Grabungs- oder Kabelarbeiten erforderlich sind, können die Installationskosten maßgeblich gesenkt werden. Das nachhaltige Design, das keine Netzanbindung benötigt, sorgt dafür, dass am Einsatzort der Leuchten keine Emissionen entstehen. Durch die Unabhängigkeit vom Stromnetz funktionieren die Systeme auch bei Stromausfall ohne Unterbrechung weiter. Zudem lassen sich moderne Masten als Sensor-Hubs verwenden, die Umwelt- und Nutzungsdaten erfassen. So unterstützen die Leuchten das Konzept der Smart City.

ILIORA Planner - Tool zur Dimensionierung von Komponenten

Um die Systemarchitektur von solarbetriebenen Außenleuchten einfach und effizient zu optimieren, steht der ILIORA Planner zur Verfügung. Durch die Analyse projektspezifischer Anforderungen und die Nutzung standortbezogener Daten wählt das Kalkulationstool automatisch die passenden Komponenten wie Solarmodule, Batterien und LED-Module aus und dimensioniert diese, um die gewünschten Anforderungen, zum Beispiel bei der täglichen Leuchtdauer, zu erfüllen. Die interaktive Benutzeroberfläche mit grafischer Anleitung ermöglicht eine präzise Konfiguration basierend auf Straßentyp, Lumenbedarf und gewünschter Autonomiedauer.

ILIORA im Einsatz
In Kombination mit einem Sensor zur Umgebungslicht- und Bewegungserkennung lassen sich Fuß- und Radwege in städtischen Parks effizienter beleuchten. Nimmt der Sensor Bewegung von Fußgängerinnen, Fußgängern, Radfahrerinnen oder Radfahrern war, wird die Lichtstärke erhöht und die Leuchte strahlt heller. Ohne Personen in der Umgebung der Leuchte, ist die Beleuchtung auf eine sehr niedrige Lichtstärke gedimmt oder sogar vollständig aus, um Energie einzusparen.

Auch bei temporären Baustellen, beispielsweise auf Autobahnen, kann ILIORA zum Einsatz kommen. Einzelleuchten mit chronoSTEP-Funktion sorgen in Verbindung mit einem Lichtsensor dafür, dass die Beleuchtung automatisch eingeschaltet wird, sobald Dunkelheit einsetzt.

Ein weiterer Anwendungsfall sind Industriegebiete mit angeschlossenen Parkplätzen. Dort können die Leuchten beispielsweise über ein basicDIM Wireless-Mesh-Netzwerk miteinander verbunden und über Lichtsensoren sowie Bewegungsmelder gesteuert werden. Dank basicDIM Wireless können Gruppen von Leuchten gleichzeitig per Fernsteuerung ein- und ausgeschaltet werden.

In ländlichen Gebieten ohne eigene Stromversorgung, wie beispielsweise bei Berghütten im alpinen Raum oder Safari-Lodges in Afrika, wird über Sensoren mit Umgebungslicht- und Bewegungserkennung die Beleuchtung automatisch eingeschaltet, wenn Dunkelheit einsetzt beziehungsweise die Lichtstärke erhöht, sobald Bewegung erkannt wird.




 
 

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